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Registriert: Mi 9. Mai 2007, 00:28
Ich halte es für ein Trauerspiel, dass der Unionsrat in verfassungswichtigen Abstimmungen es nicht mal schafft vollständig abzustimmen wie in der "Abstimmung 2009/39 Gesetz zur Möglichkeit des Unionspräsidenten zur Beteiligung" passiert. Gerade einmal 4 von 7 Unionsländern haben ihr Votum abgegeben. Und das ist kein Einzelfall.
Ich kann nur hoffen, dass dies eine unrühmliche Ausnahme bleibt. Der Forderung den Unionsländern mehr Gewicht zu verleihen sehe ich damit allerdings die Grundlage entzogen, besonders wenn ich es im vergleich mit der Tätigkeit des Unionsparlaments sehe, wenn dort nicht erhebliche Konsequenz angewandt wird und die Unionsländer ihre Arbeit machen! Dass das Unionsparlament mit deutlich mehr prozentualer Beteiligung seiner Mitglieder hervortritt ist allerdings weniger von Bedeutung als die Tatsache, dass der Schnitt der Beteiligung auch dort gerade bei 9 liegt, wo einmal 11 gewählt wurden.
Wenn jetzt wieder Forderungen laut werden nach Verkleinerungen sage ich: Nein!
Wenn wir das Unionsparlament auf 7 Mandate verkleinern werden dort auch nur 5 auftauchen und wenn wir Uniosnländer zusammenlegen dort plötzlich nur noch 2 Stimmen abgegeben...
Deshalb fordere ich hingegen endlich wieder Respekt vor den Einrichtungen der Legislative zu haben und damit, wie mit dem Mandat für Union und Land umgegangen wird! Ich rufe dazu auf diejenigen zu belohnen die sich mit Fleiß und Beteiligung um unser Vaterland verdient gemacht haben.
Und noch besser: engagieren Sie sich selbst, liebe Bürgerinnen und Bürger. Werden sie selbst ein Teil der Legislative und lenken sie die Geschicke unseres Landes zu besserem, als es andere offensichtlich zu tun in der Lage sind. Mehr Beteiligung ist auch ein Mehr für unser Land. Je mehr Bürger aktiv dabei sind, umso mehr werden sich berufen fühlen auch dabei zu sein.
Ich kann nur hoffen, dass dies eine unrühmliche Ausnahme bleibt. Der Forderung den Unionsländern mehr Gewicht zu verleihen sehe ich damit allerdings die Grundlage entzogen, besonders wenn ich es im vergleich mit der Tätigkeit des Unionsparlaments sehe, wenn dort nicht erhebliche Konsequenz angewandt wird und die Unionsländer ihre Arbeit machen! Dass das Unionsparlament mit deutlich mehr prozentualer Beteiligung seiner Mitglieder hervortritt ist allerdings weniger von Bedeutung als die Tatsache, dass der Schnitt der Beteiligung auch dort gerade bei 9 liegt, wo einmal 11 gewählt wurden.
Wenn jetzt wieder Forderungen laut werden nach Verkleinerungen sage ich: Nein!
Wenn wir das Unionsparlament auf 7 Mandate verkleinern werden dort auch nur 5 auftauchen und wenn wir Uniosnländer zusammenlegen dort plötzlich nur noch 2 Stimmen abgegeben...
Deshalb fordere ich hingegen endlich wieder Respekt vor den Einrichtungen der Legislative zu haben und damit, wie mit dem Mandat für Union und Land umgegangen wird! Ich rufe dazu auf diejenigen zu belohnen die sich mit Fleiß und Beteiligung um unser Vaterland verdient gemacht haben.
Und noch besser: engagieren Sie sich selbst, liebe Bürgerinnen und Bürger. Werden sie selbst ein Teil der Legislative und lenken sie die Geschicke unseres Landes zu besserem, als es andere offensichtlich zu tun in der Lage sind. Mehr Beteiligung ist auch ein Mehr für unser Land. Je mehr Bürger aktiv dabei sind, umso mehr werden sich berufen fühlen auch dabei zu sein.
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Registriert: Sa 29. Sep 2007, 11:11
Beiträge: 1638
Registriert: Mo 27. Apr 2009, 23:32
Zumindest das Bashing des Unionsrates ist verfehlt, schaut man sich einmal dessen verfassungsrechtliche Stellung anhand eines schönen Beispiels näher an:
Das Uninsparlament verabschiedet ein lebensfremdes und puritanisches Gesetz mit dem martialischen Titel "Gesetz zur 'Bekämpfung' des Glücksspiels", von dem obendrein noch zweifelhaft ist, ob die Unin dafür überhaupt zuständig ist.
Von den derzeit fünf vertretenen Stimmen im Unionsrat (die Mandate Freisteins und Salbors sind vakant) beteiligen sich vier an der Abstimmung und drei lehnen das Gesetz ab, ein Mitglied war an der Abstimmungsteilnahme gehindert, hat jedoch zu erkennen gegeben, das Gesetz ebenfalls abzulehnen. Es lässt sich sagen, dass die Länder dieses Gesetz nahezu geschlossen ablehnen.
Und was tut das Unionsparlament? Ungerührt, und ohne sich mit der Meinung der Länder auseinanderzusetzen - sprich: ohne erneute Aussprache - bügelt es den Einspruch nahezu einstimmig ab. Deutlicher könnte die Aussage nicht sein, dass die Mitglieder des Unionsparlametes sich keinen Deut um die Meinungen und Interessen der Länder scheren!
