Original von pjotr
Sie machen sich das ja gut. Wir haben nach dem neuen Gesetz auch nur 5 Laufbahnen, also nicht eine unendlich Zahl.
Oder meinen Sie drei Besoldungsstufen? Wie sollen die dann aussehen: A1-Wachtmeister, A2-MdUP, A3-Alles andere?
Herr Unionsminister Jerkov, man kann das bestehende Unionsdienstgesetz dahingehend refomieren, dass es drei Laufbahntypen umfasst: zum Beispiel einen für Nicht-Berufssoldaten und Anwärter, einen für mittleren Dienst und einen für den gehobenen Dienst. Jede Laufbahn hat eine Gehaltsstufe. In den gehobenen Dienst werden zum Beispiel die Behördenleiter, ranghohe Militärs, Botschafter, die Präsidenten von Unionsparlamrnt und Unionsrat und die Mitglieder der Unionsregierung eingruppiert, während den mittleren einfach die gruppiert werden, die nicht in die erste unf dritte Laufbahn hineingruppiert werden. Damit hätten wir ein flexibles und, was die Bezüge angeht, eindeutiges Ssystem.
Original von pjotr
Eine Reform aus einem Guss ist das, was wir jetzt gemacht haben. Ich verstehe jetzt aber Ihre Position: Sie hängen sich nur an Begrifflichkeiten auf, um dann Stunk zu machen, anstatt konstruktiv zu arbeiten.
Warum müssen wir ein altes, schlechtes Gesetz neu zusammenschustern, wenn wir auch einfach ein neues schreiben können, das die Situation verbessert?
Wo sollen wir dem Bürger denn klar machen, was nun gilt, wenn wir nur immer an alten Gesetzen umherflickschustern und dann 20 Änderungsgesetze zu einem Unionsgesetz bestehen?
Herr Unionsminister Jerkov, ich kann gut verstehen, wenn es Sie nervt, dass nicht alle Ihre Vorhaben mit Jubel begrüßen. Sie werden sich aber wohl oder übel bequemen müssen, dem souveränen Parlament Rede und Antwort zu stehen, auch wenn es nicht in Ihrem Interesse liegt, dass Alternativen diskutiert werden.
Und, Herr Unionsminister, manchmal ist es notwendig, bestehende schlechte Gesetze so zu ändern, dass sie gut werden, um ein Desaster zu verhindern, nämlich die Einführung des Berufsbeamtentums. Denn außer, dass Sie die bisherige Gehaltsregelung durch eine Besoldungsregelung einführen wollen, die wegen ihrer Ausdifferenzierung nur schwer praktikabel ist, haben Sie bislang noch mit keinem einzigen Wort begründet, warum Sie überhaupt einen Beamtenstand einführen wollen. Sie haben mit keinem Wort erwähnt, welche Konsequenzen die Umstellung vom Angestelltensysytem auf ein Beamtensystem mit sich bringen wird. Und Sie haben mit keinem Wort erwähnt, welche Verpflichtungen der Staat mit der Einführung einer Beamtenschaft eingeht.
Original von pjotr
Auch der Posten eines Unionsanwaltes war eben einer der jenen, die bisher im Unionsdienstgesetz festgeschrieben waren.
Es ging bei meiner Argumentation jedoch um solche jenen Posten die erst jetzt gesetzlich festgeschrieben werden. Diese mussten vorher nicht zwingend öffentlich ernannt werden; eine Einstellung kam auch schon durch einen-nicht-öffentlichen Arbeitsvertrag zustande.
Und Sie meinen also, dass im Falle einer nicht-öffentlichen Einstellung das Finanzministerium nicht informiert werden muss?
Original von pjotr
Künftig wird das Unionsminsterium der Jusitz einfach erkennen können, in welcher Gehaltsstufe jemand angestellt ist, und nicht erst bei der anstellenden Behörde fragen, ob hier Sonderkonditionen ausgehandelt wurden, was bisher ja möglich war.
Sonderkonditionen gibt es künftig nur mehr über eine Beförderung, die dann auch öffentlich und transparent ist.
Das Unionsdienstgesetz legt in bestimmten Bereichen Mindestlöhne fest, die überschritten werden dürfen. Was daran Sonderkondition sein soll, kann ich nicht erkennen. Aber auch hier lässt sich im Wege einer Präzisierung des Unionsdienstgesetzes Klarheit schaffen.
[b]Dr. h.c. Helen Bont, KEL[/b]
[b]Unionskanzlerin[/b]
[size=85][b] Doctor honoris causa philosophiae politicarum der Montary University[/b]
[b]Trägerin des Großen Ordenskreuzes des Ordens von den Heiligen drei Königen des Königreichs beider Archipele[/b]
[b]Mitglied des Unionsparlaments[/b][/size]
[b]KOMMANDEUR der EHRENLEGION[/b]
[size=85][b]Mitglied und UNIONSVORSITZENDE der KONSERVATIV-DEMOKRATISCHEN UNION[/b][/size]
Ehemalige [size=85]Trägerin des astorischen White House Ribbon[/size] (29.03.2015-09.06.2021; aberkannt durch US-Präsident J.U. Smith)