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Es grenzt an Verbohrtheit, meiner Regierung "Realitätsverweigerung" vorzuwerfen und im selben Atemzug zu fordern, eine Außenpolitik zu betreiben, die unabhängig von der Realität ist.
Herr Unionskanzler, ich habe nicht von Ihnen oder Ihrer Regierung gefordert, sie solle bei Ihrer Außenpolitik die Realitäten außer Acht lassen. Vielmehr habe ich gefordert, dass die Unionsregierung ihr außenpolitisches Agieren nicht von Faktoren abhängig machen soll, die sie nicht beeinflussen kann. Dass würde nämlich bedeuten, sich von diesen Faktoren abhängig zu machen. Die Unionsregierung sollte vielmehr versuchen, die außenpolitischen Faktoren zu beeinflussen und zu einem Besseren zu verändern.
Was ich von der Unionsregierung erwarte ist unter anderm, dass sie aktiv daran teilnimmt, die Massenvernichtungswaffen weltweit zu reduzieren und letztendlich abzuschaffen. Dass dies nicht kurzfristig umzusetzen ist und auf Widerstand stoßen wird, ist mir dabei durchaus bewusst.
Insbesondere aber erwarte ich, dass der Öffentlichkeit endlich mal ein außen- und sicherheitspolitisches Strategiekonzept vorgelegt wird. Das, was uns die Unionsregierung bislang präsentiert hat, ist ein Sammelsurium an internationalen Verträgen; ihr außenpolitisches Agieren zeugt lediglich von Konzeptionslosigkeit.
 

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Original von Helmut Hennrich
Vielmehr habe ich gefordert, dass die Unionsregierung ihr außenpolitisches Agieren nicht von Faktoren abhängig machen soll, die sie nicht beeinflussen kann. Dass würde nämlich bedeuten, sich von diesen Faktoren abhängig zu machen.
Herr Hennrich, diese Faktoren sind für mich Teil der Realität, insofern wir von ihnen abhängig sind, als wir von der Realität abhängig sind.

Es wäre doch verantwortungslos, mit einer "Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand"-Attitüde die Scheuklappen anzulegen und zu schauen, was passiert, wenn wir uns nicht weiter mit der Außenpolitik anderer Staaten befassen. Wir können außenpolitische Veränderungen nur auf Grundlage der Realität bewirken, aber das setzt voraus, dass wir uns nicht nur mit dieser befassen, sondern auch auf deren Grundlage agieren.
Insbesondere aber erwarte ich, dass der Öffentlichkeit endlich mal ein außen- und sicherheitspolitisches Strategiekonzept vorgelegt wird. Das, was uns die Unionsregierung bislang präsentiert hat, ist ein Sammelsurium an internationalen Verträgen; ihr außenpolitisches Agieren zeugt lediglich von Konzeptionslosigkeit.
Sie tun ja geradezu so, als sei die UFD seit Monaten an der Regierung, ohne dass es ein derartiges Konzept gegeben habe. Ich gestehe ein, dass das fehlt; es hat dazu offensichtlich keinerlei Vorarbeiten der Vorgängerregierung mit SPR- und LL-Beteiligung gegeben. Der zuständige Ressortminister Scott (PDS) hat meiner Regierung jedenfalls keine entsprechenden Dokumente oder Informationen übermitteln können oder wollen, wenn ich da nicht falsch informiert bin.

Kurzum: Wir arbeiten daran und werden es in der nächsten Legislaturperiode im Unionsparlament vorstellen.
 

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JONATHAN METTERNICH HUGHES
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Original Jonathan von Metternich
Herr Hennrich, diese Faktoren sind für mich Teil der Realität, insofern wir von ihnen abhängig sind, als wir von der Realität abhängig sind.

