Ich kann als bislang keiner Partei (mit Ausnahme der selbsternannten "Imperianischen Reichspartei") irgendwie besonders zu- oder abgeneigte Bügerin sagen, dass dieser Beitrag im "Vorwärts" der bislang gelungenste Beitrag zur politischen Diskussion ist, den ich gelesen habe.Original von Michael Schneider
Ich möchte als Unionspräsident die Parteien dazu aufrufen auch in Zeiten des Wahlkampfes die Polemik zugunsten einer sachorientierten Wahlkampfführung zurückzufahren. Alles andere führt nur zu einer ohnehin schwachen Wahlbeteiligung und zu Gräben voller Hass, die nur mühsam wieder aufzufüllen sind.
Er ist nicht nur unterhaltsam, sondern er beruht auch auf einer Sammlung und Analyse von Fakten, und er traut sich, eine klare Posiiton zu beziehen. Wahlkampf ist nicht die Rhetorik AG des Pastor-Schorlemmer-Gynmnasiums in Hintertupfingen, Wahlkampf heißt, klare Aussagen zu treffen und sie im Vergleich mit dem politischen Gegner herauszustellen, und das auf eine einprägsame und überzeugende Weise.
Ich wünsche mir mehr Fantasie, Entschiedenheit und Angrifslust wie in diesem Artikel, und weniger moralisierendes Sowohl-als-auch-Blabla.
