Seite 1 von 2
Vorwärts immer
Verfasst: So 14. Sep 2008, 15:46
von Nicolas Fournier
Der
neuen Ausgabe des Vorwärts liegt ein Grußwort des freien Mitarbeiters Nicolas Fournier bei:
Der neue Artikel des Vorwärts ist da.
Manche werden schreien: "Sie müssen besser recherchieren!" "Sie stellen dämliche Fragen!" "Sie sind zu den bürgerlichen Politikern gemein!".
Aber egal, ob Sie die soziale Realität und die Klarheit des Vorwärts mögen oder ihn nur lesen, um zu sehen, "was die Kommies schon wieder machen":
Ich wünsche viel Vergnügen und gute Unterhaltung.
Ihr
Nicolas Fournier
Verfasst: So 14. Sep 2008, 15:53
von SRM
Sie gehen grundsätzlich von einer falschen Annahme aus: Es geht den Koalitionsparteien nicht um Mehrheitsbeschaffung, sondern um eine inhaltlich und personell geschlossene Front zur Erreichung unserer ambitionierten Ziele.
Verfasst: So 14. Sep 2008, 15:58
von Nicolas Fournier
Original von SRM
Sie gehen grundsätzlich von einer falschen Annahme aus: Es geht den Koalitionsparteien nicht um Mehrheitsbeschaffung, sondern um eine inhaltlich und personell geschlossene Front zur Erreichung unserer ambitionierten Ziele.

Rotfront? Nein, wohl nicht.

Eher Front National.

Verfasst: So 14. Sep 2008, 16:10
von Michael Schneider
Bürgerliche Front.
Es ging auch darum die UFD (oder das DZ) nicht aus einer bürgerlichen Regierung auszuschließen, sondern einzubeziehen.
"Schneider-Hype". Irgendwie witzig.
Das DZ wird im Zweifelsfall auch als freie Wählerorganisation weitermachen. Schließlich geht es um die Sache und nicht darum irgendeine Partei zu "Macht" zu führen.
Verfasst: So 14. Sep 2008, 16:11
von Wolfgang Müller
Ich vermute mal, dass es nicht mehr lange dauert bis VU und DZ fusionieren. Das DZ ist für mich nur ne Tarnpartei der VU um Stimmen aus dem gemäßigten, bürgerlichen Lager zu gewinnen.
Verfasst: So 14. Sep 2008, 16:23
von Konrad Grimm
Das bezweifle ich. Die VU war zwar ursprünglich als konservative Sammlungspartei geplant, aber inzwischen müssen wir wohl akzeptieren, dass wir nicht gleichzeitig eine klar konservative Politik betreiben können - und das heißt für mich eine Politik auf unseren drei Grundwerten Gott, Familie, Vaterland - und moderate Strömungen bedienen können.
Verfasst: So 14. Sep 2008, 16:29
von SRM
Original von Wolfgang Müller
Ich vermute mal, dass es nicht mehr lange dauert bis VU und DZ fusionieren. Das DZ ist für mich nur ne Tarnpartei der VU um Stimmen aus dem gemäßigten, bürgerlichen Lager zu gewinnen.
Das sind interessante Verschwörungstheorien, die Sie da aus ihrem Kaffeesatz lesen.

Verfasst: So 14. Sep 2008, 16:38
von Nicolas Fournier
Original von Konrad Grimm
...dass wir nicht gleichzeitig eine klar konservative Politik betreiben können - und das heißt für mich eine Politik auf unseren drei Grundwerten Gott, Familie, Vaterland - und moderate Strömungen bedienen können.
Also überlassen Sie den moderaten Anstrich dem DZ und machen zusammen mit der FLA Radikalpolitik.
Verfasst: So 14. Sep 2008, 17:00
von Konrad Grimm
Original von Nicolas Fournier
Also überlassen Sie den moderaten Anstrich dem DZ und machen zusammen mit der FLA Radikalpolitik.
Demokratien sorgen durch ihr Konsensbedürfnis immer für einen Ausgleich. Es wird mit uns keine Politik geben, die den Schwachen die Hilfe verweigert. Wir haben immer gesagt, dass wir eine progressive Besteuerung wollen, und das haben wir durchgesetzt, weil sich durch den absoluten Grundfreibetrag eine Progressionswirkung ergibt. Und genauso werden wir gegenüber den Zentristen ein Gegengewicht als politischer Anwalt des Föderalismus bilden. Und so müssen wir uns eben auch mit Kompromissen in Fragen des Eherechts zufrieden geben. Wehrpflicht, Atombewaffnung, Todesstrafe, Förderung der Ehe und der Familie - das ist ja alles nicht Teil dieses Vertrages. Es sind Kompromisse zu machen.
Verfasst: So 14. Sep 2008, 17:13
von Nicolas Fournier
Original von Konrad Grimm
Demokratien sorgen durch ihr Konsensbedürfnis immer für einen Ausgleich.
Wenn man die Mehrheit hat braucht man auch in einer Demokratie keinen Konsens. Allerdings ist das konservative Lager so zersplittert, dass man zumindest hier einen Konsens erreichen musste. Mit dem Verzicht auf viele VU-Positionen zugunsten des DZ und der FLA zeigt sich das.
Trotzdem bedeutet ein Konsens zwischen z.B. zwei nationalkonservativen oder zwei neoliberalen Parteien noch keinen wirklichen Ausgleich für alle Teile der Bevölkerung, vor allem für die großer Mehrheit der Arbeitnehmer.
Es wird mit uns keine Politik geben, die den Schwachen die Hilfe verweigert.
Daran wird Sie eine kritische linke Opposition in und außerhalb des Parlaments und die linke Journaille erinnern.
Es sind Kompromisse zu machen.
VU light, wenn überhaupt, sieht man in diesem Regierungsprogramm.