Darauf könnte ich mich einlassen. Also nur noch "Lebensgemeinschaft" für staatliche Partnerschaften.Original von James Didot
Das Heilige Sakrament der Ehe ist allein der Kirche vorbehalten. Sie hat darauf gewissermaßen ein Monopol, denn sie hat diese Errungenschaft überhaupt erst groß gemacht.
Der Staat hat kein Recht, diesen Begriff zu dehnen und zu pervetieren wie es ihm in den Sinn kommt.
Diese Argumente wurden in den letzten Wochen mehr als genug durchgekaut. Heterosexuelle Paaare sollen doch ihre Ehe behalten. Nur eben nicht auf Kosten von Homosexuellen.Letztlich sind doch gerade die "Homo-Ehen"-Befürworter diejenigen, die den anderen mangelnde Toleranz vorhalten, selbst ohne jegliche Toleranz gegenüber jenen. Anstatt auf die Empfindungen jener Rücksicht zu nehmen, die Ehe so zu achten wie sie ist, und den Begriff "Lebensgemeinschaft", der gemeinhin keine Schlechterstellung bedeutet, hinzunehmen, reitet man auf diesem einem Begriff um, weil nur damit gäbe es ja endgültige Gleichberechtigung.
Aber dies ist ein Trugschluss.
Für die Fortpflanzung ist keine Ehe nötig.Und wer den sachlichen Grund anhand der Fähigkeit der Familienplanung ieS, sprich zur Fortpflanzung, zur Unterscheidung von homosexuellen und heterosexuellen Beziehungen negiert, der hat nicht verstanden, daß die Frage wie eine Gesellschaft wächst, sich fortpflanzt und vermehrt, entscheidende Bedeutung für das Wohl einer staatlichen Gemeinschaft besitzt, gerade in puncto Generationenvertrag.


