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Die dann, wie die Strafgebühren etwa in Nordrhein-Westfalen, zu 100% in den Landeshaushalt fließen, während sich an den Missstände an den Universitäten, welche vielen Studenten die Möglichkeit eines zügigen Studiums verbauen - dazu zählen etwa die schlechte Studienberatung und Studienbegleitung, völlig veraltete Bibliothekenbestände, rettungslos überbelegte, häufig ausfallende und aus Personalmangel teilweise gar nicht jedes Semester angebotene Veranstaltungen, die mangelnden Möglichkeiten einer ökonomischen Studienfinanzierung, welche viele Studenten dazu zwingt für ihren Lebensunterhalt statt für ihr Fortkommen im Studium zu arbeiten - auch weiterhin nichts ändert? 
Wer so wenige Mittel, dazu noch dermaßen planlos in die Förderung des viel besungenen "Rohstoffes Geist" investiert wie die deutschen Länder, der darf sich nicht beklagen, wenn hinten nur Soziologiestudenten im 17. Semester, und wahrscheinlich noch ohne Vordiplom bzw. bestandene Zwischenprüfung, herauskommen... :rolleyes:
Wer so wenige Mittel, dazu noch dermaßen planlos in die Förderung des viel besungenen "Rohstoffes Geist" investiert wie die deutschen Länder, der darf sich nicht beklagen, wenn hinten nur Soziologiestudenten im 17. Semester, und wahrscheinlich noch ohne Vordiplom bzw. bestandene Zwischenprüfung, herauskommen... :rolleyes:
Amber Marie Ford
Richterin am Unionsgericht
Unionsministerin der Justiz a. D.
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:klatsch:Original von Amber Marie Ford
Die dann, wie die Strafgebühren etwa in Nordrhein-Westfalen, zu 100% in den Landeshaushalt fließen, während sich an den Missstände an den Universitäten, welche vielen Studenten die Möglichkeit eines zügigen Studiums verbauen - dazu zählen etwa die schlechte Studienberatung und Studienbegleitung, völlig veraltete Bibliothekenbestände, rettungslos überbelegte, häufig ausfallende und aus Personalmangel teilweise gar nicht jedes Semester angebotene Veranstaltungen, die mangelnden Möglichkeiten einer ökonomischen Studienfinanzierung, welche viele Studenten dazu zwingt für ihren Lebensunterhalt statt für ihr Fortkommen im Studium zu arbeiten - auch weiterhin nichts ändert?
Wer so wenige Mittel, dazu noch dermaßen planlos in die Förderung des viel besungenen "Rohstoffes Geist" investiert wie die deutschen Länder, der darf sich nicht beklagen, wenn hinten nur Soziologiestudenten im 17. Semester, und wahrscheinlich noch ohne Vordiplom bzw. bestandene Zwischenprüfung, herauskommen... :rolleyes:
Palin Waylan-Majere OEL
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Dito.Original von Baudouin de Billancourt
Ich habe eine Vorliebe für die Frontaldozentur - seit der fünften Klasse. Am Ende eine Hausarbeit oder vorzugsweise Klausur, das ist das perfekte Seminar. Der übliche Rest - Protokolle, Bibliographien und Referate - bringt bei viel Aufwand ziemlich wenig.
Sophia Kreittmayr (FVP), Präsidentin des Unionsrates
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Ist an der Universität Stuttgart respektive in Baden-Württemberg genau das gleiche Leid.Original von Amber Marie Ford
Die dann, wie die Strafgebühren etwa in Nordrhein-Westfalen, zu 100% in den Landeshaushalt fließen, während sich an den Missstände an den Universitäten, welche vielen Studenten die Möglichkeit eines zügigen Studiums verbauen - dazu zählen etwa die schlechte Studienberatung und Studienbegleitung, völlig veraltete Bibliothekenbestände, rettungslos überbelegte, häufig ausfallende und aus Personalmangel teilweise gar nicht jedes Semester angebotene Veranstaltungen, die mangelnden Möglichkeiten einer ökonomischen Studienfinanzierung, welche viele Studenten dazu zwingt für ihren Lebensunterhalt statt für ihr Fortkommen im Studium zu arbeiten - auch weiterhin nichts ändert?
