
Unionsministerium des Innern und für Umwelt und Naturschutz
Der Unionsminister | Prof. Hajo Poppinga, MdL, VK.
Der Unionsminister des Inneren stellte heute in Manuri seine Pläne zur Errichtung einer Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte vor. Nach Auskunft des Innenministeriums sieht der Minister erheblichen Handlungsbedarf im Bereich gesamtstaatlicher Koordnination von Erforschung, Pflege, Dokumentation und Erhaltung der Kultur, Gesellschaft und Geschichte.
"Ziel und Zweck der neuen Stiftung soll es sein, als eine Einrichtung der Kulturpflege auf Unionsebene zu fungieren", so Minister Poppinga. "Wir haben viele funktionierende Einrichtungen dieser Art auf Landesebene. Nach diesem Vorbild möchte wir eine solche Einrichtung auch auf Unionsebene etablieren, denn bisher kümmert sich niemand um diese Belange."
Nach den Vorschlägen Poppingas soll ein "Wissenschaftliches Kollegium" das Kernstück der neuen Stiftung bilden. In dieses sollen Experten, sachkundige Bürger und verdiente Mitglieder der Gesellschaft berufen werden um sich der Erforschung, Dokumentation und Pflege von Kultur, Gesellschaft und Geschichte der Union zu widmen. "Die Berufung in das Wissenschaftliche Kollegium soll als Auszeichnung und zugleich als Auftrag verstanden werden", erklärt Poppinga. Gerade aufgrund der hevorragenden Arbeit mancher Einrichtungen der Länder bestünde ein großer Nachholbedarf auf Unionsebene. "Nehmen wir etwa die Historie der Unionspräsidenten", gibt Hajo Poppinga als Beispiel, "wer weiß denn da noch die genaue Reihenfolge oder kann das damalige Wahlverhalten be- und ergünden? Aber genau da soll die neue Stiftung ansetzen."
Als weitere Beispiele nannte das Ministerium eine Geschichte der Unionsflagge, der staatlichen Symbole, des Unionsfeiertages usw.
Außer dem Wissenschaftlichen Kollegium soll noch ein Stiftungspräsident die täglichen Geschäfte der Stiftung leiten. Als Kontrollgremiun ist ein Stiftungsrat vorgesehen, besetzt mit je einem Vertreter aus Unionsparlament, Unionsrat und Unionsregierung.
Poppinga gab sich zuversichtlich das Gesetz nach Beratungen im Kabinett in Bälde einbringen zu können.

