Beiträge: 478
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 17:54
Umfragen vom 21./22.08. zu den Landtagswahlen am 30.08.2009:
Sachsen:
CDU 41%
SPD 14%
FDP 10%
Grüne 6%
Linke 20%
NPD 5%
Sonstige 4%
Thüringen:
CDU 37%
SPD 20%
FDP 9%
Grüne 5%
Linke 23%
Sonstige 6%
Saarland:
CDU 36%
SPD 26%
FDP 9%
Grüne 6%
Linke 16%
Sonstige 7%
Das wäre z.B. für
Sachsen: Schwarz-Gelb mit 51% (zu 45%)
Thüringen: Rot-Rot-Grün mit 48% (zu 46%)
Saarland: Rot-Rot-Grün mit 48% (zu 45%)
Sachsen:
CDU 41%
SPD 14%
FDP 10%
Grüne 6%
Linke 20%
NPD 5%
Sonstige 4%
Thüringen:
CDU 37%
SPD 20%
FDP 9%
Grüne 5%
Linke 23%
Sonstige 6%
Saarland:
CDU 36%
SPD 26%
FDP 9%
Grüne 6%
Linke 16%
Sonstige 7%
Das wäre z.B. für
Sachsen: Schwarz-Gelb mit 51% (zu 45%)
Thüringen: Rot-Rot-Grün mit 48% (zu 46%)
Saarland: Rot-Rot-Grün mit 48% (zu 45%)
Rafael van der Linden, Kellner im Café Sonderbar Manuri
Jungspund
Beiträge: 348
Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Beiträge: 3559
Registriert: Do 27. Nov 2008, 01:44
Jungspund
Beiträge: 348
Registriert: Mo 11. Jun 2007, 15:35
Beiträge: 3559
Registriert: Do 27. Nov 2008, 01:44
Ja, schon, drum konnte es ja keine geben. Aber die hatten ihre gesamten Nachrücker durch fahrbehinderte Fahrlehrer, Waffen im Landtagsgebäude und Päderasten aufgebraucht. Hätten die noch einen rauskomplementiert, hätte schwarz-gelb eine Mehrheit im Landtag gehabt.Original von Damian Fuller
Die NPD hätte aber vermutlich gegen Studiengebühren für deutsche Studenten gestimmt. Die für Ausländer dafür vielleicht erhöhen bzw. deren Zugang erschweren wollen.
RA Prof. Prof. Pjotr Jerkov
Fachanwalt für Strafrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Beiträge: 1638
Registriert: Mo 27. Apr 2009, 23:32
Ich denke, die Entwicklung in Hessen hat in der Diskussion über Studiengebühren ein neues Kapital aufgeschlagen. Schwarz-gelb in Wiesbaden hat vernünftigerweise eingesehen, dass es langfristigen keinen Gewinn bringt, eine Art Sport daraus zu machen, Studiengebühren einzuführen, die bei einem Wechsel der Mehrheit umgehend wieder abgeschafft werden.
Und eine Trendwende in den Ländern kann schneller kommen, als mancher heute glauben möchte: noch in den 1990-er Jahren eroberte die SPD Staatskanzlei um Staatskanzlei, während die CDU sich nach den meisten Landtagswahlen nicht nur ohne Merheit für eine von ihr geführte Koalition, sondern sogar gleich ohne Koalitionspartner im Parlament wiederfand - die FDP blieb meistens draußen.
Ob Studiengebühren langfristig irgendwelche positiven Ergebnisse bringen, kann sogar dahingestellt bleiben. Denn selbst wenn es diese geben sollte, kommen sie ohne breiten politischen Konsens über Studiengebühren gar nicht zur Entfaltung. Einzig die unbestrittenen negativen Kurzzeitfolgen - weniger Studienanfänger, dafür mehr Studienabbrecher und damit einhergehend der fruchtlose Verlust der in ihre bisherige Hochschulausbildung investierten Mittel - kommen zum Tragen.
