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Original von Pandora Friedmann

Empirisch zu belegen ist das nicht.
Es war ja auch nur eine Vermutung. Aus der Angabe im Header "Mikronation seit 1998" sowie dem mittlerweile zu großen Unionsparlament habe ich geschlossen, dass die Demokratische Union mal signifikant mehr Bürger gehabt haben muss.

Also habe ich mich gefragt, warum die gegangen und weniger nachgewachsen als gegangen sind? Meine erste Idee war, weil sie hier nicht mehr durchgeblickt haben.
 

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Landesministerin der Westlichen Inseln a. D.
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Da gibt es mannifaltige Gründe. Zur Sache: Der Unionspräsident hat hier natürlich, wenn man den strengen Wortlaut zugrunde legt, richtig gehandelt. Fraglich ist, ob hier nicht eine Reduktion des Wortlauts im Lichte von Sinn und Zweck der Vorschrift geboten gewesen wäre; wir machen uns hier leider selbst handlungsunfähig.
 

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Prof. Hajo Poppinga, VK.
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Das Unionsbankgesetz verbietet ausdrücklich, dass der Unionsbankpräsident zugleich ein anderes Amt in der Exekutive oder Judikative der Demokratischen Union ausübt. Offenbar wurde dieser Charles Sparrow vorgeschlagen, da er ein Alias einer Person ist, die ein eben solches Amt ausübt. Da frage ich mich, was es noch mit dem Willen des Gesetzes zu tun hätte wenn er ernannt würde? Warum dann die Unionsbank nicht gleich der Regierung unterstellen?
 

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Naja Ratelon ist für neue Bürger schon ein hartes Pflaster. Also wenn jetzt jemand wirklich jung und politisch noch nicht so erfahren hier ankommt, dann kann er leicht unter die Räder kommen, da einige Leute hier doch ganz schön auf jeden Fehler rumtrampeln. Wenn ich mir schon so manche Gesetzesvorschläge anschaue...mein Gott, die kannste schon fast dem Bundestag vorlegen...naja, sowas schreckt die Newbies dann schon ab.
Als ich hier angefangen habe, da war auch ordentlich Feuer in den Debatten, teilweise noch extremer als jetzt, aber man hatte mehr Freiheiten mit seinen Ideen und seiner Kreativität. Seit dem sich Ratelon den Zwängen der GF ergeben hatte, wurde der Simulationsfreiheit ein ganz wichtiger Teil weggeschnitten und zwar der der gerade für die neuen Mitspieler wichtig war: die Simulationsfreiheit selber.
Aber zum Glück ist das ja jetzt mehr oder weniger vorbei ;)
 

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Mit den Gesetzen habe ich eigentlich kein Problem. Eher mit den mysteriösen ungeschriebenen Regeln, die es hier scheinbar gibt oder an die mancher hier jedenfalls glaubt.

Kann ich auch einfach irgendwelche politischen Forderungen aufstellen und dabei die Unterstützung von Millionen fiktiver Bürger für mich beanspruchen, obwohl sonst kein echter Bürger meiner Meinung ist? Kann ich dann auch einfach behaupten, Gesetze würden nicht für mich gelten da ich ja die Mehrheit hinter mir habe? Und das alles noch unter einem anderen Namen, damit ich wenn sich Kritik und Widerstand formieren sagen kann, ich hätte damit ja nichts zu tun?

Das hat mir leider immer noch niemand erklärt.
 

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Mal unter uns, die Union und die Länder und vllt. noch Manuri sind eine Sache, da sollte es ganz klar nach den Regeln gehen, aber eine Stadt sollte schon eine hohe Simulationsfreiheit haben. Gerade das ausgestalten einer Stadt oder eines Ortes macht Ratelon ja erst für viele interessant ;)
Wenn jemand eine Stadt ausgestalten will, dann sollte man ihm wirklich keine Steine in die Wege legen. Aber es sollte auch klar sein, dass ein Bürgermeister seine Stadt nicht als Kanonenkugel gegen anderen nutzen sollte z.B. Saint Pierre erhebt sich gegen die Inselpräsidentin oder so... ansonsten sollte gelten: freien Lauf der Kreativität.
 

