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Doppel-As
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Original von Bernardo Macaluso
Es gibt bei einer progressiven Besteuerung natürlich keine Ungleichbehandlung. Jeder, der ein unverhältnismäßig hohes Einkommen bezieht, wird auch entsprechend besonders stark an der Finanzierung gesellschaftlicher Institutionen beteiligt.
Da tut er bei einer Flat-Tax auch, denn das absolute Steueraufkommen eines Niedrigverdieners ist natürlich niedriger als das eines Spitzenverdieners.
Die Zahlungsfähigkeit der Union ließe sich auch dadurch erhalten, dass durch die seit Jahren überfällige Wirtschaftsreform die Binnenwirtschaft wieder in Gang gebracht würde.
Ich weiß nicht, worauf Sie bzgl. einer Wirtschaftsreform abstellen. Meinen Sie die Einführung der Warenwirtschaft?
Meinen Sie nicht, dass eventuell auch die nicht vorhandenen Investitionsmöglichkeiten einen gewissen Anteil an den fehlenden Investitionen haben? Und scheidet eine vermeintlich zu hohe Steuerbelastung der Besserverdienenden als Ursache nicht aus, wenn man die gewaltige Sparquote berücksichtigt?
Doch, natürlich. Nur wer kein Cash verfügbar hat, wird auch keine innovativen Produkte und Dienstleistungen anbieten können. Beides bedingt einander und hieraus resultiert auch die Sparquote. Diese reduziert sich bei einem investitionsfreundlichen Klima automatisch.
 

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Dr. Charles Sparrow


Regierender Bürgermeister der Freien Hafenstadt Saint-Pierre

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Doppel-As
Original von Ot Helfsen
In einer praktisch geschlossenen Volkswirtschaft - mit nahezu unbegrenzter Verschuldungsmöglichkeit und der Lizenz zum Gelddrucken - wie unserer würden die staatswirtschaftlichen Methoden von Keynes vermutlich sogar längerfristig bzw. ohne Crash ihren Zweck erfüllen.
Die Volkswirtschaft ist aber bereits jetzt nicht geschlossen. Die Relation zwischen den Warenpreisen verschiedener Staaten ergeben bereits heute einen Wechselkurs.
 

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Dr. Charles Sparrow


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Beitrag von Ot Helfsen »

Original von Charles Sparrow
Die Volkswirtschaft ist aber bereits jetzt nicht geschlossen. Die Relation zwischen den Warenpreisen verschiedener Staaten ergeben bereits heute einen Wechselkurs.
Mit welchen Staaten haben wir diesen wirtschaftlichen Kontakt?
 

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Ot Hennerk Helfsen
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Registriert: Do 5. Nov 2009, 07:17
Original von Charles Sparrow
Da tut er bei einer Flat-Tax auch, denn das absolute Steueraufkommen eines Niedrigverdieners ist natürlich niedriger als das eines Spitzenverdieners.
Richtig, insofern ist im engsten Sinne auch bei einer Flat Tax keine Gleichbehandlung gegeben.
Ich weiß nicht, worauf Sie bzgl. einer Wirtschaftsreform abstellen. Meinen Sie die Einführung der Warenwirtschaft?
Si.
Doch, natürlich. Nur wer kein Cash verfügbar hat, wird auch keine innovativen Produkte und Dienstleistungen anbieten können. Beides bedingt einander und hieraus resultiert auch die Sparquote. Diese reduziert sich bei einem investitionsfreundlichen Klima automatisch.
Diese Überlegung ist in diesem Rahmen nicht weiterführend, weil Cash verfügbar ist und es keine Möglichkeit gibt, dieses zu Kapital zu machen.
 

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Bernardo G. Macaluso Bild
Unionskanzler a. D.


Primo Ministro di Herót a. D.
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Durch die Flat Tax bezahlen alle Arbeitnehmer 10% Einkommenssteuer, das heißt die Einkommenssteuer sorgt nicht mehr für einen sozialen Ausgleich. Dadurch fühlen sich die Arbeiter ungerecht behandelt und fordern höhere Löhne um auch ein Stückchen vom Kuchen abzubekommen. Dadurch wiederum könnten die Unternehmen wiederum ungerechtfertigerweise mit Entlassungen reagieren.
 

