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Grünschnabel
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Grünschnabel

Beitrag von Lady Enigma »

Original von Michael Schneider
Ich glaube als diplomierter Geowissenschaftler habe ich einen recht guten Einblick in die Thematik.

Die Frage ist: wollen wir mit den Konsequenzen leben? Für mich ist jedenfalls eine Auswirkung feststellbar durch den Menschen. Natürlich gab es früher schon entsprechende Klimata auf der Welt: nur habe ich keine Lust, dass mein Geburtshaus noch zu meinen Lebzeiten in der Nordsee absäuft.

Jede einzelne der als klimaänderend festgestellten Faktoren ist wenig bedeutend. Aber in der Summe bildet sich ein Faktor, der eine winzige Temperaturveränderung bewirken kann. Und solche Veränderungen können harte Änderungen mit sich bringen. Z.B. im oberen Devon das Extinktionsereignis wird auf geringste Änderungend er wassertemperatur zurückgeführt, was auch glaubwürdig ist, wenn man die heutigen Korallenriffe etc. betrachtet.

Letztlich wird es nicht das Aussterben der Menschheit bedeuten. Nur einfacher machen wir uns damit das Leben auf keinen Fall und rückgängig kann man es auch nicht innerhalb der kurzen Zeit von einigen hundert Jahren machen, wie wir es herbeigeführt haben.

Wir sollten uns also gut überlegen, ob wir nicht lieber auf Rindfleisch verzichten wollen, wenn es bedeutet, dass wir unser Leben in seinen äußeren Umständen so weiterleben wollen, wie es bisher vorliegt.
Einblick in die Thematik? Möglich. Aber mit Sicherheit nicht in die naturwissenschaftliche Seite. Sonst wäre dieser Dummfug mit dem Devon unterblieben. Geringste Änderungen der Wassertemperaturen? Ist ja seitdem auch nicht mehr passiert...
Wenn man nur monokausal denken kann, sollte man es gleich lassen.
Das Klima wandelt sich, vermutlich...Aber schau Die mal die Klimageschichte nur der letzten tausend Jahre an...
Wir werden diesen Wandel nicht aufhalten, mit ziemlicher Sicherheit würde er auch ohne uns stattfinden, wie auch in der langen Zeit vor unserem Auftauchen oder der Industrialisierung.
Aber anstatt vollkommen hirn- und sinnlosen Aktionen zu starten die bruchteile von Promille des C-Kreislaufes betreffen, sollten wir das Geld und die geistigen Kapazitäten lieber dazu verwenden, mit den Folgen klarzukommen.
Z.B. CO2 aus Kraftwerken unter der Erde lagern... Die Urheber einer solchen Idee gehören in den Knast oder in das Tollhaus, je nachdem.
 

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Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
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The sense perception of an ant does not include thunder.
For those who understand, no explanation is necessary; for those who don't, none is possible.
 

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Irgendwie überzeugen mich diese selbstberufenen "Durchblicksautoritäten", die unter Berufung auf ihre akademische Bildung, Berufstätigkeit, Belesenheit, Lebensalter oder was auch immer Maulkörbe austeilen, um den Rest der Welt dann von oben herab an ihrem Durchblick teilhaben zu lassen, so gar nicht.

In Folge des Umstandes, dass sich zahlreiche Rechtsstreitigkeiten weniger um Rechtsfragen drehen, als um Probleme und Fragestellungen z. B. der Psychologie, der Statik, der Medizin o. ä. ist "Juristen können alles" zum geflügelten Wort geworden und wird vielfach spöttisch-unverständlich gebraucht, hat aber einen wahren Kern: ein zum logischen Denken befähigter Mensch kann sich, erläutert man ihm umfassend Tatsachen betreffend eine Fragestellung, ein qualifiziertes Urteil zu dieser bilden, oder zumindest über die Nachvollziehbarkeit der Urteile anderer über diese Tatsachen befinden.

Dass ein Teil der Physiker, Meteorologen, Geologen und anderer Wissenschaftler, mit einer Horde von Politikern, Spökenkierkern und sonstigen Spinnern im Schlepptau, behauptet, es gäbe einen vom Menschen verursachten Klimawandel, und wer das bestreitet habe keine Ahnung, alle seriösen Experten sähen das schließlich so, belegt noch rein gar nichts.

Zu jeder wissenschaftlichen Meinung gibt es mindestens eine ebenso faktenreich belegte Gegenmeinung, und gerade in einer Frage wie nach dem Einfluss des Menschen auf den Klimawandel lässt sich keine der beiden verifizieren oder falsifizieren, ohne auch andere Gesichtspunkte wie z. B. die gesellschaftlichen und ökonomischen Auswirkungen der einen oder anderen Behauptung, und die Interessen an der Umsetzung der Schlussfolgerungen der einen oder anderen Meinung mit in Betracht zu ziehen.

