Du meinst mit Betriebsrat? Nein.Original von vSzP
Hast du schon einmal in einem etwas größeren Unternehmen gearbeitet?
Beiträge: 7718
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 15:21
[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]
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[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
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Beiträge: 258
Registriert: Mi 30. Mai 2007, 08:54
Wenn Arbeiter mitbestimmen statt gegen Schließungen streiken wollen, müssen sie ihre Interessen selbst in die Hand nehmen. Das ist vollkommen legitim, aber natürlich unkonventionell (in Deutschland) und wahrscheinlich für den einen oder anderen Gewerkschaftsboss einfach Neumodisches Zeug.Original von Fabian Montary
Weil es letztlich auf den Manager ankommt, bei Entscheidungen um das Unternehmen. Die Arbeiter müssen das nur umsetzen und wenn die Mist bauen, werden sie einfach substituiert.
LADY TERI H. SHARK, LD, MP
Minister of Foreign and Empire Affairs
Kingdom of Albernia | God saves our Queen since 1999
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Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Beiträge: 4333
Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Genauso sehe ich das auch.Original von Konrad Grimm
Die Interessen von Kapital und Arbeit unterscheiden sich aber.
Die ganze Idee, das Kapital in die Hände der Mitarbeiter zu überführen, ist Schrott und löst das Problem nicht.
Was wir brauchen sind denkende Manager. Nicht mehr und nicht weniger. En Unternehmen muss wirtschaftlich sein. Wenn Arbeiter daran rumdoktorn gleitet das ganz fix in die Unwirtschaftlichkeit ab. Aber Gewinnmaximierung, wo schon verdammt gute schwarze Zahlen da stehen, oder Geldausgaben für Prestige, die in keinem Fall sinnvolle Gewinne für das Ziel oder das Unternehmen darstellen, wenn gleichzeitig die Mitarbeiter entlassen werden, sind sogar schädlich für das Unternehmen.
Kaiser
Beiträge: 2902
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Es gibt keinen Ausweg aus dem Kampf der Interessen. Die Wirklichkeit des Lebens ist der Kampf, ist survival of the fittest als Grundprinzip der Natur. Die wahre Wohltat an den scheinbar Schwachen wäre, ihnen ihre Ideologien zu nehmen, hinter denen die Herrschenden diesen Kampf verstecken, und sie ihrer Macht bewusst werden zu lassen.
Die Arbeiter haben die Bedeutung vergessen, wenn sie singen: "Es rettet uns kein höhres Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun. Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun. Leeres Wort, des Armen Rechte, leeres Wort, des Reichen Pflicht..." Statt dessen rufen sie nach den Tribunen von SPD/Linkspartei und DGB und nach "Gerechtigkeit". Ihr Spinner, Idioten, Träumer, Ihr Betrogene! Wacht auf! Werdet Egoisten! Kämpft, denn niemand außer Euch kann für Eure Interessen kämpfen! Ihr aber seid zu dumm und zu träge dazu - Sklaven seid Ihr, Sklaven werdet Ihr bleiben! Das Pack, dass heute Gewerkschaften darstellt, verursacht mit seinem sklavischen Bettelverhalten bei mir Übelkeit. Tretet sie härter, sie schreien danach!
Du willst mehr Lohn? So hol ihn dir! Das vermagst du nicht? Dann verdienst du, was du verdienst, denn mehr bist du nicht im Stande.
Die Arbeiter haben die Bedeutung vergessen, wenn sie singen: "Es rettet uns kein höhres Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun. Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun. Leeres Wort, des Armen Rechte, leeres Wort, des Reichen Pflicht..." Statt dessen rufen sie nach den Tribunen von SPD/Linkspartei und DGB und nach "Gerechtigkeit". Ihr Spinner, Idioten, Träumer, Ihr Betrogene! Wacht auf! Werdet Egoisten! Kämpft, denn niemand außer Euch kann für Eure Interessen kämpfen! Ihr aber seid zu dumm und zu träge dazu - Sklaven seid Ihr, Sklaven werdet Ihr bleiben! Das Pack, dass heute Gewerkschaften darstellt, verursacht mit seinem sklavischen Bettelverhalten bei mir Übelkeit. Tretet sie härter, sie schreien danach!
Du willst mehr Lohn? So hol ihn dir! Das vermagst du nicht? Dann verdienst du, was du verdienst, denn mehr bist du nicht im Stande.
Zuletzt geändert von Anonymous am Do 7. Feb 2008, 13:53, insgesamt 1-mal geändert.
