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Rettung aus Finanzkrise
Regierung beschließt 500-Milliarden-Plan
Das Bundeskabinett hat den deutsche Banken-Rettungsplan mit einem Volumen von 500 Milliarden Euro beschlossen. Das Ziel eines ausgeglichenen Haushalts ist vorerst verschoben.
Mit einem in der deutschen Nachkriegsgeschichte beispiellosen Rettungspaket will die Bundesregierung die einheimische Finanzbranche stabilisieren und vor dem Zusammenbruch bewahren. Im Eilverfahren soll das Notfall-Programm mit einem Umfang von 500 Milliarden Euro durch die politischen Instanzen gebracht werden. Als erstes Gremium beschloss das Kabinett am Montag das Rettungspaket.
Die Länder sollen nach dem Willen der Bundesregierung ein gutes Drittel des Rettungspakets für die Banken absichern, wie CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla in Berlin sagte. Die CSU lehnt dies ab. Die Länder dürften nicht mit einbezogen werden, machten der designierte CSU-Chef und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer sowie der scheidende Vorsitzende Erwin Huber in München deutlich.
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Jungspund
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Zuletzt geändert von Damian Fuller am Mo 13. Okt 2008, 16:45, insgesamt 1-mal geändert.
Damian Fuller
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Irgendwie war mir klar, dass unser Staat sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen würde, seine Finger ganz massiv in die Finanzmärkte hineinzukriegen und in Zukunft sogar die Geschäftspolitiken der Banken zu bestimmen. Ich wette, dies war nicht die letzte Bankenkrise.
Sophia Kreittmayr (FVP), Präsidentin des Unionsrates
Ministerpräsidentin des Freistaates Freistein
Unionsministerin des Inneren a.D.
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Stamokap.Original von Kreittmayr
Irgendwie war mir klar, dass unser Staat sich diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen lassen würde, seine Finger ganz massiv in die Finanzmärkte hineinzukriegen und in Zukunft sogar die Geschäftspolitiken der Banken zu bestimmen. Ich wette, dies war nicht die letzte Bankenkrise.
Palin Waylan-Majere OEL
Altkanzler
Altkanzler
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Registriert: So 18. Mär 2007, 17:49
Irgendwie hab ich ein ganz dummes Gefühl bei der Sache.
Wenn nicht wirklich sichergestellt wird, daß so nicht weiter gemacht wird...
Heut früh sind ja die Kurse, solang ich das verfolgt hab, ziemlich gestiegen. OK. Aber wenn sich nun die nächste Blase in absehbarer Zeit bildet und es nochmal zum Knall kommt...
Nur ein Gefühl, ich versteh zu wenig davon. Daher würd mich eure Meinung interessieren.
Wenn nicht wirklich sichergestellt wird, daß so nicht weiter gemacht wird...
Heut früh sind ja die Kurse, solang ich das verfolgt hab, ziemlich gestiegen. OK. Aber wenn sich nun die nächste Blase in absehbarer Zeit bildet und es nochmal zum Knall kommt...
Nur ein Gefühl, ich versteh zu wenig davon. Daher würd mich eure Meinung interessieren.

Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
Profi
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Registriert: Mi 21. Mär 2007, 11:28
Anfänger
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Registriert: So 18. Mär 2007, 09:56
"Nochmal zum Knall kommt"? Es kam noch gar nicht zum Knall. Es ging langsam die Luft heraus, was eine gesunde Entwicklung ist. Vor einem Knall muss man sich nur fürchten, weil die USA am 03.10. (das Datum wird mir ewig in Erinnerung bleiben) den Bailout bewilligt haben und die Europäer ihnen nun folgen.Original von Lady Enigma
Aber wenn sich nun die nächste Blase in absehbarer Zeit bildet und es nochmal zum Knall kommt...
Kaiser
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Registriert: Sa 17. Mär 2007, 13:41
Natürlich knallt es. Der Staat tut einmal mehr, als könnte er zaubern. Aber irgendwann ist Feierabend. Wann ist irgendwann? Spätestens, wenn die Zinslast für die Staatsverschuldung die Steuereinnahmen übersteigt.Original von Lady Enigma
Nur ein Gefühl, ich versteh zu wenig davon. Daher würd mich eure Meinung interessieren.
Entscheidend ist: Dies ist keine Systemfrage! Wir sollten nicht über Systeme reden, über Kapitalismus und Sozialismus; eher noch über die Demokratie, denn SIE ist in dieser Krise gescheitert! Wer hinsieht wird erkennen, dass diese Krise mehr als alles andere ein Demokratieversagen ist.
Aber auch diese Analyse greift zu kurz. Es ist ein anthropologisches Problem - die Menschheit hat versagt!
Was also tun? Auf eine andere Menschheit hoffen ist zu viel der Hoffnung. Aber vielleicht auf eine neue Elite. Eine Elite, die das Gesocks, das heute in den Chefsesseln thront, verjagt, und eine neue Aristokratie errichtet. Das ist die Hoffnung, die einzige Hoffnung der Menschheit. Das Schicksal der Menschheit liegt in der Hand ihrer Eliten.
Beiträge: 1987
Registriert: Sa 28. Jun 2008, 15:33
Mensch, was ist das für ein geistiger Dünnschiss? :rolleyes:Original von Konrad Grimm
Natürlich knallt es. Der Staat tut einmal mehr, als könnte er zaubern. Aber irgendwann ist Feierabend. Wann ist irgendwann? Spätestens, wenn die Zinslast für die Staatsverschuldung die Steuereinnahmen übersteigt.
Entscheidend ist: Dies ist keine Systemfrage! Wir sollten nicht über Systeme reden, über Kapitalismus und Sozialismus; eher noch über die Demokratie, denn SIE ist in dieser Krise gescheitert! Wer hinsieht wird erkennen, dass diese Krise mehr als alles andere ein Demokratieversagen ist.
Aber auch diese Analyse greift zu kurz. Es ist ein anthropologisches Problem - die Menschheit hat versagt!
Was also tun? Auf eine andere Menschheit hoffen ist zu viel der Hoffnung. Aber vielleicht auf eine neue Elite. Eine Elite, die das Gesocks, das heute in den Chefsesseln thront, verjagt, und eine neue Aristokratie errichtet. Das ist die Hoffnung, die einzige Hoffnung der Menschheit. Das Schicksal der Menschheit liegt in der Hand ihrer Eliten.
Ein Demokrat bist du jedenfalls nicht.
Achja, im übrigen handelt sich um Bürgschaften und nicht um, wie oft behauptet, eine Finanzspritze.
Wolfgang Müller
Imperialkanzler der Republik Imperia a.D.
Stellvertretender Vorsitzender der Linken Liste e.V.
Präsident des Imperianischen Fußballverbandes
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