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Foren Gott
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Original von Konrad Grimm

Nein, Vorsatz war immer, Deutschland zu unterdrücken und letztlich den Deutschen zu Gunsten des anglo-romanischen Europäers auszurotten.
Komm sags schon. Sag dass es der jüdische Bolschewist ist der den deutschen Superarier unterdrücken möchte. Wo Du schon so stolz auf deinen Ariernachweis bist und hier mal wieder kranke Theorien abfeuerst.

Nationalstaaten nach vorgeschichtlichen Volksstämmen sind überholt. Heute geht es um Kultur- und Wirtschaftsnationen mit einer gewissen Mentalität und Geisteshaltung. Ein Grund warum die Türkei nicht in das Europa passt, dass ich mir vorstelle.
 

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Erleuchteter
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Beitrag von Hajo Poppinga »

...und warum die Frieslande vereint und unabhängig werden sollten!
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Kaiser
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Michael Schneider
Komm sags schon. Sag dass es der jüdische Bolschewist ist der den deutschen Superarier unterdrücken möchte. Wo Du schon so stolz auf deinen Ariernachweis bist und hier mal wieder kranke Theorien abfeuerst.
Nein, das hat mit den Juden nichts zu tun. Die EU ist vor allem eine Institution, die den Franzosen und den BeNeLux-Ländern nützt, die in drei aufeinanderfolgenden Kriegen (1870, 1914-1918, 1940) gemerkt haben, dass sie Deutschland militärisch nicht gewachsen sind, weil Deutschland höheres Potential an Menschen und Industrie hat.

Das wird ja auch gar nicht bestritten, die Politik verwendet nur den Euphemismus "Versöhnung" dafür. Es ist - oder war, denn eigentlich hat sich die EU längst überholt - ja auch im vitalen Interesse Westeuropas, Deutschland klein zu halten. Der Hohn ist nur, dass wir Deutschen dabei auch noch applaudieren.

Es geht mir nicht um die Nation. Aber ich bilde mit allen Deutschen Staatsbürgern doch dahingehend eine Interessensgemeinschaft, dass ich es ablehne, unter dem Brüsseler Diktat zu stehen, dass uns unsere Selbstbestimmung nimmt, unser Geld und unsere Arbeitsplätze. London und Paris setzen ihre Interessen in der EU selbstbewusst durch - Deutschlands Politiker dagegen sind nur Erfüllungsgehilfen der Eurokratie.

Aber was soll man von einem Land erwarten, das besiegt, besetzt und zerteilt worden ist - und das als Befreiung bejubelt?
 

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Jungspund
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Jungspund

Beitrag von Damian Fuller »

Original von SRM
Zumal man bedenken muss: Irland hat in der wirtschaftlichen Not gern die Hand aufgehalten - inzwischen beißt man aber wohl eher die fütternde Hand...
Wichtig: Menschen leben in Staaten, das sind aber keine monolithischen Blöcke, sondern in Demokratien pluralistische Gesellschaften.

Daraus folgt: Nicht alle haben "die Hand aufgehalten", sondern die die dicke steuerfinanzierte Subventionen erhalten haben. Und das waren beileibe nicht alle Iren, oder alle Portugiesen etc.
Die irische Wirtschaft - zumindest die offiziellen Verbände - wie auch die offiziellen Gewerkschaftsfunktionäre waren für die Annahme des EU-"Vertrages". Aber viele Bürger - und das überall in der EU, aber nur in Irland durften Sie abstimmen - sind unzufrieden mit der Arroganz der Macht, mit der EU-Politiker und Bürokraten die "Verfassung", die bei demokratischen Abstimmungen durchgefallen ist, durch die Hintertür (per Exekutivorder an die Parlamentsfraktionen) durch die Parlamente peitschten.
Dazu kamen noch die falschen Anschuldigungen der Marktwirtschafts-Gegner, die dem "EU-Vertrag" neoliberale Inhalte unterstellten. In der Realität ist es ein Programm zum Ausbau der EU-Macht, zum Abbau der Kontrolle der EU-Exekutive durch wengistens nationale Legislativen und zur Bedienung einiger weniger mit den EU-Lenkern kooperierender Polit-Wirtschafts-Konzerne.

Das alles hat - nicht unverständlich - zu einer weiteren Ablehnung des monströsen Bürokraten-Vertrages geführt.

