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Grundsätzliches zur Durchführung der Wahl...
Verfasst: Sa 30. Mai 2009, 13:08
von Kauli
Nachdem die fehlenden 4 Wahlbeteiligungen über 24 Stunden da standen, hatte ich überlegt, denen eine Erinnerung zu schicken. Bei der laufenden Wahl wollte ich das aber nicht machen, will diese Idee aber hier mal zur Diskussion stellen.
Was halten Sie von dieser Idee?
Verfasst: Sa 30. Mai 2009, 13:09
von Pierre Lemarchal
Ich denke, dass wir hier alle andere Ansichten haben. Jeder bekommt eine Wahlbenachrichtigung und muss für sich entscheiden, ob er dieser nachkommt oder auch nicht. Daher halte ich eine Erinnerung für nicht erstrebenswert.
RE: Grundsätzliches zur Durchführung der Wahl...
Verfasst: Sa 30. Mai 2009, 13:16
von Klaus Quistorp
Original von Kauli
Was halten Sie von dieser Idee?
Offen gestanden nicht viel. Ein solcher Schritt könnte leicht als Wahlvieh-Mobilisierung ausgelegt werden, und solchen Vorwürfen sollte sich ein zur Neutralität verpflichteter Wahlleiter nicht aussetzen (zumal ja nur der Unionswahlleiter Einsicht hat, wer konkret noch nicht gewählt hat - und somit der Verdacht im Raum schwebt, dass er Parteigänger "seines" Lagers intensiver erinneren könnte als andere Personen...).
Im Übrigen hat die Erfahrung gezeigt, dass solche Erinnerungen in der Regel nichts bringen. Wer eine Wahlberechtigungs-Mail ignoriert, der ist in der Regel nicht mehr am Spiel interessiert und lässt sich auch nicht für diesen Zweck reaktivieren.
Verfasst: Sa 30. Mai 2009, 13:20
von Fiete Schulze
Ich finde die Idee gut, schließlich sollte es ja Ziel sein, soviel Bürger wie nur möglich zur Wahl zu bewegen.
Verfasst: Sa 30. Mai 2009, 13:26
von Klaus Quistorp
Original von Fiete Schulze
[...] schließlich sollte es ja Ziel sein, soviel Bürger wie nur möglich zur Wahl zu bewegen.
Das kann man auch anders sehen: Findest du es gut, dass desinteressierte Inaktive (und wer sich nicht mal die zwei Minuten Zeit nimmt, auf den Link in der Wahlbenachrichtungs-Mail zu klicken und seine Kreuzchen zu setzen, den werte ich in der Tat als höchst desinteressiert und inaktiv) die Zusammensetzung des Parlaments beinflussen - mit deren Auswirkungen sich die engagierten Aktiven dann vier Monate lang abfinden müssen?
Verfasst: Sa 30. Mai 2009, 13:30
von Fiete Schulze
Ich weiß nicht ob, die Leute die nicht wählen waren, desintressierte Inaktive waren ,) ... die Wahlen sind ja geheim.
Und wer kein Interesse hat, wird auch auch die zweite Mail ignorieren, wer wenigstens ein wenig Interesse hat, der wird sein Kreuzchen halt dann bei den Linken setzen

Verfasst: Sa 30. Mai 2009, 13:38
von Fabian Montary
Wir haben in diesem Land eine freie Wahl. Das beinhaltet nicht nur die Freiheiten, wählen zu dürfen und zwischen mehreren Optionen wählen zu dürfen, sondern auch die Freiheit, der Wahl fernbleiben zu dürfen. Eine Benachrichtigung muss ausreichend. Jede hat dann die freie Wahl, wählen zu gehen oder es bleiben zu lassen.
Verfasst: Sa 30. Mai 2009, 13:38
von Kauli
Die vier Nichtwähler haben mich ja auf die Idee gebracht, weil da 2 Personen dabei sind, von denen ich geglaubt habe, das sie sicher wählen. Die anderen beiden sind mir noch nie aufgefallen.
Erinnert werden würden natürlich alle und nicht nur die, die mir passen. Also wäre auch meine Neutralität gewährleistet.
Und die Ergebnisse der SPDU bei den letzten Wahlen sollten eigendlich beweisen, das ich die Wahl nicht manipuliere

Verfasst: Sa 30. Mai 2009, 15:19
von Victoria Sewell
Original von Kauli
Und die Ergebnisse der SPDU bei den letzten Wahlen sollten eigendlich beweisen, das ich die Wahl nicht manipuliere
Vielleicht haben Sie ja insgeheim schon längst die Farben gewechselt.
