Ich schließe mich Herrn Schulze an, das Land ist derzeit kaum sinnvoll regierbar.Original von Rafael van der Linden
7 Parteien/Listen im neuen Unionsparlament. Brauchen wir Fusionen? Wird es Fraktionszusammenschlüsse geben oder abwechselnde, themenbezogene Zusammenarbeit? Wird der neue Unionskanzler eine stabile Mehrheit bilden oder mit wechselnden Mehrheiten regieren?
Allerdings sehe ich - widerum d'accord mit Herrn Schulze - das Problem weniger in der Struktur der Parteienlandschaft. Die Problem sind die reale Arbeit der Parteien, ihre Personen sowie die falsche Reaktion der Bürger auf das Versagen der Parteien in der praktischen Politik.
Mit der SPDU (Mitte-links), der KLL (Mitte-rechts), der LL (links), der FDU (derzeit wohl eher Mitte-links, aber mit Potenzial auch für einen Mitte-rechts Flügel) und den Grünen (im Prinzip äquivalent der FDU, aber mit anderer thematischer Schwerpunktsetzung) nimmt sich die Parteienlandschaft eigentlich rundherum zweckmäßig und zufriedenstellend aus.
Diese fünf Parteien bzw. Listen müssten eigentlich nur aktiver, präsenter und kreativer werden. Sie müssen besser auf die Menschen zugehen, ihnen mehr zuhören und ihre Interessen und Gedanken stärker aufgreifen und in ihre Politik einbinden.
Dann hätten radikale, staatszersetzende Elemente wie Sendler oder die IRP keine Chance mehr, sie leben einzig von der verständlichen Säuernis und Frustration vieler Menschen. Ihr Erfolg päppelt solche Kräfte, die mit Montary und Bergmann auch im Unionsrat thronen, vermeidbar auf.