Ich habe betreffend die Frage nach dem Menschen als Verursacher des Klimawandels zahlreiche Argumente und deren Belege beider Seiten rezipiert und logisch durchdacht, ich habe dabei - soweit möglich - stets einbezogen, wer die Urheber einer Studie sind, wer sie bezahlt, wer von welcher vorgeschlagenen oder geforderten Maßnahme proftieren würde oder Schaden an ihr nähme, wie sich die eine oder andere Behauptung eines Problems und Vorschlags zu seiner Lösung in das gesellschaftliche und politische Klima einfügt, und mein Fazit ist: ich glaube nicht, dass der Klimawandel menschengemacht ist und durch Änderungen des menschlichen Verhaltens in erheblichem Maße beeinflusst werden könnte.

Das lautstark-besserwisscherische Auftreten der Vertreter der Gegenmeinung - seien es nun anerkannte Naturwissenschaftler, selbsttitulierte, mehr von Querulanz als Sachinteresse getriebene Naturschützer oder irgendwas dazwischen - ist nicht gerade geeignet, dieses Urteil ins Wanken zu bringen.

Dazu bedürfte es neuer, substanziierter und in eine gesamtheitliche, also nicht rein naturwissenschaftliche, sondern auch politische, gesellschaftliche, historische, philosphische und wirtschaftliche Aspekte umfassende Betrachtung eingebetteter Fakten.

Wer mir einen Maulkorb verpassen will, weil ich ja mangels Sachkenntnis sowieso nicht urteilsfähig sei gesteht potenziell ein, sich seiner Sache gar nicht so sicher zu sein, als dass sie einer kritischen Hinterfragung standzuhalten vermochte.
 

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Susan Abigail Jefferson
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Grünschnabel
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Grünschnabel

Beitrag von Lady Enigma »

Sie haben es eigentlich auf den Punkt gebracht. Sie haben die Frage gestellt, wer was von der Klimahysterie hat. An sich schon eine Studie wert. Es sind ja nicht nur ökonomische und politische Interessen, man darf auch nicht vergessen, daß viele ohne den Halt , welchen eine Religion oder Ideologie nunmal bietet, nicht leben können. Und auf der Seite der Weltenretter zustehen und sich auch noch zu den fortschrittlichen zählen zu können...
Aber einfach mal die Verteilung von Fördergeldern für Studien und so diesbezüglich an Unis anschauen, das sollte schon einen deutlichen Hinweis geben...
 

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Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
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Ganz genau darum geht es mir: auch Forschung will bzw. muss bezahlt werden, und angesichts zahlreicher drängender Probleme wie alte (Krebs, nach nun über zwanzig Jahren wohl auch schon Aids) und neue (SARS, Vogelgrippe) Krankheiten oder die Ernährung der ungebremst wachsenden Weltbevölkerung, oder auch selbst simple Gemüter leicht faszinierender Fragen wie z. B. nach dem Urknall (Stichwort: CERN-Genrator) ist es sicherlich nicht allzu einfach, Gelder dafür aufzutun, das Wetter zu erforschen. "Wir forschen gegen den Weltuntergang", ist da schon ein wesentlich schlagenderes Argument als dröge Werbung für die Notwendigkeit des Verstehens, warum es nun wann und wo wie warm oder kalt ist.

Zudem hat der wohl in der Natur intelligenter Wesen liegende Hang zum Selbsthass - ich bekenne: ich war schon mal beim Psychiater, und das Wartezimmer war voller Leute denen man ansah, etwas im Kopf und in der Brieftasche zu haben - die Idee, der Mensch habe negative Auswirklungen auf eine ohne ihn perfekte und harmonische Umwelt, ausgesprochen en vogue werden lassen.

Die Idee, die menschliche Zivilisation und ihr technischer Fortschritt gefährdeten die Erde und ihre Ökosysteme, gefällt einfach. Es verschafft gerade vielen gebildeten Menschen eine bizarre Befriedigung, sich und ihre Mitmenschen als einen verderblichen Einfluss auf die Welt zu sehen, und ihre aus persönlichen Problemen - seien sie nun exogener oder indogener Art - resultierenden Zweifel, Depressionen und Verstimmungen auf die Entwickung der Menschheit an sich zu projizieren.

Es tut ja so gut: weil ich mit den Dämonen in meinem Kopf, und dem von den Dämonen in ihren Köpfen verursachten Verhalten meiner Mitmenschen nicht zurecht komme verdamme ich den Lauf der Weltgeschichte, und sehe mich in die Urzeit zurück, als alles noch einfacher, richtiger und harmonischer, weil natürlicher, weil weniger zerstörerisch war. Beleg: der angeblich menschengemachte Klimawandel...
 