Wer so wenige Mittel, dazu noch dermaßen planlos in die Förderung des viel besungenen "Rohstoffes Geist" investiert wie die deutschen Länder, der darf sich nicht beklagen, wenn hinten nur Soziologiestudenten im 17. Semester, und wahrscheinlich noch ohne Vordiplom bzw. bestandene Zwischenprüfung, herauskommen... :rolleyes:
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Also ich merk in Münster Verbesserungen, seit es die Studiengebühren gibt. Es werden mehr AG-Stunden mit wissenschaftlichen Mitarbeitern angesetzt, nach und nach werden hier neue Bücher angeschafft...
Ob das nun die 275,- wert ist, vermag ich nicht zu beurteilen, es hat sich auf jeden Fall etwas getan.
Ob das nun die 275,- wert ist, vermag ich nicht zu beurteilen, es hat sich auf jeden Fall etwas getan.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Ich glaube in Niedersachsen, das ja auch bereits Erstsemester ausblutet, wurde mal eine Umfrage unter Studenten durchgeführt ob und welche Verbesserungen sie seit Einführung von Studiengebühren, die sich einschließlich Semesterbeiträgen auf über 700 €/Semester summieren, wahrgenommen haben - Ergebnis: praktisch keine 
Wirklich beurteilen können wird man es aber nur langfristig, und das auch nicht anhand der Einschätzungen Betroffener, sondern objektiver Fakten: werden sich die Studiendauern verkürzen? Wird die Abbrecherquote sinken? Werden in den Arbeitsmarkt eintretende junge Akademiker von ihren Arbeitgebern als fachlich besser qualifiziert bewertet werden? Wird durch die Schaffung neuer Studienplätze und einen Anstieg der Studentenzahlen der betreffenden Fachrichtungen der Fachkräftemangel abnehmen? Werden nicht nur aus Deutschland stammende, sondern auch in Deutschland tätige Forscher wieder den Anschluss an die Weltspitze finden?
Oder wird sich nur die soziale Selektion vor Aufnahme eines Studiums verschärfen? Wird die Abbrecherquote gerade aus wirtschaftlichen Gründen zunehmen? Werden vor allem geisteswissenschaftliche und künstlerische Fakultäten vielerorts mangels Studenten verkleinert, zusammengelegt oder abgewickelt werden müssen, weil nicht mehr Neigung und Talent, sondern die Aussicht auf ein ausreichendes Einkommen zum Abbau des Schuldenberges ausschlaggebend für die Auswahl des Studienganges sind? Wird sich der schon bestehende Mangel z. B. an Ärzten weiter verschärfen, weil die wenigen Absolventen die sich noch ein langwieriges, schwieriges und vor allem teures Medizinstudium leisten konnten gleich von Privatkliniken angeheuert werden, mit deren Lohntüten die Träger anderer Krankenhäuser nicht konkurrieren können? Wird dem Mangel an Ärzten und anderen Fachkräften ein Mangel an Künstlern und Philologen, und diesem wiederum eine fortschreitende Verdummung und Verrohung der Gesellschaft folgen, weil der Wert und Nutzen einer akademischen Ausbildung sich nur noch an den anschließenden Verdienstmöglichkeiten, und nicht mehr an kulturellen, humanistischen und zivilisatorischen Maßstäben bemisst? Und werden die Länder den Universitäten unter Verweis auf die Studiengebühren als Einnahmequelle den Geldhahn aus Steuermitteln schrittweise immer weiter und irgendwann ganz zudrehen? Wird der nackte "Eintritt" zur Universität - also ohne Unterkunft, Verpflegung, Bücher und anderes Lernmaterial, soziale Angebote usw. - dann irgendwann, wie schon heute von manchen gefordert, 3.000 € und mehr pro Semester kosten?
Mancher lehnt meine Zukunftserwartungen zwar als "Pessimismus" oder "Schwarzmalerei" ab, diskutiere ich mit ihm darüber merkt er aber doch oftmals, dass meine düsteren Visionen durchaus Hand, Fuß und Hintergrund haben...
