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Ehe respektieren, alternative Lebensgemeinschaften stärken.

Die Vaterländische Fraktion im Unionsparlament hat nunmehr ihren Entwurf zur Reform des Eherechts in das Unionsparlament eingebracht. Nach den Vorstellungen der VU-Parlamentarier wird zukünftig differenziert zwischen Ehe und Lebensgemeinschaft. "Damit werden zum einen die Wert- und Moralvorstellungen eines Großteils der Menschen in der Union umgesetzt, zum anderen aber auch Akzeptanz und Rechtssicherheit für alternative Lebensentwürfe erhöht", begründet VU-Parlamentarier Hajo Poppinga den Antrag der Fraktion.

Der Entwurf sieht vor, daß zukünftig unter "Ehe" im Sinne des Gesetzes wieder der traditionelle Begriff einer Partnerschaft von Mann und Frau verstanden wird. Demgegenüber werden alle anderen Lebensgemeinschaften unter dem Begriff der "Lebenspartnerschaft" zusammengefaßt. "Die VU erkennt mit diesem Gesetzentwurf auch die Lebensentwürfe solcher Menschen an, die sich zu polygamen Beziehungen entschlossen haben", so VU-Fraktionsmitglied Konrad Grimm. "Damit berücksichtigen wir insbesondere die Traditionen in Roldem und auf den Westlichen Inseln", ergänzt Hajo Poppinga.

Die Reform des Eherechts war Teil der Koalitionsvereinbarungen.
 

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Da siehts man wieder: Die VU steht für gesellschaftlichen Rückschritt. Man kann nur jeden Parlamentarier dazu aufrufen, gegen diesen absurden Vorschlag zu stimmen.
 

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Beitrag von Hajo Poppinga »

Ihre inhaltlich absolut sorgsam unterfütterte Äußerung in allen Ehren - aber hier liegt ein Fortschritt vor. Wir erweitern nämlich effektiv den Kreis derer, die in den Genuß staatlicher Anerkennung ihrer Lebensgemeinschaft kommen. So wird zum Beispiel endlich die Diskriminierung gegenüber den indigenen Bevölkerungsschichten in Roldem und den Westl. Inseln beendet.
 

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Ach, Poppinga, reden Sie keinen Stuss.
Schwule und Lesben können heuzutage ganz normal heiraten, jetzt sollen Sie diskriminiert werden und nur die Ehe Light namens "Lebenspartnerschaft" bekommen.
 

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Beitrag von Hajo Poppinga »

Wenngleich Sie schon darauf verzichten Ihre, hoffentlich vorhandenen, Manieren zu benutzen, zumindest Ihren Verstand sollten Sie noch einschalten. Eine Ehe Light gibt es nicht, was Ihnen auch bei Studium des Gesetzesentwurfs aufgefallen wäre: Die Lebenspartnerschaften haben alle Rechte einer Ehe.

Das Sie allerdings weiterhin die Naturvölker der Union benachteiligen wollen, ist bezeichnend. In Ihrem eigenen Revier sind Sie großzügig, wo es dann um andere Lebensentwürfe geht, wollen Sie die rechtliche Gleichstellung versagen.
 

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Warum soll es dann eine Auftrennung in Ehe und Lebenspartnerschaft geben?
 

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Es ist trotzdem eine Herabstufung des jetzigen Status.
 

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Beitrag von Hajo Poppinga »

Original von Patrick Behrens-Nilsson
Warum soll es dann eine Auftrennung in Ehe und Lebenspartnerschaft geben?
Das ist doch in der Pressemitteilung erläuert. Zum einen wollen wir die Wertvorstellungen von vielen Menschen achten, denn schließlich handelt es sich bei der Ehe um eine traditionelle Institution der Lebensgemeinschaft zwischen Mann und Frau, die auch stark religiös besetzt ist. Zum anderen wollen wir nativen Bevölkerungsgruppen und auch weiteren Lebensentwürfen die rechtliche Gleichstellung ermöglichen.

Und nein, Bodo, es ist keine Herabstufung. Rechtlich gesehen bleibt alles beim alten.
 

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Original von Hajo Poppinga
Rechtlich gesehen bleibt alles beim alten.
Wenn es rechtlich gesehen alles beim alten bleibt, warum diese Umbenennung?
 

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Beitrag von Hajo Poppinga »

Wie gesagt, der Begriff der Ehe ist für viele Menschen stark emotional belastet, wir tragen dieser emotionalen Verbundenheit Rechnung und respektieren die traditionelle Auffassung der Ehe.
 

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