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SRM
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Beitrag von SRM »

Original von Melissa Adelaide
Offenbar wurde dieser Charles Sparrow vorgeschlagen, da er ein Alias einer Person ist, die ein eben solches Amt ausübt.
Wiederum falsch.
 

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Original von Fiete Schulze
Mal unter uns, die Union und die Länder und vllt. noch Manuri sind eine Sache, da sollte es ganz klar nach den Regeln gehen, aber eine Stadt sollte schon eine hohe Simulationsfreiheit haben. Gerade das ausgestalten einer Stadt oder eines Ortes macht Ratelon ja erst für viele interessant ;)
Wenn jemand eine Stadt ausgestalten will, dann sollte man ihm wirklich keine Steine in die Wege legen. Aber es sollte auch klar sein, dass ein Bürgermeister seine Stadt nicht als Kanonenkugel gegen anderen nutzen sollte z.B. Saint Pierre erhebt sich gegen die Inselpräsidentin oder so... ansonsten sollte gelten: freien Lauf der Kreativität.
Endlich mal eine Erklärung die man verstehen kann! ;)

Es geht ja auch gar nicht um die Kommunalpolitik, die Rousseau-Mason in Saint-Pierre machen will. Es geht eben um diesen Versuch einen Staat im Staat zu gründen. "Oberstes Gericht von Saint-Pierre" - zum Thema Rechtssprechung trifft die Landesverfassung der Westlichen Inseln eine klare Aussage. "Innensenatorin" - haben z. B. Hannover, Köln, Stuttgart, München, Frankfurt, Dresden oder Magdeburg sowas? Nein, meines Wissens nicht. Nur Hamburg, Berlin und Bremen. Hier wird doch scheinbar auf einen Stadtstaat angespielt, was nun klar gegen die Verfassung und Gesetze der Westlichen Inseln ist. Oder siehe den Titel "Regierender Bürgermeister", noch so ein Indiz. Und dann die Forderung, dass die Landesregierung die Stadtverwaltung von Saint-Pierre bei ihrer Arbeit um Erlaubnis fragen soll!

Treffend gesagt: eine Stadt als Kanonenkugel gegen andere. Das muss man sich denke ich nicht bieten lassen. Vor allem nicht, wenn es eben klar gegen Verfassung und Gesetze verstößt.
 

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Beitrag von SRM »

Begrifflichkeiten sind keine Indizien. Die Ämter heißen seit der Einführung Saint-Pierres in die Sim im Jahre 2002 so und dabei bleibts. Bissl Tradition muss ja wohl erlaubt sein. Und ob jetzt jemand Senator oder König von Hintertupfingen heisst, ist doch völlig wurscht.
 

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Das derzeitige Kommunalrecht datiert von Ende 2008/Anfang 2009. Warum haben diese traditionsreichen Bezeichnungen dort keinen Eingang gefunden? Diese Frage soll jetzt übrigens kein Argument gegen diese sein. Ich finde es nur interessant, dass sie damals scheinbar nicht von Interesse waren, sondern jetzt angesichts einer dem vermute ich ehemaligen Oberbürgermeister von Saint-Pierre missliebigen Landesregierung wieder ausgepackt werden.

Eine Modernisierung des Kommunalrechts steht ja wie gesagt auf der Agenda der Landesregierung. In deren Zug kann man auch über vieles reden. Seien es Titel wie Regierender Bürgermeister oder Senator, die genauen Aufgaben der Kommunen oder eben ein erweiterter Aufgabenbereich für die mit Abstand größte Stadt des Landes. Das habe ich ja schon gesagt.

Nur stellt sich die Frage, wie sinnvoll so etwas angesichts irgendwelcher Staat-im-Staat-/Stadtstaats-Spielereien und scheinbaren Versuchen ist, Saint-Pierre für unlautere Oppositionsmachenschaften gegen die gewählte Landesregierung zu instrumentalisieren?

Bis eine evtl. Kommunalreform kommt, wird die Landesregierung Saint-Pierre gemäß dem geltenden Recht behandeln. Nämlich als eine herkömmliche kreisfreie Stadt, so wie andere Städte auf den Westlichen Inseln auch. Veränderungen setzen Entgegenkommen auf beiden Seiten voraus.
 

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