Original von Laura van Middelburg
Ich hab bloß aus Neugier mal vorbeigeschaut, ob in der Ruine des altehrwürdigen Ratelon tatsächlich noch jemand haust, wie es gerüchteweise erzählt wird - und siehe da, ein paar Leute gibt es hier ja wirklich noch.
Wenn es euch ernst ist mit eurem Anliegen, hier noch mal den A**** hochzubekommen, dann kann ich euch nur den Rat geben: Kehrt zu den Wurzeln zurück!
Ratelon, wie es damals hieß, war
die Kult-MN schlechthin, weil es - wenn auch unausgesprochen - in den Köpfen immer für "Deutschland" stand.
Haut diese Balkan-Moppelkotze, die man hier gegen Ende der Blütezeit in den frühen 00er Jahren angefangen hat, mit Karneval der Weltkulturen, babylonischem Sprachgewirr usw., in die Tonne. Damit fing der Abstieg an.
Trennt euch von Roldem und den Westlichen Inseln, die passen hier sowieso nicht her. Beschränkt euch stattdessen auf z. B. drei Länder, nämlich Salbor-Katista ("Norddeutschland"), Imperia ("Ost-/Mitteldeutschland") und Freistein-Heroth ("Süddeutschland", das eben bis an die Adria oder so reicht - warum denn nicht?)
Einigt euch darauf, dass das hier ein Bundesstaat nach dem Vorbild Deutschlands ist, keine Konföderation verschiedener Nationen wie die EU.
Verteilt die Aufgaben zwischen Union und Ländern sinnvoll, so dass beide Seiten genug Sinnvolles zu tun haben, aber insbesondere die Länder nicht überfordert werden, während die Union außer Außenpolitik fast nichts zu tun hat.
Erhaltet das parlamentarische Regierungssystem mit nach Verhältniswahlrecht gewähltem Unionsparlament, von diesem gewähltem Unionskanzler als Regierungschef, und direkt gewähltem Unionspräsidenten als repräsentativem Staatsoberhaupt und Legalitätsreserve für Verfassungskrisen.
Setzt den Kaiser in Imperia ab, und verpasst den Ländern strukturell gleichförmige Verfassungen, mit Bürgerparlamenten und gewählten Regierungschefs.
Denkt dabei auch mal über ein Modell nach wie in Astor eingeführt, also über die Schaffung von "Landes-IDs", die nur in jeweils Unionsland wahlberechtigt sind. Damit bekommen auch zehn oder 15 aktive Leute drei Länder locker am Laufen gehalten.
Und gebt dem Staat endlich wieder einen richtigen Namen - egal was für einen, Hauptsache irgendeinen. "Demokratische Union" ist kein Name, das ist ein Namenszusatz. Wartet damit nicht noch zweieinhalb Jahre, bis Jlussis Rechte an der Wortmarke "Ratelon" auslaufen, so viel Zeit habt ihr nicht.
Handelt
jetzt - entweder, in dem ihr auch ein paar radikale und vielleicht schmerzhafte Änderungen durchführt, wie oben skizziert, oder indem ihr die sterblichen Überresten der großen alten Dame der deutschsprachigen MNs endlich in Frieden ruhen lasst.
(Astor sucht, wie in diesem Thread schon von anderen gesagt, auch jederzeit neue Mitspieler - bloß auf eine gemeinsame Neugründung würde ich nicht bauen, denn wir haben unsere Strukturen und unsere Ausgestaltung, die im Gegensatz zu hier seit Jahren gut funktionieren.)
So, das war es auch schon von mir. Nehmt euch meiner gutgemeinten Ratschläge an, oder lasst es bleiben. Das ist eure Entscheidung ...