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Beitrag von Hans Sack »

Original von Sven Wenzel
Die Bezahlung der Universitäten aus Staatsmitteln ist soziale Misswirtschaft?
Ja

Also wir bieten in Deutschland ja bereits die meisten "Bildungs"einrichtungen für Lau. Man hat in Deutschland die Möglichkeit sich Kostenlos Solide zu "Bilden"

Es kann aber nicht alles Kostenfrei sein, wo soll den das Geld herkommen ? Jeder solcher Dreck drückt die Stuern und ich wüsste nicht warum ich anderer Leute Studium zahlen sollte. (Nein ich besitze keinen Gemeinschaftssinn.)
 

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Ich bin Legastheniker und bitte um Verständnis.

Ministerpräsident des Freistaates Freistein.

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Beitrag von Sven Wenzel »

Verstehe ich das also richtig: Universitäten sind Dreck?
 

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Original von Sven Wenzel
Verstehe ich das also richtig: Universitäten sind Dreck?
Wir sind hier nicht vor einem us-amerikanischen Fernsehgericht. Sie müssen keinen Angeklagten theatralisch fragen, ob er tatsächlich gerade gestanden hat. ;)
 

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Beitrag von Sven Wenzel »

Original von Johan Kalliklesson

Wir sind hier nicht vor einem us-amerikanischen Fernsehgericht. Sie müssen keinen Angeklagten theatralisch fragen, ob er tatsächlich gerade gestanden hat. ;)
Wenigstens hier, wenn ich es später nicht machen kann. ;)
 

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Original von Sven Wenzel
Wenigstens hier, wenn ich es später nicht machen kann. ;)
Studierst Du Jura, musst aber nach deutschen Prozess-Regeln arbeiten?
 

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Beitrag von Tony Gold »

Original von Hans Sack

Ja

Also wir bieten in Deutschland ja bereits die meisten "Bildungs"einrichtungen für Lau. Man hat in Deutschland die Möglichkeit sich Kostenlos Solide zu "Bilden"

Es kann aber nicht alles Kostenfrei sein, wo soll den das Geld herkommen ? Jeder solcher Dreck drückt die Stuern und ich wüsste nicht warum ich anderer Leute Studium zahlen sollte. (Nein ich besitze keinen Gemeinschaftssinn.)
Ich bin mal so frei : Hast du noch alle Latten am Zaun? Wir leben hier in Deutschland in einem Sozialstaat. Wenn sich nun aber nur Kinder von Akademikern selbst ein akademisches Studium leisten können, weil Arbeiterkinder keine Möglichkeit haben, sich ein solches zu finanzieren, ist das keineswegs mehr sozial. Der Staat hat in einem Sozialstaat in meinen Augen die Verpflichtung, für Chancengleichheit zu sorgen. Die Studiengebühren aber sind das beste Beispiel für Chancenungleichheit. Jeder sollte die Möglichkeit auf bestmögliche Bildung haben, unabhängig vom Beruf der Eltern, der Herkunft, dem Geschlecht etc pp. Darunter fällt dann alles in allem auch die finanzielle Situation. Der Staat investiert ja auch in andere Bereiche genug Geld. Wieso dann nicht in die Bildung? Wieso soll der Bürger leiden? Wieso soll aber im Ergebnis auch der Bund unter den Studiengebühren leiden? Denn weniger AKademiker --> Weniger Besserverdiener --> Weniger Steuereinnahmen für den Staat. Jede Bildungsinvestition seitens des Staates führt also über Umwege zu Mehreinnahmen für den Staat. In meinen Augen also widersprechen im Endeffekt die Studiengebühren dem Prinzip der Chancengleichheit wie es in einer sozialen MaWi gegeben sein sollten. Folglich müssten diese abgeschafft werden um sich einer Chancengleichheit wieder zu nähern. Aussagen wie die deine können nur von Leuten kommen die entweder selbst zu viel Geld haben oder einfach keine Ahnung. Bei dir tippe ich auf letzteres.
 