Es wäre doch verantwortungslos, mit einer "Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand"-Attitüde die Scheuklappen anzulegen und zu schauen, was passiert, wenn wir uns nicht weiter mit der Außenpolitik anderer Staaten befassen. Wir können außenpolitische Veränderungen nur auf Grundlage der Realität bewirken, aber das setzt voraus, dass wir uns nicht nur mit dieser befassen, sondern auch auf deren Grundlage agieren.
Herr Unionskanzler, zur Erinnerung: Sie haben erklärt, dass Sie erst dann Einfluss auf unsere chinopischen Verbündeten bezüglicher deren Atomwaffenprogramm nehmen wollen, wenn Barnstorvia von seinem Atomwaffenprogramm abstand nimmt. Darauf bezieht sich mein Vorwurf, wenn ich sage, dass die Unionsregierung ihr außenpolitisches Agieren von Faktoren abhängig macht, die sie entweder gar nicht, oder nur sehr eingeschränkt beeinflussen kann. Denn die barnstorvische Rüstungspolitik dürften Sie derzeit keinen Einfluss nehmen können, wohl aber auf das des Gelben Reiches. Eine atomare Aufrüstung des Gelben Reiches, wird aber mit Sicherheit eine entsprechende Antwort Tchinos nach sich ziehen, was wiederum andere Staaten zu einer Neubewertung ihrer Sicherheitslage veranlassen wird.
Original Jonathan von Metternich
Sie tun ja geradezu so, als sei die UFD seit Monaten an der Regierung, ohne dass es ein derartiges Konzept gegeben habe. Ich gestehe ein, dass das fehlt; es hat dazu offensichtlich keinerlei Vorarbeiten der Vorgängerregierung mit SPR- und LL-Beteiligung gegeben. Der zuständige Ressortminister Scott (PDS) hat meiner Regierung jedenfalls keine entsprechenden Dokumente oder Informationen übermitteln können oder wollen, wenn ich da nicht falsch informiert bin.
Kurzum: Wir arbeiten daran und werden es in der nächsten Legislaturperiode im Unionsparlament vorstellen.
Das ist ja wirklich ein beruhigender Gedanke: die Unionsregierung hat zwar kein Konzept und keinen Plan, schließt aber fröhlich Verträge, geht für die Demokratische Union Verpflichtungen ein. Herr Unionskanzler, das schafft wirklich Vertrauen in Ihre Politik. Ich nehme mal an, dass die Konzept- und Planlosigkeit auch für ihre übrige Politik gilt - schließlich sind Sie armer Mann und ihre politischen Freunde ja erst seit gestern politisch tätig und haben sich noch nie Gedanken über die Politik gemacht. Aber Sie haben ja wenigstens einen Sündenbock für Ihre eigene Konzeptionslosigkeit gefunden: Ihre Vorgängerregierung.
Aber es ist beruhigend zu wissen, dass die Unionsregierung ein außen- und sicherheitspolitisches Konzept vorlegen wird. Bis dahin dürfen wir uns mit einer orientierungslosen Außenpolitik begnügen.
 

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Original von Peter Vain
Dass die Demokratische Union atomar aufrüsten will, halte ich für ein Gerücht.
Eine verbindlichere Aussage lässt sich vom Verteidigungsminister nicht erhalten? Bezeichnend. Die Initative ist selbstverständlich zu begrüßen und ich teile die Ablehnung dagegen, dass eine kleine Elite leichtfertig so viel aufs Spiel setzt.
 

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Denn die barnstorvische Rüstungspolitik dürften Sie derzeit keinen Einfluss nehmen können, wohl aber auf das des Gelben Reiches.
Wie kommen Sie auf die Idee, dass ich auf deren Politik Einfluss hätte? Das chinopische Rüstungsprogramm, dass inzwischen ja auf Eis liegt, lief schon seit etlichen Monaten wieder. Insofern hat meine Unionsregierung darauf nicht mehr und nicht weniger Einfluss als jede andere Regierung auch.
die Unionsregierung hat zwar kein Konzept und keinen Plan
Das Nichtvorhandensein eines ausformulierten Konzepts bedeutet doch nicht, dass es weder Konzepte noch Pläne gibt. Oder wollen Sie mir allen Ernstes erzählen, dass Sie monatelang einer konzept- und planlosen Unionsregierung angehört hätten, weil Konzept und Plan nicht ausformuliert waren?

