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SRM
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Anerkennung des Schahtum Futuna

Sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

wie Ihnen in den vergangenen Jahren sicherlich nicht entgangen sein dürfte, waren die Beziehungen zum Schahtum Futuna belastet bzw. weitestgehend nicht mehr vorhanden.

Ich persönlich halte wenig davon, Staaten zu Schurkenstaaten zu stempeln, Volksgemeinschaften zu isolieren und an den extremistischen Rand zu drängen, wie es in der Vergangenheit oftmals vorkam. Ein jeder Staat hat seine Berechtigung in der internationalen Gemeinschaft und ein jeder Staat ist eine kulturelle, politische und ehtnische Bereicherung für das Staatengefüge.

Aus diesem Grunde hat sich die Unionsregierung entschlossen, das Schahtum Futuna völker- und staatsrechtlich anzuerkennen. Weshalb diese Anerkennung in der Vergangenheit nicht ausgesprochen oder gar aufgehoben wurde, entzieht sich meiner Kenntnis. Ein solcher Kurs der politischen Zerwürfnisse ist jedoch nicht mein Kurs.

Aus diesem Grunde hoffe ich auf eine Aussöhnung mit dem Schahtum Futuna und einen poltischen Neustart in Kombination mit einer engen Zusammenarbeit. Die Unionsregierung wäre erfreut, wenn das Schahtum das Gesprächsangebot annähme. Sollte sich das Schahtum gegen eine Zusammenarbeit mit der Demokratischen Union entscheiden, bleibt die Anerkennung davon dennoch unberührt.

Ihr,

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Sylvain Rousseau-Mason
Unionskanzler
 

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Dieses Vorgehen halte ich für unklug. Diplomatische Anerkennung verschenkt man nicht einfach, dafür muss es schon ein Entgegenkommen geben. Futuna ist in den letzten Jahren wohl der am meisten unzuverlässigste Staat überhaupt gewesen - mit regelmäßig angekündigten innen- außen- und militärpolitischen Richtungsänderungen, die dann oft ganz oder teilweise in kurzer Zeit wieder kassiert wurden.
Einzige Konstante des Schahtums ist sein regelmäßiges Säbelrasseln nach außen und seine undemokratische Verfassung.

Das vom Unionskanzler noch ganz offen zugegeben wird, von der Materie keine tiefergehende Kennung zu haben, ist besorgniserregend. Vielleicht sollte das Außenministerium davon abkommen, die eigenen Mitarbeiter in den Botschaften der Demokratischen Union per Pressemitteilung zu entlassen und stattdessen den jeweiligen Regierungschef besser beraten.
 

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SRM
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Beitrag von SRM »

Das Schahtum hat durch die Veranstaltung der Vexpo gezeigt, dass es ein Bestandteil der mikronationalen Gesellschaft sein möchte.

Die Anerkennung von Staaten ist ein Standard, der einem Staat, ob Säbel-Rasseln oder nicht, nicht vorenthalten werden sollte. Dass dies bei Futuna der Fall war, hat selbst etablierte Diplomaten und Außenpolitiker überrascht.

Es geht in erster Linie um einen Status Quo, der eine friedliche Zukunft ermöglicht. Ob Futuna zu diesem Schritt bereit ist, werde ich mit Neugier erwarten.
 

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Ich will meinen, daß die micronationale Diplomatie doch etwas anders gestrickt ist als die reale und eine staatliche Anerkennung viel schwerer wiegt. Denn wenn in der Realität ein Staat von einem anderen nicht anerkannt wird, dann ändert das faktisch nichts daran, daß dieser Staat trotzdem existiert, daß er über ein Staatsgebiet verfügt und daß es Organe gibt, die Staatsgewalt ausüben.

In den MNs ist das Instrument der staatlichen Anerkennung doch viel gravierender, denn was macht eine MN sonst noch aus, außer daß sie von anderen "anerkannt" wird? Wenn ein Staat von vielen Staaten nicht anerkannt wird, dann ist er isoliert und das minimiert seine Handlungsoptionen und seinen Einfluss.

Insofern halte ich es auch für bedenklich, staatliche Anerkennung einseitig "einfach zu verschenken". Gegenseitige Verhandlungen, evtl. ein Vertrag, der beiden Seiten Rechte und Pflichten auferlegt, wären das mindeste gewesen.

Was hat die DU denn von dieser einseitigen Anerkennung? Nichts. Außer daß sie sich freiwillig und ohne Druck ihres stärksten diplomatischen Instruments entledigt und Futuna damit quasi rehabilitiert, erkenne ich keine Vorzüge.

Außerdem sollte man noch die Größenverhältnisse nicht unberücksichtigt lassen. Auch wenn die DU von ihrer Größe am schwinden ist, ist sie von ihren Bürgerzahlen noch immer überlegener und deutlich einflussreicher als der Kleinstaat Futuna mit einer handvoll Bürgern. Aber seit wann - frage ich - kommt der Berg zum Propheten?
 

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Beitrag von SRM »

Original von Lord Macshire
Was hat die DU denn von dieser einseitigen Anerkennung? Nichts. Außer daß sie sich freiwillig und ohne Druck ihres stärksten diplomatischen Instruments entledigt und Futuna damit quasi rehabilitiert, erkenne ich keine Vorzüge.
Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.

Die Demokratische Union geht den ersten Schritt hin zu einer Normalisierung der Beziehungen zum Schahtum Futuna. Wir benötigen einen neutralen Status Quo, um weitergehende Absprachen zu treffen.

