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[PM] FDU zum Scheitern der Koalitionsgespräche mit der VU

Verfasst: So 27. Apr 2008, 20:00
von Amber Marie Ford
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Mit ihrem Abbruch der Koalitionsverhandlungen mit der FDU sind die Vaterländische Union und ihr Kanzlerkandidat Konrad Grimm einem entsprechenden Schritt der Liberalen gerade noch einmal um nur wenige Stunden zuvorgekommen. Ein entsprechender Beschluss wurde auch seitens der FDU bereits vorbereitet.

Schon von Beginn der Gespräche an zeichnete sich ab, dass die VU keinerlei tragfähige inhaltliche Konzepte besitzt, um die drängenden Probleme unseres Landes zu lösen. Ihr Augenmerk galt von Beginn an vor allem ihrer Machtsicherung durch die Schaffung nahezu sämtliche Kernkompetenzen bündelnder "Superministerien", sowie deren Besetzung mit eigenen Mitgliedern oder Angehörigen der unter dem Einfluss des Altkanzlers und prominenten einstmaligen SPDU-Linken Sylvain-Rousseau bereits kurz nach ihrer Gründung zum willenlosen Annex der VU verkümmerten FLA.

Der FDU war in dieser Koalition von vorn herein lediglich ein Platz am Katzentisch als Mehrheitsbeschafferin und Befehlsempfängerin einer Grimm/Rousseau-Mason-Regierung angedacht, die sich selbstherrlich in Phrasendrescherei und sinnbefreitem, oberflächlichem Aktionismus ergangen und ihrer Selbstinszenierung als Heilsbringerin gesonnt hätte, anstatt substanzielle Lösungen für die strukturellen Probleme unseres Landes anzustreben.

Die VU/FLA unter ihrer Doppelspitze Grimm/Rousseau-Mason ist als rein machtpolitisch ausgerichtetes Zweckbündnis fundamental und prinzipiell regierungsunfähig. Die FDU wird ihre Gespräche mit den ernsthaft fortschritts- und reformorientierten, an einer fairen und kollegialen Zusammenarbeit interessierten Kräften im Unionsparlament fortsetzen und ist optimistisch, gemeinsam mit diesen eine Regierung bilden zu können, unter der endlich der ersehnte Aufbruch in ein bessere Zeiten gelingen wird.

gez.

Ford
Komm. Unionsvorsitzende

Verfasst: So 27. Apr 2008, 20:05
von Nicolas Fournier
Klare Worte. Den Willen zur Macht kann man der Vaterländischen Union nicht absprechen. Aber die Inhalte hat die Ampel.

Verfasst: So 27. Apr 2008, 20:09
von Konrad Grimm
Was Sie hier verzapfen ist doch völliger Blödsinn.

Was das Personal angeht, hat die FDU wahlweise das Ressort Wirtschaft und Arbeit oder Finanzen und Soziales gehabt, dazu entweder das Ressort Auswärtiges, oder aber Kultur und Wissenschaft plus Vizekanzler.
Mehr konnte die FDU nicht verlangen, mehr konnte sie auch gar nicht besetzen. Es war ihr trotzdem nicht genug, sie wollte Außen, Finanzen, Wirtschaft und das Vizekanzleramt; sie wollte kurz, was ihr nicht zugestanden ist.

Inhaltlich nimmt die FDU damit Abstand von einem Konzept, das endlich geeignet gewesen wäre, unserem Land einen funktionierenden Sozialstaat in Form einer Negativen Einkommenssteuer zu geben; von einem Konzept, das unsere Stellung in der Welt durch eine neue Außenpolitik berichtigt hätte; das Staat und Justiz wieder handlungsfähig gemacht hätte; das unsere Grenzen dauerhaft gesichert hätte; das wieder Menschen in unser Land gebracht hätte; das die Liebe zu unserem Heimatland wieder zum zentralen Wert hätte aufsteigen lassen.

Die FDU hat Verrat geübt an den bürgerlichen Wählern in diesem Land und wirkt nunmehr als Dolch in den Rücken all derjenigen, die einen Neuanfang gewollt haben. Jetzt schauen Sie, wie Sie mit Ihren Spießgesellen von den Linken den Karren aus dem Dreck kriegen, wir werden ihn da nicht für Sie rausziehen.

