Zum Teil sehe ich das auch so. Bisher haben sich ja nur die Agnostiker/Atheisten und der Zufall zu Wort gemeldet. Bin auf ernsthafte Antworten von gläubigen Menschen gespannt.Original von Larifari
So wie sie es immer getan haben: Entgegenstehende Fakten werden wegdiskutiert, oder, wenn das nicht geht, ignoriert.
Jungspund
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Damian Fuller
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Ganz einfach: indem du dir vor Augen hälst dass das Christentum sich entwickelt hat. Früher gabs Konzile, gerade in der Frühzeit des Christentums, indem ganz mächtig entscheidend am Glauben und der Interpretation gearbeitet wurde. Das fehlt seit ein paar Jahrhunderten, als das Alte Testatment einfach so übernommen und für real erklärt wurde.
Ich bin Christ und das heißt nciht, dass ich damit auch denken muss dass Gott nur 7 Tage für die Erschaffung der Welt gebraucht hat. Es ist eine Metapher, eine Versinnbildlichung für die Ordnung der Welt, welcher Geist Gott beseelt hat bei der Schaffung der Welt. Das hat nicht Tage, sondern Milliarden gedauert. Und natürlich ist dabei auch die Evolution Gottes Wille meine ich. Nur war sie, als der erste Mensch sie schrieb, eben nicht vorstellbar. Der Mensch ist eben unvollkommen aber dazu geschaffen sich weiterzuentwickeln auch geistig und im Glauben.
Darüber hinaus ist das Christentum vor allem die Beschreibung einer Lebenseinstellung mit Beispielen und Gleichnissen. Ich glaube dabei an Gott, an jesus und den heiligen Geist. ich glaube an Liebe, Vergebung der Sünden durch Reue und der weiteren Grundsätze. Und vergesst nicht, dass Gott vom gestrengen zum liebenden vater wurde durch Jesus, seinen für uns gestorbenen Sohn. Auge um Auge zählt dabei nicht mehr.
Eher muss man fragen: wie kann man die Geschichte der Menschheit betrachten und NICHT Christ werden? Dabei ist es nicht mal erheblich ob man an die Existenz Gottes glaubt, solange man sich gewissen regeln unterwirft. Aber das wichtigste ist, wie Luther uns darlegte: bereue deine Sünden aufrichtig. Und da sist gerade heute eine der wichtigsten Leitsätze.
Ich bin Christ und das heißt nciht, dass ich damit auch denken muss dass Gott nur 7 Tage für die Erschaffung der Welt gebraucht hat. Es ist eine Metapher, eine Versinnbildlichung für die Ordnung der Welt, welcher Geist Gott beseelt hat bei der Schaffung der Welt. Das hat nicht Tage, sondern Milliarden gedauert. Und natürlich ist dabei auch die Evolution Gottes Wille meine ich. Nur war sie, als der erste Mensch sie schrieb, eben nicht vorstellbar. Der Mensch ist eben unvollkommen aber dazu geschaffen sich weiterzuentwickeln auch geistig und im Glauben.
Darüber hinaus ist das Christentum vor allem die Beschreibung einer Lebenseinstellung mit Beispielen und Gleichnissen. Ich glaube dabei an Gott, an jesus und den heiligen Geist. ich glaube an Liebe, Vergebung der Sünden durch Reue und der weiteren Grundsätze. Und vergesst nicht, dass Gott vom gestrengen zum liebenden vater wurde durch Jesus, seinen für uns gestorbenen Sohn. Auge um Auge zählt dabei nicht mehr.
Eher muss man fragen: wie kann man die Geschichte der Menschheit betrachten und NICHT Christ werden? Dabei ist es nicht mal erheblich ob man an die Existenz Gottes glaubt, solange man sich gewissen regeln unterwirft. Aber das wichtigste ist, wie Luther uns darlegte: bereue deine Sünden aufrichtig. Und da sist gerade heute eine der wichtigsten Leitsätze.
Zuletzt geändert von Michael Schneider am Di 30. Okt 2007, 00:20, insgesamt 1-mal geändert.
