
Manuri, DU. Die Regierungskrise in der Demokratischen Union neigt sich dem Ende entgegen. Aus gewöhnlich zuverlässigen Quellen hat die GBC erfahren, dass es Unionskanzler Connor gelungen ist, nach dem Scheitern der SPDU-UFD-FDU-Koalition ein neues Regierungsbündnis zu bilden.
Dieser gehört die FDU nicht mehr an, die einen unionistisch-zentralistischen Kurs vertritt. Der Vizekanzler und Innenminister Marko Untrial scheidet ebenfalls aus dem Kabinett aus. Stattdessen rücken die Föderalisten der Freisteinischen Volkspartei (FVP) und der Abgeordnete Hajo Poppinga auf die Regierungsbänke.

Connors Regierungsumbildung ist eine Reaktion auf den zunehmenden öffentlichen Druck, dem er ausgesetzt war. Die FDU hatte von den Sozialdemokraten verlangt, den Kanzler auszuwechseln. Anderenfalls werde sie die Koalition verlassen. Die Föderalisten hatten sich entschieden gegen
Der Koalitionswechsel kommt einer Aufgabe der ambitionierten Unionisierung gleich. Insbesondere die Justizministerin Ford hatte sich dafür ausgesprochen, der Union zulasten der Länder Kompetenzen zuzuschreiben. In Imperia und Freistein hatten die traditionellen Unabhängigkeitsbestrebungen dadurch starken Aufwind erhalten.
Auf Anfrage der GBC gab es von keiner der Beteiligten eindeutige Dementis. Poppinga verwies darauf, dass er voll und ganz zur Union stehe. In Anspielung auf Verteidigungsministerin Matahari sagte er: "Es muß endlich eine Regierung der Kompetenzen geben, keine der Parteipolitiker. Ich will kein wichtiges Häschen in der Regierung, nur weil es das richtige Parteibuch besitzt."


