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Beitrag von Hajo Poppinga »

Original von pjotr
Herr Kollege Poppinga, meiner Ansicht nach sind sowohl die albernische Kirche als auch die altkatholische Kirche nicht unter der Konfession "katholisch" miteingeschlossen, sondern sind gesondert zu betrachten.
Da machen Sie es sich etwas zu einfach, Herr Kollege. Und was spricht denn eigentlich dagegen, durch eine Konkretisierung Rechtssicherheit zu schaffen?
Im Übrigen ist es Bezeichnend, dass der einzige Stein des Anstoßes von einem katistanischen Protestanden und einem Abgeordneten, der mir bisher nie als besonders gläubig aufgefallen ist kommen, aber sich bisher weder Vertreter der albernischen, noch der altkatholischen Kirche zu Wort gemeldet haben. Von daher greift das Ganze sowieso ins Leere.
Diese Aussage ist eine Frechheit, Herr Kollege, und zwar eine bodenlose. Folgte man Ihrer hanebüchenden Argumentation, dürfte bald nur noch die Kollegin Ritchie das Wort ergreifen, wenn wir hier über Themen beraten, die Frauen betreffen.

Mit dieser Aussage stellen Sie die Grundfeste unserer parlamentarischen Demokratie in Frage. Als Vertreter des gesamten Volkes kann natürlich auch ein katistianischer Protestant sich hier zu Wort melden. Und nur allein weil ich Protestant bin, "greift das Ganze [aucht nicht] sowieso ins Leere", Herr Kollege.

Eine abschließende Anmerkung noch zu Ihrer Provokation, ich sei Ihnen nie als besonders gläubig aufgefallen: Matthäus 6, Vers 6.
 

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Beitrag von pjotr »

Original von Hajo Poppinga

Da machen Sie es sich etwas zu einfach, Herr Kollege. Und was spricht denn eigentlich dagegen, durch eine Konkretisierung Rechtssicherheit zu schaffen?
Die notwendigen Nachverhandlungen mit dem Heiligen Stuhl, die dadurch notwendig werden.
Eine abschließende Anmerkung noch zu Ihrer Provokation, ich sei Ihnen nie als besonders gläubig aufgefallen: Matthäus 6, Vers 6.
Damit meinte ich nicht Sie
 

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RA Prof. Prof. Pjotr Jerkov
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Beitrag von Hajo Poppinga »

Original von pjotr
Damit meinte ich nicht Sie
Dann entschuldigen Sie bitte. ;)
 

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Beitrag von Hajo Poppinga »

Im Namen Seiner Heiligkeit, wurde ich - Bischof Pellicano - Päpstlicher Legat Seiner Heiligkeit Papst Innozenz V. - damit beauftragt die Zustimmung Seiner Heiligkeit zur Vertragsänderung zu signalisieren. Der Heilige Vater ist einverstanden die in Ihrem Parlament umstrittene Passage über die Seelsorge so anzupassen, das sie sich eindeutig auf die Heilige Apostolische und Katholische Kirche bezieht. Bleibt es bei dieser einen Änderung, wird Seine Heiligkeit den geänderten Vertrag erneut unterschreiben. Der Papst drückt hierdurch seinen Wunsch aus, die Frage der diplomatischen Zusammenarbeit zwischen dem Heiligen Stuhl und der Demokratischen Union nicht an den - grundlosen - Bedenken einzelner weniger Abgeordneter scheitern zu lassen.
Siehe auch hier.

Ist das dann ein tragfähiger Kompromiß? Der Papst ist ja ganz offensichtlich bereit, diese Änderung zu akzeptieren.
 

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Beitrag von pjotr »

Da dann ja wohl nicht mehr nachverhandelt werden muss, können wir dem schon zustimmen, ja.
Wie genau möchten Sie die Formulierung jetzt?
 

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RA Prof. Prof. Pjotr Jerkov
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Dann eben von mir:

Konkordat zwischen dem Heiligen Stuhl und der Demokratischen Union

Präambel




Der Heilige Stuhl, vertreten durch Seine Heiligkeit Papst Innozenz V., und die Demokratische Union, vertreten durch den Unionskanzler Palin Waylan-Majere, haben von dem gemeinsamen Wunsche geleitet, die zwischen dem Heiligen Stuhl und der Demokratischen Union bestehenden freundschaftlichen Beziehungen zu festigen und zu fördern, gewillt, dass Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und dem Staat für den Gesamtbereich der Demokratischen Union in einer beider Seiten befriedigenden Weise dauernd zu regeln, haben beschlossen, eine feierliche Übereinkunft zu treffen.