Kaiser
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Jungspund
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Warum sollte Gott so ein kompliziertes und doch vom Menschen teilweise (rein natürlich) erklärbares Spiel spielen?Original von Michael Schneider
Das hat nicht Tage, sondern Milliarden gedauert. Und natürlich ist dabei auch die Evolution Gottes Wille meine ich. Nur war sie, als der erste Mensch sie schrieb, eben nicht vorstellbar. Der Mensch ist eben unvollkommen aber dazu geschaffen sich weiterzuentwickeln auch geistig und im Glauben.
Ja, das ist eine schöne Geschichte. Hat auch etwas Tröstendes. Aber es ist eben doch wahrscheinlich eine vom menschlichen Gehirn erfundene Geschichte, frei nach Feuerbach.Darüber hinaus ist das Christentum vor allem die Beschreibung einer Lebenseinstellung mit Beispielen und Gleichnissen. Ich glaube dabei an Gott, an jesus und den heiligen Geist. ich glaube an Liebe, Vergebung der Sünden durch Reue und der weiteren Grundsätze. Und vergesst nicht, dass Gott vom gestrengen zum liebenden vater wurde durch Jesus, seinen für uns gestorbenen Sohn.
Nun ja, das war ja kein Aufruf zur Rachsucht, sondern zur Mäßigung. Also zur Verhältnismäßigkeit von weltlichen Strafen, die damals (zur Entstehungszeit des Alten Testaments) eher Leben für Auge und Leben für Zahn waren.Auge um Auge zählt dabei nicht mehr.
Jaja, dass im Christentum, wie aber in manchen anderen (nicht allen) Religionen auch, allgemeine Wahrheiten bzw. Berhaltensorientierungen stecken anerkenne ich.Eher muss man fragen: wie kann man die Geschichte der Menschheit betrachten und NICHT Christ werden? Dabei ist es nicht mal erheblich ob man an die Existenz Gottes glaubt, solange man sich gewissen regeln unterwirft.
Aber warum sollte ich deshalb an den spirituellen und übernatürlichen Teil des christlichen oder eines anderen Glaubens glauben?
Damian Fuller
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Die Wege des Herrn sind unergründlich.Original von Damian Fuller
Warum sollte Gott so ein kompliziertes und doch vom Menschen teilweise (rein natürlich) erklärbares Spiel spielen?
Jetzt willst du wieder die Existenz Gottes beweisen. Das ist unmöglich, denn man kann bei ALLEM sagen dafür gibt es natürliche Ursachen. Außer... wie ist das Universum aus dem Nichts entstanden? Und wenn es aus etwas entstanden ist: woher kam das? Das ist göttliches Wirken.Ja, das ist eine schöne Geschichte. Hat auch etwas Tröstendes. Aber es ist eben doch wahrscheinlich eine vom menschlichen Gehirn erfundene Geschichte, frei nach Feuerbach.
Das ist richtig. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Bibel nicht wörtlich als Gesetzbuch zu nehmen ist.Nun ja, das war ja kein Aufruf zur Rachsucht, sondern zur Mäßigung. Also zur Verhältnismäßigkeit von weltlichen Strafen, die damals (zur Entstehungszeit des Alten Testaments) eher Leben für Auge und Leben für Zahn waren.
Du musst es nicht. Keiner zwingt dich dazu. Aber es war Gottes Sohn, der die Botschaft brachte. Du kannst natürlich die Göttlichkeit von jesus anzweifeln aber dann sage ich: naund? Ich glaueb daran und bin mir sicher dass es wahr ist. Aber wenn sich Gott dir erst persönlich mit Blitz und Donner vorstellen musst hast du einfach falsche Vorstellungen vom Glauben. Ich muss nicht die Fabrik sehen um zu wissen, dass ein produkt dort hergestellt wurde, denn aus Nichts entsteht es nicht. Ich sehe die Welt und weiß dass sie ohne göttliches Wirken nie existiert hätte und heute nicht so existieren würde, auch FRIEDVOLL (!) ohne die Botschaft seines Sohnes und seiner Selbstaufopferung. Es ändert nichts an einer Tatsache, ob du daran glaubst oder nicht.Jaja, dass im Christentum, wie aber in manchen anderen (nicht allen) Religionen auch, allgemeine Wahrheiten bzw. Berhaltensorientierungen stecken anerkenne ich.
