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Beitrag von Laird Glencairn »

ich muss mich mit ihnen nicht unterhalten. :rolleyes:
 

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gez. Dr. µjur. Laird Glencairn
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Beitrag von William C. Ashcraft »

Herr Verteider, Frau Nebenklägervertreterin, ich muss doch sehr bitten!
Sie scheinen offensichtlich beide vergessen zu haben, dass Sie sich in einem Gerichtssaal befinden, noch dazu vor dem Obersten Unionsgericht der Demokratischen Union.
Einige meiner Kollegen mögen so ein Verhalten vielleicht zu dulden, bei mir gibt es so etwas jedenfalls nicht.
Habe ich mich da deutlich ausgedrückt?
Ihre Kindereien können Sie gerne Privat austauschen, aber nicht bei mir im Saal.

Und jetzt zurück zur Sache.
Herr Verteidiger, das Gericht würde gerne hören, was Sie zu den Ausführungen der Nebenklage zu sagen haben. Schon alleine aus dem Grund, dass das Gericht allen Beteiligten Gelegenheit zur Entgegnung geben möchte.
 

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[b]Prof. Dr. iur. habil. Dr. phil. pol. William C. Ashcraft[/b]
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Beitrag von Laird Glencairn »

Herr Vorsitzender,
meinen Kommentar zu den abstrusen Ausführungen der Nebenklage habe ich bereits abgegeben. Mehr ist dazu nicht zu sagen.
 

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Beitrag von Laird Glencairn »

Höchstens zur bisherigen Dauer des Verfahrens. Mein Mandant ist damit schon länger in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt, wie es selbst eine erstinstanzliche Verurteilung hätte nicht vermögen. Und alles nur, weil die Nebenklage sich immer wieder neue Unsinnigkeiten bezüglich der Gesetzgebung einen Landes "Bundesrepublik Deutschland" verstrickt, dessen Existenz hier keiner wirklich kennt.
 

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Beitrag von William C. Ashcraft »

Erläutern Sie bitte, inwiefern ihr Mandant in seiner persönlichen Freiheit eingeschränkt ist.
 

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Beitrag von Laird Glencairn »

Seit 16 Monaten musste mein Mandant sich ständig bei Gericht einfinden, nie weiß er, wann er Urlaub machen kann, oder eine längere Geschäftsreise antreten könnte. Das ist schon eine sehr große seelische Belastung für jemanden, der erstinstanzlich freigesprochen wurde. Darüberhinaus wurde er durch einen übereifrigen (damaligen) Obersten Unionsanwalt in Haft genommen wegen einem Delikt bei dessen Verurteilung nicht einmal grundsätzlich eine Haftstrafe gefordert wird. Das Hohe Gericht hat sich damals von der OUA unnötigerweise zur Bestätigung zwingen lassen, ein Verfahren in Abwesenheit meines jetzigen Mandanten wäre weniger einschneidend gewesen, zumal es erstinstanzlich einen Freispruch gab.

Das beeinträchtigt demnach sein ganzes soziales Leben, der Makel des "Straftäters" wird nie mehr abschließend beseitigt werden können, auch wenn er rein formell derzeit als unschuldig gilt und selbst bei einer höchstrichterlichen Bestätigung des Freispruches. Wir wissen doch, wie die Öffentlichkeit mit Vorurteilen schnell bei der Hand ist.

Zudem zieht der ehrenwerte Herr Nebenkläger einen Prozess aus übertriebener, verzeihen sie bitte diesen flapsigen aber äußerst treffenden Ausdruck, Ehrenkäsigkeit in die Länge, der längst hätte schon abgeschlossen sein können.

Dass es auch seitens des Gerichtes Versäumnisse gab, ich erwähne hier nur die problematische Schöffenfrage, sei nur nebenbei erwähnt.
 

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Beitrag von William C. Ashcraft »

Herr Verteidiger, ich kann Sie hier nur an die Zivilgerichte verweisen, die Ihnen eine eventuelle Entschädigung zusprechen können.

Gibt es von ihrer Seite noch Ausführungen zur Sache?
Andernfalls bitte ich alle Verfahrensbeteiligten um Mitteilung, ob weitere Anträge gestellt werden, oder weitere Erörterungen aus Sicht der Beteiligten von Nöten sind. Das Gericht geht nicht davon aus, da es bislang stets auf die Schriftsätze verwiesen wurde.
 

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Beitrag von Laird Glencairn »

Hohes Gericht, Herr Vorsitzender

über eine eventuelle Entschädigung werde ich mit meinem Mandanten nach dem Urteil beratschlagen. Jetzt lassen sie uns doch mit dem Mammut-Prozess fortfahren :)

Keine weiteren Ausführungen, keine Anträge !
 

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Beitrag von William C. Ashcraft »

Vielen Dank Herr Verteidiger.
Herr Unionsanwalt, Frau Nebenklagevertreterin?
 

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Beitrag von Tennessee Rockefeller »

Die Nebenklage hat ihre rechtliche Würdigung des angefochtenen Urteils wie bereits dargelegt vorgetragen, nimmt zur Kenntnis dass die Verteidigung auf eine Erörterung derselben verzichtet, bietet diese jedoch weiterhin dem Gericht sowie der Unionsanwaltschaft an.
 

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