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Aber gerade durch diese Ungleichbehandlung dient sie ja der Sozialen Gerechtigkeit, außerdem sind für eine Soziale Marktwirtschaft folgende Komponenten notwendig:

1. Verbot von Monopol und Kartellbildungen, außer in für den Staat wichtigen Branchen, die staatlich und nicht privat organisiert sein sollten.
2. Freie Preisbildung durch Angebot und Nachfrage
3. Schutz von Privateigentum, solange es der sozialen Verpflichtung nachkommt.
4. Schutz der persönlichen Freiheitsrechte, wie Gewerbe-, Konsum-, Vertrags-, Berufs- und Koalitionsfreiheit, innerhalb der staatlichen Spielregeln, die dann aber sozialpolitischer, konjunkturpolitischer, arbeitsmarktpolitischer, finanzmarktpolitischer, inflationspolitischer oder sicherheitspolitischer Natur sein sollten.
5. Lohnbildung durch Tarifverhandlungen.
6. Mitbestimmung der Arbeitnehmer in den Unternehmen.
7. Der Staat muss den Arbeitslosen und Berufsunfähigen monatlich genug bezahlen, damit sie am soziokulturellen Leben teilhaben können.
8. Der Staat muss den Rentnern eine Rente im angemessenen Verhältnis zu ihrem letzten Arbeitsgehalt bezahlen, mindestens aber genügend, dass sie am soziokulturellen Leben teilhaben können.
9. Der Staat muss für die Krankenversorgung und die Versorgung der Pflegebedürftigen, sowie bei Unfällen vollständig aufkommen.
10. Der Staat sorgt für Arbeitsschutzgesetze.
11. Der Staat muss mit einer progressiven Einkommenssteuer für eine Umverteilung sorgen, um die sozialen Ungerechtigkeiten des Kapitalismus abzumildern, oder gar auszugleichen, notfalls auch durch einen Mindestlohn und bei sozialen Härtefällen muss er für einen Ausgleich sorgen.
12. Der Staat muss den kostenlosen Zugang zu Bildung und Schulen garantieren.

Durch die Reduktion der Löhne nimmt der Staat weniger Einkommensteuer ein, außerdem lässt dadurch der Konsum nach, die Wirtschaft fängt an zu schwächeln und der Staat nimmt weniger Unternehmenssteuern ein, ein Teufelskreis!

Die aber nur maximal zu einem Sechstel des Einnahmeverlustes wirken werden.

Gerde die Senkung der Lohnnebenkosten verschärft ja das Gefühl der Arbeiter ungerecht behandelt zu werden, und sie werden noch höhere Löhne fördern, ein Teufelskreis!
 

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Wieso wir ab keine Soziale Marktwirtschaft mehr haben dürfte mein letzter Beitrag in diesem Thread geklärt haben.

Da die Flat Tax den Reichen zu viel ihrer Einnahmen lässt, so dass diese nicht mehr die Notwendigkeit sehen, dass Geld zu investieren, um es vor der Einkommenssteuer zu retten.

Wieso die Flat Tax Arbeitsplätze kostet habe ich, denke ich, inzwischen auch genügend erklärt.
 

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Die Flat Tax tut dies nicht im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft, die ja eine Umverteilung verlangt, und dafür bedarf es eine progressive Einkommenssteuer. Bei einer Flat Tax steigt die Sparqute, da die Reichen mehr Geld haben, als sie ausgeben können.
 

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Gehen der Regierung jetzt die Argumente für die Flat Tax aus? - Dann können wir ja wieder eine progressive Einkommenssteuer einführen. ^^
 

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Kennen Sie die Philosphie der Unionsregierung noch nicht? Wer eine Mehrheit hat, braucht eben keine Argumente mehr.
 

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