Soweit würde nicht einmal ich gehen. Und ich war damals Oppositionsführer, so wie das heute Montgomery Scott ist.
 

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JONATHAN METTERNICH HUGHES
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Foren Gott
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Wenn Länder wie Barnstorvia Atomwaffen besitzen würde, und damit meine ich z.b. Langstreckenraketen mit atomaren Sprengköpfen, würde die DU ohne entsprechende Waffen absolut erpressbar sein, weil ein agressives Land, was die DU nun doch bei weitem nicht ist, wie die Vergangenheit gezeigt hat (wir haben IMMER zurückgesteckt in entsprechenden Krisen) überhaupt nichts zu fürchten braucht. Jedes land kann die DU bedrohen, ohne Konsequenzen zu fürchten.

Und darum geht es bei dem Besitz von atomaren Waffen: nicht erpressbar zu sein, auch wenn man gar keinen Einsatz beabsichtigt. Solange aber der Besitz gegeben ist kann der Gegner nicht davion ausgehen, dass man sie nicht doch einsetzt als allerletztes Mittel. Hinweis auf den menschlichen Faktor. Also müssten Gegner damit rechnen, dass ihre Aktionen nicht ohne Konsequenzen bleiben.

Ich habe im übrigens nicht vor, mich wehrlos abschlachten zu lassen, im Fall des Falles. Wenn mich ein verbrecher angreift und ich schon sterbe, will ich wenigstens die Gewissheit, dass er aus seiner Tat niemals mehr Nutzen wird ziehen können.
 

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Original Jonathan von Metternich
Wie kommen Sie auf die Idee, dass ich auf deren Politik Einfluss hätte? Das chinopische Rüstungsprogramm, dass inzwischen ja auf Eis liegt, lief schon seit etlichen Monaten wieder. Insofern hat meine Unionsregierung darauf nicht mehr und nicht weniger Einfluss als jede andere Regierung auch.
Weil die Regierung des Gelben Reiches sich die Argumente ihrer Freunde und Verbündeten sicherlich eher zu Herzen nehmen und in ihre sicherheitspolitischen Überlegungen miteinbeziehen wird, als die derzeitige barnstorvische Regierung.
Original Jonathan von Metternich
Das Nichtvorhandensein eines ausformulierten Konzepts bedeutet doch nicht, dass es weder Konzepte noch Pläne gibt. Oder wollen Sie mir allen Ernstes erzählen, dass Sie monatelang einer konzept- und planlosen Unionsregierung angehört hätten, weil Konzept und Plan nicht ausformuliert waren?
Ihrer Regierung, Herr von Metternich, fehlt der große Wurf, der Rahmenplan, auf dem Gebiet der Außen- und Sicherheitspolitik. Derzeit agieren Sie eher etwas hilflos in der Weltgeschichte herum und schließen einen Vertrag nach dem anderen ab, nur um ein bischen Aktivität zu demonstrieren, und ohne zu wissen, wie das Eine mit dem Anderen zusammenhängt. Statt dessen sprechen Sie davon, Ziel Ihrer Regierung sei es, alle uns nicht freundlich gesinnten Staaten isolieren zu wollen, und wundern sich dann, dass Staaten wie Barnstorvia der Demokratischen Union mit Argwohn gegenübertreten.

Was die links-liberale Regierung unter Klatten angeht, so hatte diese sehr wohl eine außenpolitische Gesamtstrategie: eines der Hauptpunkte war unter anderem die weltweite Begrenzung und letztendlich Abschaffung der Massenvernichtungswaffen.
 