Gut, dass wenigstens die Iren als Einzige demokratisch über dieses Werk der Politiker abstimmen durften. Erschreckend, mit welcher weiteren Arroganz der Macht die meisten EU-Führer jetzt das Votum ignorieren wollen. Allerdings könnte diese Anmaßung von EU-Ideologen, es "besser zu wissen, was für das Volk gut ist", auch zu einer echten Krise der heutigen EU, also der EU der Politiker und Bürokraten führen. Man darf gespannt sein.
 

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Damian Fuller
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Beitrag von Lady Enigma »

Aber, das ist doch ganz klar, daß die Illuminaten dahinterstecken!
Weißhaupts Geist schwebt doch unübersehbar über dem Ganzen...
Abert mal Spaß beiseite, in Wirklichkeit ist Aquatropolis heimlich simoff gegangen und versucht über die Beherrschung der realen Welt seine Simonweltherrschafft doch noch zu erreichen... ;)
Aber nun mal ernsthaft,
daß Deutschland so wenig(im Vergleich zu seinem Potential) zu melden hat, liegt an diesem unsäglichen Schuldkomplex, den wir immer noch mit uns rumschleppen und den andere naturgemäß ausnutzen.
Ich liebe zwar Verschwörungstheorien, alledings nur als amüsantes Gedankenspiel. Sicher, der Gedanke, Deutschland lieber einzubinden, als es wieder als Gegner zu haben, mag eine Rolle gespielt haben, aber das ist wohl kein Thema mehr. Wenn die EU der Versuch sein sollte, hintenrum noch den Morgenthauplan umzusetzen, ist das wohl in die Hose gegangen.
Ich habe mich über das Nein der Iren gefreut. Hier in Österreich hat es ja auch eine knallharte Debatte gegeben, selbst nach Umfragen im Auftrag der EU-Lobby war weit mehr als die Hälfte der Bevölkerung dagegen. Auch haben Parlament und Bundespräsident hier mit der Zustimmung schlicht Verfassungsbruch begangen. Die Verfassungsklage ist so sicher, wie das Amen in der Kirche und im Gegensatz zu Deutschland sollte das Ergebnis kaum fraglich sein, bei derart schwerwiegenden Eingriffen ist eine Abstimmung zwingend vorgeschrieben.
Fakt ist , wir brauchen die EU, aber nicht in der angestrebten Form.
Dieser Moloch wird doch zunehmend kontraproduktiv.
Dieses Vertragswerk würde eher schaden, als nützen.
Davon abgesehen, daß es in meinen Augen nichts als die Entmündigung der Bürger ist.
Es steckt ein "Demokratieverständnis" und eine elitäre Arroganz dahinter, die schlicht eine freche Anmaßung sind.
Die Äusserungen etlicher EU-Granden und ihrer Speichellecker in den einzelnen Staaten zeigen das recht deutlich.
 

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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Lady Enigma
Aber nun mal ernsthaft,
daß Deutschland so wenig(im Vergleich zu seinem Potential) zu melden hat, liegt an diesem unsäglichen Schuldkomplex, den wir immer noch mit uns rumschleppen und den andere naturgemäß ausnutzen.
Woanders funktioniert das mit dem Durchsetzen der nationalen Interessen doch auch...

Hierzulande propagiert die FDP: "Über die Verfassung für Europa kann nur einer Entscheiden - das Volk". Und dann stimmen sie im Parlament trotzdem zu!
 

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Grünschnabel
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Grünschnabel

Beitrag von Lady Enigma »

Sicher funktioniert das woanders besser.
Aber wir sind nunmal entschlossen, in Sack und Asche rumzulaufen.
Wenn wir Forderungen stellen, wird sich sofort jemand finden, der feststellt, daß deutsches Großmachtstreben das blutige Haupt erhebt,
man wird an unsere"kollektivschuld " erinnern und feststellen"Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch...".
In Teilen der polnischen Presse und Politik ist das fast ein Reflex,
auch anderswo spielt man dieses Instrument virtuos. Man stelle sich nur mal vor, Deutschland würde sich z.B. in der Frage der siebenbürgener Deutschen ähnlich äussern, wie meinetwegen Rumänien in Bezug auf Moldavien und Transnistrien.
Und anstatt die Leute einfach auszulachen, senken wir in Zerknischung das Haupt und zahlen...
Was Wunder, wenn selbst ein Teil unserer geistigen"Elite" ständiig in dieses Horn stösst.
 