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Susan Abigail Jefferson
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Original von Albert von Mauerbach
haifischflossensuppe wäre auch zu empfehlen...ein wenig schleimig aber gewöhnungssache^^
Das ist nicht witzig. Hast Du mal gesehen, wie man an Haifischflossen rankommt?
 

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Grünschnabel
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Grünschnabel

Beitrag von Lady Enigma »

Herr Scott, ich stimme zu. Manche Sachen müssen einfach nicht sein. Auch Hummerund Kaviar sollten in Deutschland nicht erlaubt sein.
Ich seh es nicht ein, daß man , nur um seinen Wohlstand zu demonstrieren, Arten ausrottet.
 

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Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
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Die Damen haben jedenfalls keine entsprechende akademische Bildung, wie mir scheint. Was am schlimmsten sind sind Laien die Experten erklären wollen, was sie sagen dürfen und was nicht. Überlasst die Diskussion den Experten und die werden euch dafür auch nicht in euren Spezialgebiete reinquatschen.

Und ich habe jetzt absichtlich keinen mehrstündigen Vortrag gehalten. Das Ereignis im obere Devon war nur ein Beispiel mit seiner Hauptbegründung. Bleibt dir natürlich unbelassen da eigene Forschung zu betreiben. Habe ich auch gar keine Lust zu, das mehrstündig auszuwalzen. Ich kenne aus wissenschaftlicher Seite alle pro und contra und ich habe für mich die Schlüsse gezogen, wie die Mehrheit der Forscher in diesem Themenbereich. Ich möchte bezweifeln, dass ihr auch nur einen Bruchteil der Faktoren für Klimaveränderungen kennt.

Und eure Verschwörungstheorien...naja glaubt halt dran, mir egal. Es ist nur unbefriedigend Recht zu haben, wenn ich mit Euch zusammen unter den Folgen leiden muss.
 

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Grünschnabel
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Grünschnabel

Beitrag von Lady Enigma »

Den Experten? Wer ist den dafür ein Experte. Meteorologe, Athmosphärenphysiker, Ozeanologe, Chemiker ? Oder vielleicht ein Geloge? Und Astrophysiker könnte dazu auch das eine oder andere sagen, wenn ich recht orientiert bin. Ein formaler akademischer Abschluß bedeutet noch kein Wissen. Mir ist in Hamburg ein Diplombiologe über den Weg gelaufen, auch so ein Klimawandelfreak.
Der Gute war z.B. tatsächlich der Meinung, wenn hier Sommer ist, dann deswegen, weil die Erde dann der Sonne am nächsten ist...Mit Dingen wie Achsneigung konnte er dann schon garnichts mehr anfangen. Der hat auch mit seinem Expertentum "argumentiert"....
Sagen kann jeder, was er will. Nur sollten Gegenargumente nicht polemisch behandelt werden. Ok, ich geb zu, das auch gemacht zu haben. Was diese Sache im Devon angeht, diese Theorie mit den "geringen Änderungen" kam komischerweise genau zu der Zeit auf, als diese Sache mit der Wirkung eines Schmetterlingsflügels Mode war, die Chaostheorie eben. Ist ja nun auch nicht mehr aktuell.
Und die Ursache dieser Änderungen? Ihr Ausmaß? Na ja...
 

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Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
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Dafür gibt es eben Disziplinen wie die Geowissenschaft. Die ist interdisziplinär, was frühere Einzeldisziplinen angeht. Klimatologie, Metereologie gehört dazu wie Geo- und Biochemie, Geo- und Astrophysik und vieles mehr. Es ist heute einfach klar, dass man solche Probleme nicht lösen kann, in dem eine Einzeldisziplin eine Meinung fasst, sondern es eben einer Vermengung aller braucht. Leute die sich heute stur Chemiker, Biologe oder Geologe nennen sind oftmals in der Tat eher verbohrt auf eine Sicht. Denen ist es eher zu verschulden, dass es wirklich noch Leute gibt, die nicht glauben, daß es eine Kontinentaldrift gibt...

Ich wiederhole mich: es ist nicht ein einzelner Faktor. Nicht das Ozonloch, nicht die Rinder in Südamerika...aber tausend dieser Faktoren zusammen haben eine Wirkung, die auch in gereingem Maß ein erhebliche Wirkung haben, weil unsere Umwelt sensibler ist, als wir das glauben. Unser Natur, macht das an sich wenig aus, weil sie sich auch von allein zurückreguliert. Nur nimmt das dennoch Lebensqualität. Man kann auch in der Wüste leben, wie beduinen beweisen, aber ich finde es ungemein stressig...
 

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