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Original von vSzP
Hast du schon einmal in einem etwas größeren Unternehmen gearbeitet?
Du meinst mit Betriebsrat? Nein.
 

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[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]

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Doppel-As
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Beitrag von Teri Shark »

Original von Fabian Montary

Weil es letztlich auf den Manager ankommt, bei Entscheidungen um das Unternehmen. Die Arbeiter müssen das nur umsetzen und wenn die Mist bauen, werden sie einfach substituiert.
Wenn Arbeiter mitbestimmen statt gegen Schließungen streiken wollen, müssen sie ihre Interessen selbst in die Hand nehmen. Das ist vollkommen legitim, aber natürlich unkonventionell (in Deutschland) und wahrscheinlich für den einen oder anderen Gewerkschaftsboss einfach Neumodisches Zeug.
 

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Beitrag von Konrad Grimm »

Die Interessen von Kapital und Arbeit unterscheiden sich aber.

Die ganze Idee, das Kapital in die Hände der Mitarbeiter zu überführen, ist Schrott und löst das Problem nicht.
 

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Foren Gott
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Original von Konrad Grimm
Die Interessen von Kapital und Arbeit unterscheiden sich aber.

Die ganze Idee, das Kapital in die Hände der Mitarbeiter zu überführen, ist Schrott und löst das Problem nicht.
Genauso sehe ich das auch.

Was wir brauchen sind denkende Manager. Nicht mehr und nicht weniger. En Unternehmen muss wirtschaftlich sein. Wenn Arbeiter daran rumdoktorn gleitet das ganz fix in die Unwirtschaftlichkeit ab. Aber Gewinnmaximierung, wo schon verdammt gute schwarze Zahlen da stehen, oder Geldausgaben für Prestige, die in keinem Fall sinnvolle Gewinne für das Ziel oder das Unternehmen darstellen, wenn gleichzeitig die Mitarbeiter entlassen werden, sind sogar schädlich für das Unternehmen.
 

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Kaiser
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Beitrag von Konrad Grimm »

Es gibt keinen Ausweg aus dem Kampf der Interessen. Die Wirklichkeit des Lebens ist der Kampf, ist survival of the fittest als Grundprinzip der Natur. Die wahre Wohltat an den scheinbar Schwachen wäre, ihnen ihre Ideologien zu nehmen, hinter denen die Herrschenden diesen Kampf verstecken, und sie ihrer Macht bewusst werden zu lassen.

Die Arbeiter haben die Bedeutung vergessen, wenn sie singen: "Es rettet uns kein höhres Wesen, kein Gott, kein Kaiser noch Tribun. Uns aus dem Elend zu erlösen können wir nur selber tun. Leeres Wort, des Armen Rechte, leeres Wort, des Reichen Pflicht..." Statt dessen rufen sie nach den Tribunen von SPD/Linkspartei und DGB und nach "Gerechtigkeit". Ihr Spinner, Idioten, Träumer, Ihr Betrogene! Wacht auf! Werdet Egoisten! Kämpft, denn niemand außer Euch kann für Eure Interessen kämpfen! Ihr aber seid zu dumm und zu träge dazu - Sklaven seid Ihr, Sklaven werdet Ihr bleiben! Das Pack, dass heute Gewerkschaften darstellt, verursacht mit seinem sklavischen Bettelverhalten bei mir Übelkeit. Tretet sie härter, sie schreien danach!

Du willst mehr Lohn? So hol ihn dir! Das vermagst du nicht? Dann verdienst du, was du verdienst, denn mehr bist du nicht im Stande.
 

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Haudegen
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Beitrag von vSzP »

Original von Konrad Grimm
Die Interessen von Kapital und Arbeit unterscheiden sich aber.
Du glaubst garnicht, wie renditefreundliche Arbeitnehmer auf Aktionärsversammlungen auftreten...

