Aber sie nutzen ganz normale Wohnhäuser als Kirchengebäude, oder? Warum sollte man protzige Hallen mit riesigen Türmen bauen. Das ist doch nur Effektheischerei...Original von Hajo Poppinga
Nein, warum auch? Es kommt nur ganz darauf an, in welcher Funktion man den Gottesdienst sieht.
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RA Prof. Prof. Pjotr Jerkov
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Ich gebe Ihnen ganz Recht, protzige Hallen mit riesigen Türmen sind Effekthascherei. Vielleicht schaffen Sie es ja, Ihre Kirche zum Umdenken zu bewegen.Original von pjotr
Warum sollte man protzige Hallen mit riesigen Türmen bauen. Das ist doch nur Effektheischerei...
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Ich meine: N' Bungalow würds auch tun. Warum bauen Sie dann also Kirchen? Wer braucht ne 10 Meter-Decke?Original von Hajo Poppinga
Ich gebe Ihnen ganz Recht, protzige Hallen mit riesigen Türmen sind Effekthascherei. Vielleicht schaffen Sie es ja, Ihre Kirche zum Umdenken zu bewegen.
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Sehen Sie. Also ist es nicht haltbar, dass die von Ihnen zitierte Bibelstelle der katholischen Praxis entgegenstehen würde.Original von Hajo Poppinga
Nein, keineswegs. Denn durch Heiligenbildchen soll ja auch immer eine gewisse Religiösität zum Ausdruck gebracht werden, überhaupt durch das Anhäufen solcher Gegenstände.

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Jesus Christus verurteilte nur plakative Frömmigkeit zum Zwecke der Selbstdarstellung.Original von Hajo Poppinga
Mir scheint, Sie urteilen falsch. In der Tat waren Jesu Worte voller Kritik für die Pharisäer. Was er aber kritisierte war das Aufheben, das sie um ihren Glauben machten. "Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Kleidern groß." (Mat. 23, 5) - nichts anderes sind doch bunte Heiligenbildchen, laute Umzüge und Marienverehrungen. Nein, Jesus hat uns aufgefordert diese Dinge zu unterlassen. Er hielt nicht viel davon, viel zu plappern oder geradezu heuchlerisch durch die Gegend zu laufen, er war auch für eine reine, eine einfache und enge Beziehung zu Gott! "Wenn du aber betest, so geh in dein Kämmerlein und schließ die Tür zu und bete zu deinem Vater, der im Verborgenen ist; und dein Vater, der in das Verborgene sieht, wird dir's vergelten." (Mat. 6, 6)
Manchen Menschen bedeutet es eben für sich ganz persönlich etwas, Darstellungen der Gottesmutter, ihres Namenspatrons oder z. B. des Schutzpatrons ihres Berufes in ihrer Wohnung anzubringen oder bei sich zu tragen. Was ist daran verboten oder verwerflich?
Und was die Form des Gebets und der Andacht betrifft sagte Jesus auch: "Wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen." (Mt. 18, 20).
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Das 4. Gebot:
Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.
Und ich habe oft genug rauschebärtige Gottesabbilder sehen müssen...
Ein Protestant braucht weder Priester noch Gotteshaus, aber trotzdem ist eine Versammlung der Gemeinde, der Gemeinschaft der Gläubigen, trotzdem eine der schönsten Zusammenkünfte. Denn gemeinsames Gebet erfreut die Seele des Gläubigen.
Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.
Und ich habe oft genug rauschebärtige Gottesabbilder sehen müssen...
Ein Protestant braucht weder Priester noch Gotteshaus, aber trotzdem ist eine Versammlung der Gemeinde, der Gemeinschaft der Gläubigen, trotzdem eine der schönsten Zusammenkünfte. Denn gemeinsames Gebet erfreut die Seele des Gläubigen.
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Wenn man Sie reden hört möchte man fast anregen, an den Pforten katholischer Gotteshäuser Schilder anzubringen: "Zum Schutz vor Bilderstürmen hat Herr Michael Schneider hat nur in Begleitung einer Aufsichtsperson Zutritt!" :rolleyes:Original von Michael Schneider
Das 4. Gebot:
Du sollst dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde.
Und ich habe oft genug rauschebärtige Gottesabbilder sehen müssen...
Natürlich braucht ein Christ die Gemeinschaft mit anderen Christen. Ich glaube nicht, dass Jesus beim letzten Abendmahl meinte dass ihm jeder allein in einer Abstellkammer gedenken soll.Ein Protestant braucht weder Priester noch Gotteshaus, aber trotzdem ist eine Versammlung der Gemeinde, der Gemeinschaft der Gläubigen, trotzdem eine der schönsten Zusammenkünfte. Denn gemeinsames Gebet erfreut die Seele des Gläubigen.