Das Wesirat für Äußeres ist tagtäglich in der Demokratischen Union unterwegs und hält sich auf dem Laufenden. Weiterhin hat das Schahtum durch die Bereitschaft, die Vexpo auszurichten, ein wichtiges Signal gesendet, eben kein Krawallmacher zu sein, als welches viele das Schahtum sehen, sondern ein guter und ehrenhafter Gastgeber für ausländische Gäste zu sein. Diesen Sinneswandel hat die Regierung in ihre Bewertung einfließen lassen und einen positiven Ausschlag gegeben.

Ich persönlich und ich betone, meine eigene Meinung: Es bestejt eine Chance für ein friedliches Zusammenleben und dies soll nicht an einer fehlenden Anerkennung scheitern.
 

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Ich muss Lord Macshire widersprechen - ich halte eine Anerkennung für eine rein formelle Sache. Ob man einen Staat nun anerkennt oder nichts, ändern doch prinzipiell gar nichts. Wenn man einen Staat nicht anerkennt, aber mit ihm zu tun hat, muss man sich notfalls mit einer Art etabliertem De-Facto-Regime auseinandersetzen. Wenn man sich jedoch mit einem Staat nicht auseinandersetz, ist auch das Anerkenntnis seiner Existenz völlig irrelevant.
In meinen Augen ist die Anerkennung eines Staates keine formale, sondern eigentlich eine faktische Sache: Beschäftigt man sich mit einem Staat, erkennt man ihn an. Tut man es nicht, eben nicht. Alles weitere ist Formalismus.
Aber bekanntlich besteht Diplomatie ja zu großen Teilen aus Formalismen, also ist auch so eine formale Anerkennung, wenn auch ohne Folgen, ein brauchbares Mittel zum Zweck. ;)
 

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Werter Unionskanzler Rousseau-Mason,

das Schahtum ist erfreut darüber, dass für Reisende aus dem Schahtum in der Demokratischen Union wieder Rechtssicherheit gewährleistet ist. Die vergangen Jahre haben der Regierung des Schahtums jedoch gezeigt, dass eine diplomatische Zusammenarbeit am besten mit kulturell ähnlichen Staaten funktioniert. Da das Schahtum nun auch geographisch im Osten angekommen ist, befinden sich die entsprechenden Partner also in Reichweite.
Mit dem Westen wollen wir uns auf wirtschaftliche Kontakte beschränken, damit auf Grund der unterschiedlichen Kulturen keine Missverständnisse entstehen können.

Wir danken Ihnen jedoch für die freundliche Einladung, die Wesir Afaslizo al-banabi in wirtschaftlicher Hinsicht gerne alsbald annehmen wird.
 

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Lichtbringer Narash Hashtur
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Geht die Unionsregierung jetzt dazu über, jeden einzelnen Staat durch Einzelbeschluss anzuerkennen? Dann sollte sie sich daran machen, die entsprechende Liste abzuarbeiten, denn dieses Vorgehen ist in der jüngeren Unionsgeschichte einmalig.

Offenbar war einfach wieder der Zeitpunkt für eine Pressemitteilung gekommen...
 

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Anastasia von Metternich
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Beitrag von SRM »

Original von Anastasia von Metternich
Geht die Unionsregierung jetzt dazu über, jeden einzelnen Staat durch Einzelbeschluss anzuerkennen? Dann sollte sie sich daran machen, die entsprechende Liste abzuarbeiten, denn dieses Vorgehen ist in der jüngeren Unionsgeschichte einmalig.

Offenbar war einfach wieder der Zeitpunkt für eine Pressemitteilung gekommen...
Das ist Quatsch. Der vorliegende Fall ist ja insofern anders gelagert, als dass die Beziehungen angespannt und das Schahtum Futuna auf Grund der mangelnden Anerkennung gar eine Reisewarnung in der DU ausgesprochen hat. In Folge habe ich mich mit der Unionskanzlerin a.D. und aktuellen Außenministerin beraten und ein Vorgehen festgelegt. Gerade für die futunischen Bürger, die auf Unionsgebiet leben, ist eine Rechtsicherheit notwendig.

Diesen Status Quo haben wir geschaffen. Was auf diesem frisch bestellten Feld erwächst, wird sich zeigen.
 

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Beitrag von SRM »

Original von Wesirat für Äußeres
Werter Unionskanzler Rousseau-Mason,

das Schahtum ist erfreut darüber, dass für Reisende aus dem Schahtum in der Demokratischen Union wieder Rechtssicherheit gewährleistet ist. Die vergangen Jahre haben der Regierung des Schahtums jedoch gezeigt, dass eine diplomatische Zusammenarbeit am besten mit kulturell ähnlichen Staaten funktioniert. Da das Schahtum nun auch geographisch im Osten angekommen ist, befinden sich die entsprechenden Partner also in Reichweite.
Mit dem Westen wollen wir uns auf wirtschaftliche Kontakte beschränken, damit auf Grund der unterschiedlichen Kulturen keine Missverständnisse entstehen können.

Wir danken Ihnen jedoch für die freundliche Einladung, die Wesir Afaslizo al-banabi in wirtschaftlicher Hinsicht gerne alsbald annehmen wird.
Vielen Dank für diese Rückmeldung. Der Argumentation bzgl. des Kulturraums kann ich folgen,

In jedem Fall ist der Wesir herzlichst in die Demokratische Union eingeladen, um weiterführende Gespräche zu führen.
 

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