Ich kann doch durchaus beide Meinungen vertreten, die des Arbeitnehmers und die des Kapitalgebers...
 

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Anton von Sorbarban zum Paradies
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von vSzP
Ich kann doch durchaus beide Meinungen vertreten, die des Arbeitnehmers und die des Kapitalgebers...
Ja. Schizophrenie ist möglich. Und?

Ich will keine Aktien des Unternehmens, für das ich arbeite. Denn sonst sitze ich im Zielkonflikt:

Als Kapitalist will ich die Minimierung der Arbeitskosten zur Maximierung meiner Rendite.
Als Arbeitnehmer will ich die Maximierung der Arbeitskosten, weil sie meine Rendite sind.
 

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Haudegen
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Haudegen

Beitrag von vSzP »

Original von Konrad Grimm
Ich will keine Aktien des Unternehmens, für das ich arbeite.
Musst du ja nicht, wenn du nicht willst... :rolleyes:
Denn sonst sitze ich im Zielkonflikt:

Als Kapitalist will ich die Minimierung der Arbeitskosten zur Maximierung meiner Rendite.
Als Arbeitnehmer will ich die Maximierung der Arbeitskosten, weil sie meine Rendite sind.
Ein homo oeconomicus mag so denken. Aber ein homo sapiens?

Als Kapitalist (wieviele Aktionäre würden sich wohl selbst als Kapitalist bezeichnen?) achtest du eben nur auf Rendite. Aber es gibt ja noch mehr Gründe. Und überhaupt? Kurzfristige Rendite oder langfristige?

Und als Arbeitnehmer willst du erst einmal einen sicheren Arbeitsplatz - die Zugeständnisse vieler Menschen bei gleichbleibenden Lohn zeigen das. Im Übrigen will kein Arbeitnehmer eine Maximierung der Arbeitskosten - weil darunter zum Beispiel aus Sozialabgaben fallen die niemand maximieren möchte. Aber als Arbeitnehmer möchtest du zum Beispiel nicht, dass deine Firma in die Hände von Investoren fällt die sie ausbluten lassen.

Weihnachts- und Urlaubsgeld sind Relikte aus vergangenen Zeiten - als Erfolgsbeteiligung der Arbeitnehmer sind sie überholt. Sie belasten Unternehmen in schlechten Zeiten ungemein und führen nicht selten zur Insolvenz.

Auch das Unternehmen gewinnt: es hat engagierte Mitarbeiter und die Aktien sind gut verstreut.
 

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Anton von Sorbarban zum Paradies
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Original von vSzP
Weihnachts- und Urlaubsgeld sind Relikte aus vergangenen Zeiten - als Erfolgsbeteiligung der Arbeitnehmer sind sie überholt. Sie belasten Unternehmen in schlechten Zeiten ungemein und führen nicht selten zur Insolvenz.
Schon bitter: in schlechten Zeiten sollen die Lohnabhängigen nichts fordern dürfen, andernfalls wird das Unternehmen (und damit ihr Arbeitsplatz) gefährdet. In guten Zeiten gefährden Forderungen der Lohnabhängigen den Aufschwung. Naja, haben die eben Pech gehabt. Sollen die doch für Aktien und Riester sparen. :)
 

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Palin Waylan-Majere OEL
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Beitrag von Teri Shark »

Original von Palin Waylan-Majere
Schon bitter: in schlechten Zeiten sollen die Lohnabhängigen nichts fordern dürfen, andernfalls wird das Unternehmen (und damit ihr Arbeitsplatz) gefährdet. In guten Zeiten gefährden Forderungen der Lohnabhängigen den Aufschwung. Naja, haben die eben Pech gehabt. Sollen die doch für Aktien und Riester sparen. :)
Gilt doch andersrum ebenso: Entweder wollen sie an der guten Zeit beteiligt werden oder brauchen mehr Geld, weil die Zeiten gerade schwierig sind. Wo ist der Unterschied?
 

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