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Grünschnabel
Original von Tony Gold
Ich bin mal so frei : Hast du noch alle Latten am Zaun?
Ungewöhnliche Meinungen erregen oft emotionale Reflexe.
Der Staat hat in einem Sozialstaat in meinen Augen die Verpflichtung, für Chancengleichheit zu sorgen.
Chancengleichheit ist ein Traum mancher und ein ideologisches Postulat. Mein Traum ist es nicht, denn eine "chancengleiche" Welt müsste auch naturbedingt eine allgemein gleiche und langweilige Welt sein.
Chancengleichheit kann es nicht geben, maximal ein möglichst hoher Grad an Chancenfreiheit. Denn die Menschen sind naturgegeben unterschiedlich, individuell und haben verschiedenste Talente und Neigungen. Ein handwerklich begabter Mensch wird immer bessere Chancen haben, handwerklich erfolgreich zu sein, als ein Mensch mit weniger Talent in diesem Bereich. Ein sehr intelligenter Mensch wird immer bessere Chancen haben, einen hohen Bildungsabschluss zu erlangen. In geringerem Maße, aber auch interessant ist dabei, ob er aus einem Elternhaus mit Interesse oder ohne Interesse an Bildung kommt. Aber das ist eine andere Frage. An den grundsätzlichen Untderschieden und Interessen unter den Menschen, also an Chancenungleichheit in verschiedenen Bereichen des Lebens, ändert das nichts.
Ob jemand die ihm/ihr gegebenen Chancen dann auch nutzt und in welchem Maße er welchen Talenten und welchen Interessen nachgeht, ist dann grundsätzlich erst mal wieder ihm überlassen. Je nach dem, wie hoch die tatsächliche Chancenfreiheit dann ist, kann er dann etwas aus sich machen.
Jede Bildungsinvestition seitens des Staates führt also über Umwege zu Mehreinnahmen für den Staat.
Das ist zu pauschal gerechnet und konnte meiner Kenntnis nach bisher nicht fundiert berechnet werden. Unter dem Strich mag das sein. Aber es gibt bei Studenten auch welche, die aus einem subventionierten Studium in einen subventioniertes Berufsfeld gehen und deren wirtschaftliche Produktivität für die "Gesellschaft" eher im negativen Bereich liegen wird. Daher sollte man mit pauschalen "Es lohnt sich"-Argumenten skeptisch gegenüber sein.
Festhalten kann man statistisch vor allem eines: Ein Studium lohnt sich im später verdienten Gehalt und in den Berufschancen für den Studenten und die Studentin selbst. Und wenn er sich daran in überschaubarem Rahmen beteiligen soll ist das noch nicht "sozial ungerecht".
dem Prinzip der Chancengleichheit wie es in einer sozialen MaWi gegeben sein sollten.
Das Prinzip bzw. besser: diese Vorstellung ist nirgends in der Idee der Sozialen Marktwirtschaft festgehalten. Eine ideologische Wunschvorstellung der Sozialdemokraten wird nicht zum Allgemeingut, nur weil man sie regelmäßig wiederholt.
Folglich müssten diese abgeschafft werden um sich einer Chancengleichheit wieder zu nähern.
Da hat man immer noch nicht annähernd Chancengleichheit. Und die so viel zitierten Arbeiter - von denen es in der heutigen Wirtschaftsstruktur gar nicht mehr so viele gibt - die nicht studiert haben, die bezahlen mit ihren Steuern fröhlich die Studenten. Das machen Sie auch mit Studiengebühren weiterhin. Aber so beteiligen sich diejenigen, die am meisten davon profitieren - die Studenten selbst nämlich - zumindest an ihrer höheren Bildung, die ihnen später in den meisten Fällen auch ein höheres Gehalt und ein intellektuell ansprechenderes Leben ermöglicht.
 

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Kaiser

Beitrag von joukersendler »

Ich bin mal so frei : Hast du noch alle Latten am Zaun?
Naja in Amerika wäre die Meinung eher im Mainstream anzusetzen...

Ich hab jetzt zwar keine Beweisstatistiken zur Hand, aber in Deutschland ist die Chancenungleichheit meines wissen viel höher als in anderen westlichen Ländern wo es z.T. (auch deutlich höhere)Studiengebühren gibt,

Ich bin zwar im Endeffekt auch gegen Studiengebühren, aber sehe diese noch als kleinstes Problem an.
 

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keiner gab mir ein Handy ;(
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Wenn die Studenten hinterher sich halbwegs geschickt anstellen und einen Arbeitsplatz bekommen, so ist das in der Regel ja nicht der Job als Wachmann des Gewerbegebiets, sondern schon etwas besser bezahltes. Dadurch zahlt man als Akadamiker auch wesentlich mehr Lohnsteuer.
 

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Palin Waylan-Majere OEL
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Original von Palin Waylan-Majere
Dadurch zahlt man als Akadamiker auch wesentlich mehr Lohnsteuer.
Die Linken zahlen doch gerne Steuern. ;) Das ist also kein Argument, sich nicht vorher schon an der Finanzierung des doch eigentlich so verehrten Staatstums zu beteiligen.
 

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Victoria Virginia Sewell
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