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[Debatte] Einführung von Emissions-, immissions- und produktbezogener, sowie biologischer Normen und

Verfasst: Fr 16. Mai 2008, 11:56
von Hajo Poppinga
Liebe Kollegen,
der Kollege Rousseau-Mason hat eine offene Debatte zum Thema "Einführung von Emissions-, immissions- und produktbezogener, sowie biologischer Normen und Standards für nachhaltiges Wirtschaften" beantragt.

Der Kollege Rousseau-Mason hat das Eröffnungswort.

Verfasst: Sa 17. Mai 2008, 11:20
von SRM
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Ich habe die Diskussion zum Thema "Einführung von Emissions-, immissions- und produktbezogener, sowie biologischer Normen und Standards für nachhaltiges Wirtschaften" beantragt, da Normen und Standards letztlich das einzig probate Mittel darstellen, nachhaltig zu wirtschaften und die Umwelt generationsübergreifend zu schützen.

Die genannte Unterteilung resultiert aus:

1. Emissionen, also Schadstoffausstößen in Luft, Boden oder Wasser.
2. Immissionen, also zur Begrenzung von gespeicherten Schadstoffen in der Umwelt.
3. Produktbezogen, also Normierung von Schadstoffproduktion in Verbindung mit der Nutzung bzw. Herstellung von Gütern, sowie der Umgang mit gefährlichen Stoffen.
4. Biologisch, also die Schadstoffkonzentration im menschlichen Körper bzw. deren Reduktion auf ein medizinisch unbedenkliches Maß.

Ich denke, dass diese Aufteilung umfassend genug ist. Da eine solche Nachhaltigkeit einer breiten parlamentarischen Basis bedarf, halte ich eine offene Diskussion, nicht zuletzt auch über die Definition von Grenzwerten, für sinnvoll.

Ihre Meinungen?

Verfasst: Sa 17. Mai 2008, 11:32
von Hajo Poppinga
Problem ist - keine Gesetzgebungskompetenz.

Verfasst: Sa 17. Mai 2008, 11:41
von Juno-Phyllis Mason
Weil es Sache der Länder ist?

Verfasst: Sa 17. Mai 2008, 11:48
von Hajo Poppinga
Ja, Frau Kollegin, genau. Und die Föderliamusreform scheint gerade wieder im Unionsrat zu scheitern...

Verfasst: Sa 17. Mai 2008, 11:59
von SRM
Original von Hajo Poppinga
Problem ist - keine Gesetzgebungskompetenz.
Soweit sind wir doch überhaupt nicht - die Normierung kann eine Non-Government-Organisation übernehmen, beispielsweise in Form einer *so*ISO*so*-Zertifizierung.

Verfasst: Sa 17. Mai 2008, 12:27
von Hajo Poppinga
Ach so.

Verfasst: Sa 17. Mai 2008, 16:41
von SRM
Letztendlich geht es ja darum, notwendige Grenzwerte zu identifizieren, festzulegen und umzusetzen. Letzteres ist aber noch Zukunftsmusik. :)

Wie steht die Regierung dazu?

Verfasst: Sa 17. Mai 2008, 17:06
von Denise M. Connor
Original von SRM

Wie steht die Regierung dazu?
Dazu wird sicherlich unser Umweltminister einiges zu sagen.

Verfasst: Sa 17. Mai 2008, 19:28
von vSzP
Ich möchte am Anfang der Debatte gleich einwerfen dass zu starke Regeln und Vorschriften für unsere Wirtschaft Bremsscheiben darstellen. In erster Linie hat der Verbraucher darüber zu entscheiden, welche Umwelteinflüsse er in Kauf nimmt um ein Produkt haben zu wollen...