Original von Michael Schneider
Welche Ethik wird denn gelehrt? "Töte die Rothäute!" wäre auch eine Ethik, die wir aber nicht haben wollen.
Es ist die Ethik gemeint, die die Verfassung von Union und Land vorgibt.
Ich lehne weiter die Auflösung der Mehrgliedrigkeit ab. Warum sollen die ganze zeit Schüler die eine Berufsausbildung machen sollen/wollen/können auf die gleiche Schule gehen wie Schüler, die auf die Hochschulen gehen wollen? Das ist absolut ineffizient. Ganz abgesehen davon, daß ich nciht weiß, woher sie alleine das geld nehmen wollen, die neuen Schulkomplexe zu errichten, die alle diese Schulen vereinen auf einem Fleck.
Dadurch das die Einwohnerzahl sowieso sinkt und die Zahl der Jugendlichen und Kinder durch den demographischen Wandel sinkt, haben wir genug Platz in den Schulen. Weiterhin gibt es Schulzentren, dann werden die Schulen dort halt zusammengefasst, es gibt mehrere Gebäude oder die Schulen kriegen halt eben einen lokaleren Bezug.
Außerdem, im nachtrag, fehlt mir eine Beschreibung des Unterrichts. Welche Fächer werden an welchen Schulen unterrichtet? Stundenzahl, Klassengrößen, was ist die Sekundarstufe II? Sowas. Das Gesetz kann etwas ausführlicher werden finde ich, weil auch das jetzige ja recht knapp ist.
So was könnte wir im Gesetz unterbringen.
Original von Robert Cullen
Religionsunterricht bringt nicht die Ideologie EINER Religion näher und soweit ich mich erinnere war in meinem Ethik Unterricht nichts von anderen Religionen.
Doch, der Religionsunterricht vermittelt in der Regel alles aus dem Blickwinkel der jeweiligen Religion/Konfession. Der Ethikunterricht geht dagegen neutral an die Sache herran.
[/quote]Wenn sie einzig und alleine die Hauptfächer nach A B und C sortieren, gibt es doch keinen Unterschied zu dem anderem System, außer dass sie alle in ein Gebäude pferchen.
Lieber sollte man alle Kurse nach A B und C ausrichten, einige als Pflichtfächer ausrichten und die anderen von den Schülern auswählen lassen (zumindest in der Stufe II und III) Stufe eins sollte die Grundlagen bilden, aber auch hier sollte alles nach A B und C gehen, da so die Kinder besser gefördert werden.
[/quote]
Wenn Sie Wahlpflichtfächer meinen, ok, und was meinen Sie mit Stufen?
Sollte der Passus mit der Ethik nicht geändert werden, bin ich eh gegen das Gesetz. Denn (abgesehen dass ich den Begriff Ethik etwas merkwürdig finde, mich a) an eine Sekte erinnert und b) nun sehr mit links in Verbindung gebracht wird.
Naja, Sekte und mit links in Verbindung, finde ich schon sehr unangebracht als Assoziierung.
Lieber Philosophie und Religion, wie es in so vielen anderen Ländern auch gehandhabt wird.
Welche Länder meinen Sie?
Ich frage mich in welchem Teil des Landes Sie zur Schule gegangen sind, dass Sie Religionsunterricht nicht kennen? Ich wurde mit Hinduismus, Judentum, Christentum konfrontiert, den Koran haben wir ebenfalls auseinander genommen und mussten uns jede Säule fünf mal ansehen.
In meinen Religionsunterricht, es war katholischer, wurden wir auch damit vertraut gemacht. Aber es war, nunja, sehr aus dem valsaltinischen Blickwinkel gewesen.
Dazu gab es auch ein Teil, in dem für auch über "Fehler" der Religionen gesprochen haben.
Mhm, es wurden einige Dinge kritisch betrachtet, aber es waren eher die Fehler der anderen Religionen.
In Philosophie später war es dann Feuerbach der uns begleitet hat, Kant, Sokrates und jedmögliche Ansicht wie der Mensch sein sollte und warum er da ist.
Das gab es auf der Realschule nicht.
Ihr Ethik hat einen unangenehmen Beigeschmack.
Ich verstehe immer noch nicht Ihr Problem, dass was Sie Religion nennen, haben wollen und blumig beschreiben, soll Ethik werden.
Und ja, ich verstehe Sie sehr wohl, nur vertrete ich die Ansicht, dass wenn wir das ganze Geld aufwenden, wenn wir das gesamte Schulkonzept umkrempeln, sollte es so sein, dass es die meisten Freiheiten für Kinder schafft. Und dazugehören nun mal keine Leistungskurse.
Jetzt verstehe ich erst Recht nicht mehr Ihr Problem. Leistungskurse sollen Kurse für die "Cracks" sein, Grundkurse sollen Grundlagen vermitteln.
Die Gemeinschaftsschulen die noch Leistungskurse haben (ich denke da an ein bestimmtes Land) produzieren teilweise den größten Müll, ich kann ihnen an Mindestens 10 Gesamtschulabgängern zeigen, wie sehr die Gescheitert sind in der Arbeitswelt.
Leistungskurse sollen auf Studienfächer in der jeweiligen Richtung vorbereiten, z.B. Mathematik oder Ausbildungsberufe, z.B. kaufmännische Berufe. Bisherige Berufsschullehrer für Rechnungswesen würden Leistungskurse in Rechnungswesen geben. Es würde auch das bisherige Grund- und Leistungskurssystem der Gymnasien umgekrempelt.
Das ist auch nicht das wahre (obwohl ich auch einräumen könnte, dass die alle aus einem sehr schlechten Niveau kommen und von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, höchstens vom konsumieren alkoholreicher Getränke) Aber ich bin gegen Leistungskurse, denn sie sind Doppelgemoppelt. Leistungskurse sollen ein Fach vertiefen, sie sollen wichtiger sein als die anderen. In den Grundkursen ihrer Meinung nach wird schon nach Leistung geguckt. Wieso also noch unnötige Leistungswahlpflichtkurse einführen? Lieber auch hier teilen! Das ist a) günstiger und b) für die Kinder besser
Grundkurse sollen Grundkenntnisse vermitteln, Leistungskurse wie schon gesagt sollen auf Studium oder Ausbildung bezogenes Fachwissen vermitteln.
Und da diese Kurssystem in Nebenfächern angewandt wird, können so die Kinder und Jugendlichen autonom nach ihren Neigungen Fächer belegen.
Ich merke
Wolfgang Müller
Imperialkanzler der Republik Imperia a.D.
Stellvertretender Vorsitzender der
Linken Liste e.V.
Präsident des Imperianischen Fußballverbandes