So kann es nicht weitergehen! Es muss durch eine Reform sichergestellt werden, dass die Parlamentsmitglieder die Länder nicht mehr einfach ignorieren und übergehen können! Am besten geschieht das, indem die Parlamentsmitglieder künftig in den Ländern gewählt werden, wie es ja in verschiedenen Entwürfen bereits gefordert wird.
Das Uninsparlament verabschiedet ein lebensfremdes und puritanisches Gesetz mit dem martialischen Titel "Gesetz zur 'Bekämpfung' des Glücksspiels", von dem obendrein noch zweifelhaft ist, ob die Unin dafür überhaupt zuständig ist.
Von den derzeit fünf vertretenen Stimmen im Unionsrat (die Mandate Freisteins und Salbors sind vakant) beteiligen sich vier an der Abstimmung und drei lehnen das Gesetz ab, ein Mitglied war an der Abstimmungsteilnahme gehindert, hat jedoch zu erkennen gegeben, das Gesetz ebenfalls abzulehnen. Es lässt sich sagen, dass die Länder dieses Gesetz nahezu geschlossen ablehnen.
Und was tut das Unionsparlament? Ungerührt, und ohne sich mit der Meinung der Länder auseinanderzusetzen - sprich: ohne erneute Aussprache - bügelt es den Einspruch nahezu einstimmig ab. Deutlicher könnte die Aussage nicht sein, dass die Mitglieder des Unionsparlametes sich keinen Deut um die Meinungen und Interessen der Länder scheren!
So kann es nicht weitergehen! Es muss durch eine Reform sichergestellt werden, dass die Parlamentsmitglieder die Länder nicht mehr einfach ignorieren und übergehen können! Am besten geschieht das, indem die Parlamentsmitglieder künftig in den Ländern gewählt werden, wie es ja in verschiedenen Entwürfen bereits gefordert wird.
Vanessa H. Garland
Inselpräsidentin der Westlichen Inseln a. D.
Inselpräsidentin der Westlichen Inseln a. D.
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Registriert: Do 27. Nov 2008, 01:44
Wozu denn eine erneute Aussprache? Glauben Sie, das die kindische "ich bin immer dagegen"-Mentalität irgendwelche Auswirkung auf die Befindlichkeiten der Abgeordneten zu dem Gesetz hat?Original von Vanessa Garland
[...]
Das würde mich mehr beunruhigen, als dass das Gesetz ohne Aussprache zurückgewiesen wird.
RA Prof. Prof. Pjotr Jerkov
Fachanwalt für Strafrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Beiträge: 7718
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 15:21
Vielleicht fabriziert das Unionsparlament nur schlechte Gesetze? Vielleicht einmal daran gedacht? Aber nein, das geht gegen Ihren Unfehlbarkeitsanspruch... :rolleyes:Original von pjotr
Wozu denn eine erneute Aussprache? Glauben Sie, das die kindische "ich bin immer dagegen"-Mentalität irgendwelche Auswirkung auf die Befindlichkeiten der Abgeordneten zu dem Gesetz hat?
Das würde mich mehr beunruhigen, als dass das Gesetz ohne Aussprache zurückgewiesen wird.
Ansonsten schließe ich mich Frau Garland mit Ausnahme des Wahlmodus an. Das Unionsparlament als unitarisches Element der Unionsgesetzgebung sollte meiner Meinung nach mit unionsweiten Listen gewählt werden.
[b]Professor Dr. Dr. Fabian von Montary[/b]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]
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[size=85][img]http://img.roldem.ro/wappen_montary.png[/img][/size]
[b][size=85]OEL MP HCR RM[/size][/b]
[size=85]Präsident der Unionsstiftung für Kultur, Gesellschaft und Geschichte
Dekan des Roldemian Institute for History an der Montary University
Staatsarchivar der Republik Roldem und Honorarkonsul im Dominion Cranberra
Sprecher des Parlaments von Roldem und Abgeordneter für den Wahlkreis W. City of Montary[/size]
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Registriert: Mo 27. Apr 2009, 23:32
Wozu der Unionsrat, bzw. wozu eine Beteiligung der Länder an der Gesetzgebung der Union, wenn das Unionsparlament sich mit der Haltung der Ländervertreter zu einer Frage sowieso nicht auseinandersetzt? Legt der Unionsrat Einspruch gegen ein Gesetz ein, dann überstimmt man ihn eben, und gut ist? Warum soll man sich damit auseinandersetzen, dass wie im vorliegenden Fall bis auf ein Land keines ein verabschiedetes Unionsgesetz will?Original von pjotr
Wozu denn eine erneute Aussprache? Glauben Sie, das die kindische "ich bin immer dagegen"-Mentalität irgendwelche Auswirkung auf die Befindlichkeiten der Abgeordneten zu dem Gesetz hat?
Das würde mich mehr beunruhigen, als dass das Gesetz ohne Aussprache zurückgewiesen wird.
Vanessa H. Garland
Inselpräsidentin der Westlichen Inseln a. D.
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Im Unionsrat sitzen außer Montary noch sechs andere Ländervertreter (okay, derzeit nur vier andere, aber regulär sind es sechs). Da sollte es eigentlich möglich sein, auch gegen diese eine Stimme sinnvolle Politik zu machen.
Vanessa H. Garland
Inselpräsidentin der Westlichen Inseln a. D.
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