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Registriert: Mi 14. Mär 2007, 15:33
Original von Helmut Hennrich
Derzeit agieren Sie eher etwas hilflos in der Weltgeschichte herum und schließen einen Vertrag nach dem anderen ab, nur um ein bischen Aktivität zu demonstrieren, und ohne zu wissen, wie das Eine mit dem Anderen zusammenhängt.
Herr Hennrich, Grundlagenverträge sind kein Aktivitätsbeweis, sondern die Verankerung bilteraler Beziehungen, die Grundlage für offiziellen diplomatischen Kontakt und Botschafteraustausche. Das ist kein Muster ohne Wert, sondern - wie der Name es sagt - die Grundlage.
Statt dessen sprechen Sie davon, Ziel Ihrer Regierung sei es, alle uns nicht freundlich gesinnten Staaten isolieren zu wollen, und wundern sich dann, dass Staaten wie Barnstorvia der Demokratischen Union mit Argwohn gegenübertreten.
Immer schön bei der Wahrheit bleiben: Ich sprach davon, alle totalitären Regimes, insbesondere die des Bedjinger Pakts, isolieren zu wollen.

Gehen Sie mal nach Barnstorvia fragen, ob man sich dort in diese Staaten einreiht. =)
Was die links-liberale Regierung unter Klatten angeht, so hatte diese sehr wohl eine außenpolitische Gesamtstrategie: eines der Hauptpunkte war unter anderem die weltweite Begrenzung und letztendlich Abschaffung der Massenvernichtungswaffen.
Das ist keine Strategie, das ist ein Ziel (bestenfalls eines neben anderen). Übrigens eines, an dem Sie ja auch gescheitert sind. Leider.
 

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JONATHAN METTERNICH HUGHES
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Original Jonathan von Metternich
Immer schön bei der Wahrheit bleiben: Ich sprach davon, alle totalitären Regimes, insbesondere die des Bedjinger Pakts, isolieren zu wollen.
Sie sollten Ihr eigenes Wahlprogramm schon kennen. Da heißt es wörtlich: "Die sicherheitspolitische Lage der Demokratischen Union wollen wir verbessern, indem wir sowohl die Unionsstreitkräfte technisch und personell weiter stärken, als auch die Beziehungen zu solchen Staaten entspannen, die uns unfreundlich gesinnt sind. Wo immer dies scheitert, sind wir bereit, mit ganzer Kraft auf eine internationale Isolation dieser Nationen hinzuwirken. Die uns dafür zur Verfügung stehenden diplomatischen Mittel wollen wir erweitern."
Da ist nichts von einer Beschränkung auf die Staaten des Bedjinger Paktes zu lesen - also, Herr Unionkanzler, wie sieht es aus mit Ihrer Wahrheit?
Jonathan von Metternich
Gehen Sie mal nach Barnstorvia fragen, ob man sich dort in diese Staaten einreiht. =)
So, Herr von Metternich, und jetzt frage ich Sie: will die von Ihnen geführte Unionsregierung Barnstorvia nun mit allen ihr zur Verfügung stehenden diplmatischen Mitteln isolieren, oder handelt es sich bei der von mir zitierten Passage aus dem Wahlprogramm der UFD lediglich um eine hohle Phrase?

Edit: Wort "um" im letzten Satz eingefügt.
 

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Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:40
Sie sollten Ihr eigenes Wahlprogramm schon kennen. Da heißt es wörtlich: "Die sicherheitspolitische Lage der Demokratischen Union wollen wir verbessern, indem wir sowohl die Unionsstreitkräfte technisch und personell weiter stärken, als auch die Beziehungen zu solchen Staaten entspannen, die uns unfreundlich gesinnt sind. Wo immer dies scheitert, sind wir bereit, mit ganzer Kraft auf eine internationale Isolation dieser Nationen hinzuwirken. Die uns dafür zur Verfügung stehenden diplomatischen Mittel wollen wir erweitern."
Bisher, haben wir den Weg der diplomatischen Mittel noch nicht einmal bis zur Hälfte durchschritten und Sie fordern schon konsequenzen? Was für eine Außenpolitik betreiben Sie denn? Vor einigen Tagen haben sich Botschafter der DU und Barnstovie getroffen, da werden wir jetzt bestimmt nicht anfangen, Barnstovie in die Isolation zu treiben.
 

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