Statt Hessen jetzt eben Sachsen zum Gebührenland zu machen, brächte Schwarz-Gelb langfristig auch nicht weiter. Die damit verbundene Auseinandersetzung im Landtag sowie an den Hochschulen und in der Öffentlichkeit würde nur einmal mehr die Aufmerksamkeit darauf lenken, wie weit Studiengebühren von breiter Akzeptanz entfernt sind, und Gebührengegner auch in anderen Ländern wieder und weiter mobilisieren.
Ich weiß jetzt nicht aus dem Kopf, wo nächstes Jahr Landtagswahlen anstehen, aber u. U. fällt dann wieder ein Gebührenland, oder die CDU scheitert an der Eroberung eines gebührenfreien Landes. Ein jahrzehntelanges Hin und Her kann und wird jedenfalls auch nicht das Ziel von Schwarz-Gelb sein, wie Hessen bereits gezeigt hat.
Und eine Trendwende in den Ländern kann schneller kommen, als mancher heute glauben möchte: noch in den 1990-er Jahren eroberte die SPD Staatskanzlei um Staatskanzlei, während die CDU sich nach den meisten Landtagswahlen nicht nur ohne Merheit für eine von ihr geführte Koalition, sondern sogar gleich ohne Koalitionspartner im Parlament wiederfand - die FDP blieb meistens draußen.
Ob Studiengebühren langfristig irgendwelche positiven Ergebnisse bringen, kann sogar dahingestellt bleiben. Denn selbst wenn es diese geben sollte, kommen sie ohne breiten politischen Konsens über Studiengebühren gar nicht zur Entfaltung. Einzig die unbestrittenen negativen Kurzzeitfolgen - weniger Studienanfänger, dafür mehr Studienabbrecher und damit einhergehend der fruchtlose Verlust der in ihre bisherige Hochschulausbildung investierten Mittel - kommen zum Tragen.
Statt Hessen jetzt eben Sachsen zum Gebührenland zu machen, brächte Schwarz-Gelb langfristig auch nicht weiter. Die damit verbundene Auseinandersetzung im Landtag sowie an den Hochschulen und in der Öffentlichkeit würde nur einmal mehr die Aufmerksamkeit darauf lenken, wie weit Studiengebühren von breiter Akzeptanz entfernt sind, und Gebührengegner auch in anderen Ländern wieder und weiter mobilisieren.
Ich weiß jetzt nicht aus dem Kopf, wo nächstes Jahr Landtagswahlen anstehen, aber u. U. fällt dann wieder ein Gebührenland, oder die CDU scheitert an der Eroberung eines gebührenfreien Landes. Ein jahrzehntelanges Hin und Her kann und wird jedenfalls auch nicht das Ziel von Schwarz-Gelb sein, wie Hessen bereits gezeigt hat.
Vanessa H. Garland
Inselpräsidentin der Westlichen Inseln a. D.
Inselpräsidentin der Westlichen Inseln a. D.
Beiträge: 934
Registriert: So 18. Mär 2007, 17:49
Beiträge: 3559
Registriert: Do 27. Nov 2008, 01:44
Doppel-As
Beiträge: 553
Registriert: Sa 13. Jun 2009, 12:32
Ich vermute, dass es in Sachsen zu Schwarz-Gelb kommt, in den beiden anderen Ländern zu sich hinziehenden Gesprächen über eine große Koalition. Nach der Bundestagswahl werden die Gespräche wegen "unüberbrückbaren Differenzen" abgebrochen und die SPD bildet Regierungen mit Grünen und der Linken. Gleichzeitig tritt im Bund Steinmeier aufgrund der nur gut 20 % für die SPD zurück, statt dessen bildet Wowereit unter seiner Führung eine rot-rot-grüne Bundesregierung.
Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
Doppel-As
Beiträge: 276
Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:16
Das wäre interessant und würde mich trotz aller in der Luft liegender Rot-Rot-Grün-Gerüchte und -Erwartungen/-Befürchtungen überraschen.Original von Richard Stresemann
Nach der Bundestagswahl werden die Gespräche wegen "unüberbrückbaren Differenzen" abgebrochen und die SPD bildet Regierungen mit Grünen und der Linken. Gleichzeitig tritt im Bund Steinmeier aufgrund der nur gut 20 % für die SPD zurück, statt dessen bildet Wowereit unter seiner Führung eine rot-rot-grüne Bundesregierung.