Aber warum sollte ich deshalb an den spirituellen und übernatürlichen Teil des christlichen oder eines anderen Glaubens glauben?
Jungspund
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Ja schon. Aber warum dann gerade der jüdisch-christliche Gott und nicht die Götter des Hinduismus oder der Lebenslauf des Buddhismus?Original von Michael Schneider
Die Wege des Herrn sind unergründlich.
Was spricht für die eine Geschichte mehr als für die andere?
Genau, warum also an einen bestimmten Gott glauben, der sich nur ein paar Menschen offenbart und den Rest der Welt im Unklaren lässt?Jetzt willst du wieder die Existenz Gottes beweisen. Das ist unmöglich, denn man kann bei ALLEM sagen dafür gibt es natürliche Ursachen.
Das ist pure Spekulation.Außer... wie ist das Universum aus dem Nichts entstanden? Und wenn es aus etwas entstanden ist: woher kam das? Das ist göttliches Wirken.
Dass Du soweit säkularisiert bist, dass Du Ergebnisse der Wissenschaft anerkennst und auch die Bibel nicht mehr wörtlich auslegst glaube (Das ist richtig. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die Bibel nicht wörtlich als Gesetzbuch zu nehmen ist.
Wissen oder Glauben? Tatsachen bedürfen dann eben schon eines Beweises im Gegensatz zu Vermutungen.Ich sehe die Welt und weiß dass sie ohne göttliches Wirken nie existiert hätte und heute nicht so existieren würde...
Damian Fuller
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Weil der Gott des Christentums der Gott aller ist?Original von Damian Fuller
Ja schon. Aber warum dann gerade der jüdisch-christliche Gott und nicht die Götter des Hinduismus oder der Lebenslauf des Buddhismus?
Was spricht für die eine Geschichte mehr als für die andere?
Genau, warum also an einen bestimmten Gott glauben, der sich nur ein paar Menschen offenbart und den Rest der Welt im Unklaren lässt?
Das ist pure Spekulation.
Dass Du soweit säkularisiert bist, dass Du Ergebnisse der Wissenschaft anerkennst und auch die Bibel nicht mehr wörtlich auslegst glaube () ich Dir. Aber es gibt ja noch viele (und wieder mehr in Nord-, Südamerika und Afrika) die die Bibel wörtlich nehmen. Warum haben die weniger recht. Steht ja schließlich drin im Heiligen Buch.
Wissen oder Glauben? Tatsachen bedürfen dann eben schon eines Beweises im Gegensatz zu Vermutungen.
Weil Glauben vertrauen ist. Es gibt kein Do ut des. Gott schenkt dir kein Geld, nur weil du gut betest oder anderen Leuten hilfst nur um etwas dafür zu bekommen.
Das heilige Buch ist von Menschen gemacht und entsprechend fehlerhaft. Und wie ich schon sagte: es wurde oft geändert bis man es für endgültig im Inhalt erklären wollte...und selbst heute wird noch offiziell an Formulierungen gefeilt. Es wird nie perfekt sein. Willst du mir dabeikommen plötzlich das Buch sei wörtlich zu nehmen? Das wäre aber ein schlechtes Argument von einem Atheisten.
Falsch. Nur weil man etwas in Formeln und Abhandlungen verpackt ist es nicht Gewissheit. Das kann dir jeder Physikprofessor bestätigen. Jahrhundertelang "bewies" man dass die Erde eine Scheibe ist. Wissenschaftlich. Nichts desto trotz unwahr. Und Gott im Gegensatz dazu zu beweisen ist ebenso unmöglich wie die Endlichkeit der Zeit zu beweisen. Was dennoch nicht heißt, dass die Zeit kein Ende haben kann und Gott nicht existiert.
Zuletzt geändert von Michael Schneider am Di 30. Okt 2007, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
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