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Nimm mal einen Mediziner, der studiert 14, 15 Semester und länger - nicht weil er "bummelt", sondern weil seine Ausbildung eben so lange dauert. Das macht dann 15 * 500 € (Studiengebühren) = 7.500 € + 15 * 100 € (Semesterbeitrag) = 9.000 € + 15 Semester lang Kosten für Nahrung, Unterkunft, Kleidung, Bücher, Arbeits- und Lernmaterial - kurz: als junger Arzt startet er mit einem Schuldenberg von vielleicht 20.000 € oder mehr ins Berufsleben!
Dir ist schon klar, welche Gehaltsaussichten man Abiturienten bieten muss, ehe sie sich das antun? Möchtest du gerne 30% Krankenkassenbeitrag zahlen, oder zur Kräuterliesel in den Wald gehen? Letzteres ist bei Schnupfen vielleicht eine Option, aber bei einem Hirntumor...?
Dir ist schon klar, welche Gehaltsaussichten man Abiturienten bieten muss, ehe sie sich das antun? Möchtest du gerne 30% Krankenkassenbeitrag zahlen, oder zur Kräuterliesel in den Wald gehen? Letzteres ist bei Schnupfen vielleicht eine Option, aber bei einem Hirntumor...?
Amber Marie Ford
Richterin am Unionsgericht
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Nach dieser Logik müssten wir Schulgeld an der Hauptschule einführen: viele der jungen Herrschaften dort erbringen miserable Leistungen, stören den Unterreicht oder bleiben ihm gleich ganz fern, kosten jahrelang eine Menge Geld, und hinterher werden sie meistens arbeitslos 
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Ach, sind Sie? Meine Ex, Kommunikationswissenschaftlerin. Ich bitte Dich, was studiert man denn da? Reden? Das ist doch DER direkte Weg in die arbeitslosigkeit!Original von Oliver von Palm
Nehmen wir mal die immer neuen Psychologen, Sozialpädagogen, Sozialwissenschaftler, Kulturwissenschaftler usw. Die studieren sehr oft schön bummelig. Und sind danach für gewöhnlich arbeitslos.
Schade nur, das sie direkt nach dem Abschluß mit Kusshand in eine Unternehmensberatung eingetreten ist mit einem Einstiegsgehalt, von dem junge Ärzte nur träumen können.
Drei meiner Freunde sind Sozialpädagogen. Arbeitslos? Nein, 50 Stunden Woche, Abends noch mal schnell rausmüssen, weil irgendwo ein Kind durchdreht oder auch ein Erwachsener. Unterbezahlt, aber nicht arbeitslos.
Archäologie, totaler Unsinn, du hast Recht. Aber die Geschichte begreifen heißt auch daraus lernen.
Und bummelig sind übrigens nur Germanisten... die braucht wirklich niemand =)
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Da hast du mich kalt erwischtOriginal von Amber Marie Ford
Nach dieser Logik müssten wir Schulgeld an der Hauptschule einführen: viele der jungen Herrschaften dort erbringen miserable Leistungen, stören den Unterreicht oder bleiben ihm gleich ganz fern, kosten jahrelang eine Menge Geld, und hinterher werden sie meistens arbeitslos
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Durchgeknallt ist hier nicht das Problem.
Ich habe nur etwas gegen das Vorurteil, das man humanistisch orientierte Studiengänge mit einer Studiengebühr belegt nur weil man pauschalerweise mal annimmt, daß das ohnehin nur weltfremde faule und unnütze Säcke sind.
Ich habe nur etwas gegen das Vorurteil, das man humanistisch orientierte Studiengänge mit einer Studiengebühr belegt nur weil man pauschalerweise mal annimmt, daß das ohnehin nur weltfremde faule und unnütze Säcke sind.
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Zudem: Humanisten sitzen mit ihren auf eigene Kosten beschafften Textbüchlein in einem Hörsaal oder Seminarraum und kosten nicht allzu viel. Den Löwenanteil der Kosten für die akademische Ausbildung verursachen v. a. Mediziner und andere Naturwissenschaftler 
Amber Marie Ford
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Kann ich mir gut vorstellenOriginal von Oliver von Palm
Ich habe im Leben genug SozialpädagogInnen (der muss sein), Psychoonkel und -tanten und diverse andere Gestalten kennengelernt.
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