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Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
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Beitrag von Julia Elián »

Original von Peter Vain
Lustigerweise sehen das einige außerhalb Deutschlands es genau andersrum, dass die EU nun Deutschlandsweg ist, um die Kontrolle über Europa zu kriegen, nachdem es zwei Mal auf andere Weise nicht gelungen ist ;)

Ah du sprichst es so halb an.
*g* Ja, die Theorie hatte nen Kumpel auch mal. Wir warten einfach bis alle drin sind und dann nennen wir das ganze in "DU" um (hat nichts mit der MN hier zu tun ;) ) Und sind wir doch mal ehrlich: HInter der EU Bürokratie können im Grunde wirklich nur im Geheimen ein Haufen Deutscher stecken ;)
 

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Ja, aber die Grenzen zur Bevormundung sind da manchmal fließend... Das Problem ist: Ich persönlich bin für Europa und für den Vertrag, aber ich gebe allen Kritikern recht, die genau das bemängeln. viel richtiges und Wahres

Und um das nochmal zu betonen: Das Alles sage ich als ausgesprochener EU Befürworter (sogar mit Türkei ;) ) Umso schlimmer ist es, daß die politischen Entscheidungsträger durch genau dieses beschriebene Verhalten die EU selbst diskreditieren.
Genau das ist der Punkt, weshalb ganz tendenziell auf Basis der derzeitigen EU kein Plebeszit mehr unbedingt möglich ist. Die bundesdeutschen Bürger haben jahrzehntelang europafreundliche Parteien gewählt, und da kann einen die Entwicklung eigentlich nicht sehr schockieren. Jetzt nachträglich darüber abstimmen zu können, ist eine Illusion und man soll nicht so tun, als ob es ein Zeichen von "Bürgerbeteiligung" oder "Demokratie" wäre, wenn es eine solche gibt. Denn, worüber auch immer die Iren abgestimmt haben, irgendwie scheint es nicht nur um die EU gegangen zu sein, sondern so ein Votum ist doch immer auch eine gewisse Möglichkeit, der Regierung, oder der Politikerschaft allgemein eins auszuwischen und, wie man ja gesehen hat, durchaus auf populistische Bauernfänger reinzufallen. Daran sind natürlich die "Eliten" selbst schuld, denn sooft die EU auch etwas verbockt, so oft wird sie auch als Sündenbock herangezogen, wenn etwas nicht läuft. Während, wenn etwas läuft (ach, was würd ich mich freuen, wenn die EU die "anstehenden Milchfond" zerschlägt oder endlich mal ordentlich auf das Öffentlich Rechtliche Fernsehen prügelt), natürlich er nationale Politiker dafür verantwortlich ist, nicht die EU.

Wenn ein Volk, so die Iren, die Möglichkeit zu so etwas hat: Ganz im Sinne des Spiegels: Meinetwegen. Nur ist es dämlich, etwas zu bejubeln, was niemanden etwas bringt. Der Vertrag hätte nämlich mehr Demokratie und Transparenz (so doof das bei 400 Seiten auch klingt) und vielleicht auch mehr Zielorientierung (Werte- und historische Gemeinschaft) gebracht. So aber hat sich das zerschlagen, und das, wofür die EU jetzt abgelehnt wurde, besteht weiter fort - obwohl sie es zumindest besser machen wollte.
 

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David G. Whitman
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Beitrag von Julia Elián »

Ja, aber der Kern ist doch, daß ein Volk in der Demokratie nunmal dieses Recht hat und man kann ihm das eben nicht aufgrund mangelnder Kompetenz streitig machen. Natürlich mag es nicht (nur) um den Inhalt des EU Vertrages gegangen sein, aber es geht bei Landtagswahlen auch oft nicht Landespolitik, sondern um die "Abstrafung" von Bundespolitikern und bei Wahlen in Amerika sieht man z.B. auch immer wieder, daß es nicht um politische Inhalte geht, sondern um die Frage, ob der Kandidat ein uneheliches Kind hat, in Vietnam guten oder schlechten Dienst geleistet hat, an Gott glaubt etc... Das alles mag irrational und eher unsachlich sein, aber diese "Schwäche" muss die Demokratie in Kauf nehmen, besonders wenn es um die Frage der nationalen Souverenität geht.

Und das Argument: "Die Bürger stimmen ja für europafreundliche Parteien" zeiht zumindest in Deutschland nicht, denn - wie schon oben gesagt - "europafreundlich" sein gehört hier zur Staatsräson.

Und nochmal: Ich finde es auch paradox - und da gebe ich Dir recht - daß die Leute ein Vertragswerk ablehnen, dass gerade im Bereich der kritisierten Punkte etwas hätte ändern können/sollen, aber wie gesagt: Damit muss die Demokratie leben. Kirchhoff ist auch gescheitert, obwohl ich ihn "vernünftig" fand.
 

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