Beiträge: 1154
Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Du glaubst garnicht, wie renditefreundliche Arbeitnehmer auf Aktionärsversammlungen auftreten...Original von Konrad Grimm
Die Interessen von Kapital und Arbeit unterscheiden sich aber.
Ich kann doch durchaus beide Meinungen vertreten, die des Arbeitnehmers und die des Kapitalgebers...
Anton von Sorbarban zum Paradies
Unionsminister für Wirtschaft und Finanzen a.D.
Unionsbankpräsident a.D.
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Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Ja. Schizophrenie ist möglich. Und?Original von vSzP
Ich kann doch durchaus beide Meinungen vertreten, die des Arbeitnehmers und die des Kapitalgebers...
Ich will keine Aktien des Unternehmens, für das ich arbeite. Denn sonst sitze ich im Zielkonflikt:
Als Kapitalist will ich die Minimierung der Arbeitskosten zur Maximierung meiner Rendite.
Als Arbeitnehmer will ich die Maximierung der Arbeitskosten, weil sie meine Rendite sind.
Zuletzt geändert von Anonymous am Do 7. Feb 2008, 16:18, insgesamt 1-mal geändert.
Beiträge: 1154
Registriert: Mo 26. Mär 2007, 17:36
Musst du ja nicht, wenn du nicht willst... :rolleyes:Original von Konrad Grimm
Ich will keine Aktien des Unternehmens, für das ich arbeite.
Ein homo oeconomicus mag so denken. Aber ein homo sapiens?Denn sonst sitze ich im Zielkonflikt:
Als Kapitalist will ich die Minimierung der Arbeitskosten zur Maximierung meiner Rendite.
Als Arbeitnehmer will ich die Maximierung der Arbeitskosten, weil sie meine Rendite sind.
Als Kapitalist (wieviele Aktionäre würden sich wohl selbst als Kapitalist bezeichnen?) achtest du eben nur auf Rendite. Aber es gibt ja noch mehr Gründe. Und überhaupt? Kurzfristige Rendite oder langfristige?
Und als Arbeitnehmer willst du erst einmal einen sicheren Arbeitsplatz - die Zugeständnisse vieler Menschen bei gleichbleibenden Lohn zeigen das. Im Übrigen will kein Arbeitnehmer eine Maximierung der Arbeitskosten - weil darunter zum Beispiel aus Sozialabgaben fallen die niemand maximieren möchte. Aber als Arbeitnehmer möchtest du zum Beispiel nicht, dass deine Firma in die Hände von Investoren fällt die sie ausbluten lassen.
Weihnachts- und Urlaubsgeld sind Relikte aus vergangenen Zeiten - als Erfolgsbeteiligung der Arbeitnehmer sind sie überholt. Sie belasten Unternehmen in schlechten Zeiten ungemein und führen nicht selten zur Insolvenz.
Auch das Unternehmen gewinnt: es hat engagierte Mitarbeiter und die Aktien sind gut verstreut.
Anton von Sorbarban zum Paradies
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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:23
Schon bitter: in schlechten Zeiten sollen die Lohnabhängigen nichts fordern dürfen, andernfalls wird das Unternehmen (und damit ihr Arbeitsplatz) gefährdet. In guten Zeiten gefährden Forderungen der Lohnabhängigen den Aufschwung. Naja, haben die eben Pech gehabt. Sollen die doch für Aktien und Riester sparen.Original von vSzP
Weihnachts- und Urlaubsgeld sind Relikte aus vergangenen Zeiten - als Erfolgsbeteiligung der Arbeitnehmer sind sie überholt. Sie belasten Unternehmen in schlechten Zeiten ungemein und führen nicht selten zur Insolvenz.
Zuletzt geändert von Palin Waylan-Majere am Do 7. Feb 2008, 19:11, insgesamt 1-mal geändert.
Palin Waylan-Majere OEL
Altkanzler
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Registriert: Mi 30. Mai 2007, 08:54
Gilt doch andersrum ebenso: Entweder wollen sie an der guten Zeit beteiligt werden oder brauchen mehr Geld, weil die Zeiten gerade schwierig sind. Wo ist der Unterschied?Original von Palin Waylan-Majere
Schon bitter: in schlechten Zeiten sollen die Lohnabhängigen nichts fordern dürfen, andernfalls wird das Unternehmen (und damit ihr Arbeitsplatz) gefährdet. In guten Zeiten gefährden Forderungen der Lohnabhängigen den Aufschwung. Naja, haben die eben Pech gehabt. Sollen die doch für Aktien und Riester sparen.
LADY TERI H. SHARK, LD, MP
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