Beiträge: 135
Registriert: So 25. Mär 2007, 12:49
5 Euro mehr und Bildungsgutscheine.
Revolution oder Kapitulation?
Manche intellektuellen Bürgerlichen befürchten nun das Ende des Sozialstaats. Argument: Die Mehrheit der Deutschen sei laut Umfragen gegen eine Erhöhung von "Hartz IV".
Wie sollte der Staat das Geld, was er sich noch leihen kann, ausgeben?
Noch mehr Schuldengeld den Banken, um das Papiergeldsystem zu retten?
Mehr Geld für die kulturell gewachsene "Unterschicht", die sich, teils bewusst, teils durch die gesellschaftliche Entwicklung, von der Arbeitsgesellschaft abgekoppelt hat?
Oder: Mehr Geld für die undefinierte Mittelschicht?, die, von der Angstrepublik erfasst, den Sozialstaat mit großer Mehrheit ausgebaut haben will. Aber dabei mit Akzent auf Familienförderung und Krankenversicherung, primär zur Absicherung der eigenen Ängste. Die medial zur "prekariatsbedrohten" Mittelschicht gemachte "Neue Mitte" - Patchwork-Familien, Alleinerziehende, Singles, Dienstleistungsberufe, u.a. - hat dabei auch die Angst, dass die Mittel des Sozialstaates von der heutigen Unterschicht verbraucht werden.
Wohin mit dem gedruckten und virtuellen Geld bis zur Währungsreform?
Revolution oder Kapitulation?
Manche intellektuellen Bürgerlichen befürchten nun das Ende des Sozialstaats. Argument: Die Mehrheit der Deutschen sei laut Umfragen gegen eine Erhöhung von "Hartz IV".
Wie sollte der Staat das Geld, was er sich noch leihen kann, ausgeben?
Noch mehr Schuldengeld den Banken, um das Papiergeldsystem zu retten?
Mehr Geld für die kulturell gewachsene "Unterschicht", die sich, teils bewusst, teils durch die gesellschaftliche Entwicklung, von der Arbeitsgesellschaft abgekoppelt hat?
Oder: Mehr Geld für die undefinierte Mittelschicht?, die, von der Angstrepublik erfasst, den Sozialstaat mit großer Mehrheit ausgebaut haben will. Aber dabei mit Akzent auf Familienförderung und Krankenversicherung, primär zur Absicherung der eigenen Ängste. Die medial zur "prekariatsbedrohten" Mittelschicht gemachte "Neue Mitte" - Patchwork-Familien, Alleinerziehende, Singles, Dienstleistungsberufe, u.a. - hat dabei auch die Angst, dass die Mittel des Sozialstaates von der heutigen Unterschicht verbraucht werden.
Wohin mit dem gedruckten und virtuellen Geld bis zur Währungsreform?
Zuletzt geändert von Istvan Schwartzwälder am Do 30. Sep 2010, 12:45, insgesamt 2-mal geändert.
Opposition ist möglich - Aber ist sie auch nötig?
Haudegen
Beiträge: 779
Registriert: Mi 21. Mär 2007, 21:10
Ich nehm´s, bin ja gar nicht so. Dazu gehöre ich noch zur Mittelschicht, was mich ja an sich nervt, weil wer will schon nur Mittel sein. Aber egal, Hauptsache mehr Kohle. :daumen:
Aber darf ich fragen, warum der Mann auf dem Avatar wie eine Mischung aus Bush und Obama aussieht? Konnte er sich nicht entscheiden?
Aber darf ich fragen, warum der Mann auf dem Avatar wie eine Mischung aus Bush und Obama aussieht? Konnte er sich nicht entscheiden?
Carmen von Hohenburg-Lohe
Kaiserin von Dreibürgen
Vorsitzende des MicroKulturavereins
Beiträge: 5996
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:23
Heißt das jetzt nicht Uschi I?Original von Istvan Schwartzwälder
5 Euro mehr und Bildungsgutscheine.
Revolution oder Kapitulation?
Manche intellektuellen Bürgerlichen befürchten nun das Ende des Sozialstaats. Argument: Die Mehrheit der Deutschen sei laut Umfragen gegen eine Erhöhung von "Hartz IV".
Palin Waylan-Majere OEL
Altkanzler
Altkanzler
Beiträge: 893
Registriert: Mo 26. Apr 2010, 18:06
Auf jeden Fall ausgeben. Die Bundesrepublik lebt auch nur ein Mal. Für was? In meiner jetzigen sozioökonomischen Zugehörigkeit wäre ich für kostenloses Studium und bedarfsgerechtes Grundeinkommen. Wer selbst genug Geld verdient, findet wahrscheinlich Ausgaben für Straßen und öffentliche Sicherheit wichtiger. In die "Bildung" inverstieren - wie auch immer - mögen eigentlich fast alle (Das ist immer eine Wellenbewegung, derzeit gilt wieder Bildung als erhoffter Heilsbringer für alle gesellschaftlichen Probleme). Ansonsten Subventionen für alle Energieträger, außer Atomkraft. Und Subventionen für die ökologische Landwirtschaft.Original von Istvan Schwartzwälder
Wie sollte der Staat das Geld, was er sich noch leihen kann, ausgeben?
Kamler Johanssen,
sozialliberalistisch,
ehemaliger kommissarischer Unionsvorsitzender der FLA
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Haudegen
Beiträge: 779
Registriert: Mi 21. Mär 2007, 21:10
Bitte keine Vertraulichkeiten a la ..... KLICKOriginal von Palin Waylan-Majere
Heißt das jetzt nicht Uschi I?
Carmen von Hohenburg-Lohe
Kaiserin von Dreibürgen
Vorsitzende des MicroKulturavereins
Beiträge: 1369
Registriert: Mi 10. Jun 2009, 16:33
Beiträge: 5996
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:23
QuelleAus der Regelsatzhöhe und den durchschnittlichen Wohnungsausgaben errechnet die Bundesregierung auch das „Steuerrechtliche Existenzminimum“, aus dem u.A. die Steuerfreibeträge und das Kindergeld abgeleitet werden. Steigt also der Regelsatz für die über 7,6 Millionen Leistungsbeziehenden, müsste auch der Steuerfreibetrag für die über 25 Millionen ArbeitnehmerInnen steigen.
Guido Westerwelle könnte auf diesem Weg endlich sein Wahlversprechen einhalten:
„Mehr Netto vom Brutto!“
Palin Waylan-Majere OEL
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Moment, bist du nicht Sozialstaatsgegner oder einfach nur ein ekliger Opportunist?Original von Hans Sack
Ich finde es nicht schlecht. Ich werde jetzt auch eine gewisse zeit lang von ALGII leben müssen und da kommt mir das freilich gelegen.
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Unionsminister des Inneren a.D.
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