Artikel a: Gegenseitige Anerkennung
(1) Die Demokratische Union erkennt den Heiligen Stuhl als souveränes, nicht-staatliches Völkerrechtssubjekt und als Staatsoberhaupt des Staats Valsantinus an.
(2) Der Heilige Stuhl erkennt die Demokratische Union als souveränes Völkerrechtssubjekt an.


Artikel b: Diplomatische Vertretungen
(1) Der Heilige Stuhl entsendet dauerhaft einen Apostolischen Nuntius an den Sitz des Metropoliten der Kirchenprovinz der Demokratischen Union.
(2) Die Demokratische Union entsendet dauerhaft einen Botschafter an den Sitz des Heiligen Stuhls.
(3) Der Heilige Stuhl und die Demokratische Union gewähren den Gesandten des jeweils anderen die volle diplomatische Immunität und alle weiteren Rechte diplomatischer Gesandter.


Artikel c: Regelmäßige Konsultationen
(1) Der Heilige Stuhl gewährt dem Staatsoberhaupt der Demokratischen Union oder einem Vertreter wenigstens einmal in drei Monaten eine Audienz beim Heiligen Vater.
(2) Die Demokratische Union gewährt dem Apostolischen Nuntius des Heiligen Stuhls wenigstens einmal in drei Monaten ein Gespräch mit einem Mitglied der Regierung der Demokratischen Union.


Artikel d: Gewähr der Religionsausübung
(1) Die Demokratische Union gewährleistet der Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche die freie Ausübung ihrer geistlichen Macht und die freie und ungestörte Ausübung ihres Ritus' zu.
(2) Die Demokratische Union erkennt das Recht der Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche an, im Rahmen ihrer Zuständigkeit Dekrete und Anordnungen zu erlassen.


Artikel e: Rechte der Geistlichen
(1) Die Demokratische Union sichert den Geistlichen der Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche die Befreiung von staatlich verpflichtenden Diensten an der Waffe zu.
(2) Die Demokratische Union wahrt und schützt das Beichtgeheimnis und keines seiner Organe wird von einem Geistlichen der Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche die Herausgabe unter der Beichte empfangener Informationen verlangen.


Artikel f: Religionsunterricht
(1) Die Demokratische Union erlässt ein Gesetz, welches den Unionsländern erlaubt, im Rahmen der Regelung des Religionsunterrichtes an Schulen mit dem Heiligen Stuhl Verträge zu unterzeichnen.


Artikel g: Militärseelsorge
(1) Die Demokratische Union überträgt der Heiligen Katholischen und Apostolischen Kirche die Aufgabe der Seelsorge für ihre Angehörigen in den Streitkräften des Staates.
(2) Die Heilige Katholische und Apostolische Kirche sorgt jederzeit für eine angemessene seelsorgerische Betreuung.
(3) Der Heilige Stuhl wird den Leiter der Militärseelsorge zum Titularbischof bestellen.


Zu Urkund dessen ist diese feierliche Übereinkunft am siebten Mai 2009 in Manuri unterzeichnet worden.

Für den Heiligen Stuhl:
Bild
Innozenz V.

Für die Demokratische Union:
Bild
Palin Waylan-Majere
 

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RA Prof. Prof. Pjotr Jerkov
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*schaut auf die Uhr und fragt sich, wann die Debatte ihr Ende nimmt, so Hunger hat sie*
 

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Madonna Ritchie-Ashcraft
* 16.08.1958 + 11.10.2009
Für tot erklärt, verschollen nach dem Flugzeugabsturz

Ich glaube an den Sex und an den Tod - zwei Erfahrungen, die man nur einmal im Leben macht. - Woody Allen -
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Beitrag von Joeli Veitayaki »

nachdem es seit 4 Tagen keine Wortmeldung hierzu gegeben hat, werde ich die Abstimmung einleiten.
 

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gez. Joeli Veitayaki
Eingeborener Insulaner aus dem schönen Unionsland "Westliche Inseln"
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