Hm. Ist er das nicht - potentiell?Original von Maximilian von Rohan-Mason
Höchstens die, die "normal" als potenziell besten Daseinszustand ansehen.
Kaiser
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Dazu müsste der Begriff irgendwie spezifiziert werden. Da alle Menschen im Endeffekt doch noch Individuen sind, dürfte es schwer sein, den "standartisierten Menschen" zu erschaffen. Und da es diesen vermutlich nicht gibt, kann man ihn auch nicht fragen, ob er glücklich ist oder biologisch im Vorteil - je nachdem, welchen Maßstab man für seinen Wunschzustand anlegt.Original von Konrad Grimm
Hm. Ist er das nicht - potentiell?
Im Endeffekt macht es mir nichts aus, zu sagen, ich sei nicht normal. Man kann das herbeiargumentieren, das Gegenteil allerdings auch.
Maximilian von Rohan-Mason
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Menschen sind nicht festgelegt, indem was sie tun. Sie haben keinen Instinkt, der ihnen sagt, wie man eine Gesellschaft aufbaut, wie z.B. Ameisen. Daher war es für Urgruppen wichtig, Partner zuzuteilen. Gruppen, die das nicht gemacht haben, starben aus. Gruppen, die Partnerschaft und Kinderkriegen zusammengeknüpft haben, blieben bestehen. Je kleiner eine Gruppe, desto wichtiger ist die Zuteilung der Geschlechter für das Weiterbestehen. In modernen Staaten hat die Gesellschaft kein explizites Interesse mehr an der Partnerzuteilung, weil der Staat nicht unmittelbar bedrohen ist und jeder kann sich aussuchen, wen er will. Es wird daher selten der Fall vorliegen, daß zwar Homosexualität verpönt, aber ansonsten Partnerwahlfreiheit herrscht. Da darf ein Mann nämlich nicht nur mit einem Mann, sondern auch nicht mit jeder Frau und umgekehrt. Der gesellschaftliche Umgang mit Sexualität ist also nie natürlich. So etwas gibt es per se nicht in kulturellen Dingen. Die Toleranz ist so unnatürlich wie die Intoleranz auch. Alles, was der Mensch kulturell veranstaltet, ist künstlich.
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Kaiser
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Mit solchen Aussagen wäre ich sehr vorsichtig. Ich glaube nicht, dass das Tier Mensch sich wesentlich von den anderen Tierarten unterscheidet.Original von Nr.1
Menschen sind nicht festgelegt, indem was sie tun. Sie haben keinen Instinkt, der ihnen sagt, wie man eine Gesellschaft aufbaut, wie z.B. Ameisen.
Ein Wolkenkratzer ist nicht künstlicher als ein Ameisenhaufen und ein Ameisenhaufen nicht natürlicher als ein Wolkenkratzer.
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Die Unterscheidung zwischen künstlich und natürlich ist die zwischen menschengemacht und sonstigem. Man kann freilich "künstlich" gänzlich und auch berechtigt ablehnen. "künstlich" meint eigentlich aber eine Analyseklassifikation, um das Menschengemachte vom anderen abzugrenzen und es darauf bezogen keine "natürlichen", also nicht vom Menschen gemachte Partnerschaft an sich gibt. Unter diesem Gesichtspunkt meinte ich das. Daß wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gezwungen sind, uns unsere Kultur selbst auszudenken.Original von Konrad Grimm
Mit solchen Aussagen wäre ich sehr vorsichtig. Ich glaube nicht, dass das Tier Mensch sich wesentlich von den anderen Tierarten unterscheidet.
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