Edit: Rechtschreibung
Wirklich beurteilen können wird man es aber nur langfristig, und das auch nicht anhand der Einschätzungen Betroffener, sondern objektiver Fakten: werden sich die Studiendauern verkürzen? Wird die Abbrecherquote sinken? Werden in den Arbeitsmarkt eintretende junge Akademiker von ihren Arbeitgebern als fachlich besser qualifiziert bewertet werden? Wird durch die Schaffung neuer Studienplätze und einen Anstieg der Studentenzahlen der betreffenden Fachrichtungen der Fachkräftemangel abnehmen? Werden nicht nur aus Deutschland stammende, sondern auch in Deutschland tätige Forscher wieder den Anschluss an die Weltspitze finden?
Oder wird sich nur die soziale Selektion vor Aufnahme eines Studiums verschärfen? Wird die Abbrecherquote gerade aus wirtschaftlichen Gründen zunehmen? Werden vor allem geisteswissenschaftliche und künstlerische Fakultäten vielerorts mangels Studenten verkleinert, zusammengelegt oder abgewickelt werden müssen, weil nicht mehr Neigung und Talent, sondern die Aussicht auf ein ausreichendes Einkommen zum Abbau des Schuldenberges ausschlaggebend für die Auswahl des Studienganges sind? Wird sich der schon bestehende Mangel z. B. an Ärzten weiter verschärfen, weil die wenigen Absolventen die sich noch ein langwieriges, schwieriges und vor allem teures Medizinstudium leisten konnten gleich von Privatkliniken angeheuert werden, mit deren Lohntüten die Träger anderer Krankenhäuser nicht konkurrieren können? Wird dem Mangel an Ärzten und anderen Fachkräften ein Mangel an Künstlern und Philologen, und diesem wiederum eine fortschreitende Verdummung und Verrohung der Gesellschaft folgen, weil der Wert und Nutzen einer akademischen Ausbildung sich nur noch an den anschließenden Verdienstmöglichkeiten, und nicht mehr an kulturellen, humanistischen und zivilisatorischen Maßstäben bemisst? Und werden die Länder den Universitäten unter Verweis auf die Studiengebühren als Einnahmequelle den Geldhahn aus Steuermitteln schrittweise immer weiter und irgendwann ganz zudrehen? Wird der nackte "Eintritt" zur Universität - also ohne Unterkunft, Verpflegung, Bücher und anderes Lernmaterial, soziale Angebote usw. - dann irgendwann, wie schon heute von manchen gefordert, 3.000 € und mehr pro Semester kosten?
Mancher lehnt meine Zukunftserwartungen zwar als "Pessimismus" oder "Schwarzmalerei" ab, diskutiere ich mit ihm darüber merkt er aber doch oftmals, dass meine düsteren Visionen durchaus Hand, Fuß und Hintergrund haben...
Edit: Rechtschreibung
Zuletzt geändert von Anonymous am Di 25. Sep 2007, 10:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Öhm....okay....bei uns in BaWü sind pro Semester 500 Euro + Studentenwerksbeitrag fällig....Original von Hajo Poppinga
Also ich merk in Münster Verbesserungen, seit es die Studiengebühren gibt. Es werden mehr AG-Stunden mit wissenschaftlichen Mitarbeitern angesetzt, nach und nach werden hier neue Bücher angeschafft...
Ob das nun die 275,- wert ist, vermag ich nicht zu beurteilen, es hat sich auf jeden Fall etwas getan.
Außerdem hat sich an der Uni nichts gebessert, im Gegenteil. Es wurden Veranstaltungen mit Verweis auf Geldermangel gestrichen...
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Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Diese Indikatoren dürfen aber nicht falsch interpretiert werden. Eine solche Entwicklung könnte einerseits dadurch hervorgerufen werden, dass sich die Betreuungssituation in den Studiengängen verbessert, andererseits könnte sich auch schlicht der gesetzliche und finanzielle Druck auf die Studenten erhöhen, einen Studiengang so zügig wie möglich zu durchlaufen. Letzterer Fall hätte zwei negative Konsequenzen: 1. Die Ausbildung würde sich verschlechtern, da zugunsten eines zügigen Vorankommens Bildungsangebote ungenützt blieben und 2. ist eine gewisse Abbrecherquote, sofern sie anschließend einen anderen Studiengang beginnt, positiv zu bewerten, da man unter Umständen nun mal Zeit braucht, den richtigen Studiengang zu finden.Original von Amber Marie Ford
werden sich die Studiendauern verkürzen? Wird die Abbrecherquote sinken?