Verfasst: So 27. Apr 2008, 20:11
von Nicolas Fournier
Original von Konrad Grimm
das die Liebe zu unserem Heimatland wieder zum zentralen Wert hätte aufsteigen lassen.
Man dient dem Vater- und Mutterland ( ;) ) eher, in dem man einen Sozialstaat schafft, auf den sich alle Menschen verlassen können.

Parolen sind out - ein seriöses Programm ist in.

Verfasst: So 27. Apr 2008, 20:12
von Anastasia von Metternich
Original von Nicolas Fournier
Klare Worte. Den Willen zur Macht kann man der Vaterländischen Union nicht absprechen. Aber die Inhalte hat die Ampel.
Wer ist denn dieser Spartakus eigentlich, den Sie in Ihrer Signatur bewerben? Klingt für mich wie eine Speise aus Dionysos - Spartakus am Spieß oder dergleichen.

Verfasst: So 27. Apr 2008, 20:13
von Konrad Grimm
Original von Nicolas Fournier
Man dient dem Vater- und Mutterland eher, in dem man einen Sozialstaat schafft, auf den sich alle Menschen verlassen können.
Die VU hat strikt darauf bestanden, dass wir die Negative Einkommenssteuer als Minimalsozialstaat einführen, und wir haben in den Verhandlungen auch Wert darauf gelegt, dass die Einkommenssteuerprogression bestehen bleibt. Wir sind die soziale Kraft in diesem Land.

Verfasst: So 27. Apr 2008, 20:26
von Fabian Montary
Original von Nicolas Fournier
Aber die Inhalte hat die Ampel.
Welche?

Verfasst: So 27. Apr 2008, 20:27
von Amber Marie Ford
Original von Konrad Grimm
Was das Personal angeht, hat die FDU wahlweise das Ressort Wirtschaft und Arbeit oder Finanzen und Soziales gehabt, dazu entweder das Ressort Auswärtiges, oder aber Kultur und Wissenschaft plus Vizekanzler.
Mehr konnte die FDU nicht verlangen, mehr konnte sie auch gar nicht besetzen. Es war ihr trotzdem nicht genug, sie wollte Außen, Finanzen, Wirtschaft und das Vizekanzleramt; sie wollte kurz, was ihr nicht zugestanden ist.
Na bitte, da haben wir es doch: ausschlagebend für die FDU, Abstand von einer Zusammenarbeit mit der VU zu nehmen, waren programmatische Gründe, i. e. dass diese kein tragfähiges Programm hat.

Ausschlagebend für die VU, Abstand von einer Zusammenarbeit mit der FDU zu nehmen war, dass diese sich nicht in die ihr zugedachte Rolle als Mehrheitsbeschafferin eines Führungsduos Grimm/Rousseau-Mason gefügt hat.

RE: [PM] FDU zum Scheitern der Koalitionsgespräche mit der VU

Verfasst: So 27. Apr 2008, 20:45
von Andreas Portman
Original von Amber Marie Ford
Schon von Beginn der Gespräche an zeichnete sich ab, dass die VU keinerlei tragfähige inhaltliche Konzepte besitzt, um die drängenden Probleme unseres Landes zu lösen.
Die FDU ist nicht fähig, mit zwei anderen bürgerlichen Parteien einen Kompromiss zu finden. Sie gestehen, dass sich Ihre Ziele von bürgerlichen Zielen grundsätzlich unterscheiden. Jetzt wissen die Wählerinnen und Wähler immerhin, was aus der FDU geworden ist.

RE: [PM] FDU zum Scheitern der Koalitionsgespräche mit der VU

Verfasst: So 27. Apr 2008, 20:55
von Amber Marie Ford
Original von Andreas Portman
Jetzt wissen die Wählerinnen und Wähler immerhin, was aus der FDU geworden ist.
Die FDU sah sich schon immer abseits dieses lächerlichen: "Wir sind die edlen Bürgerlichen, und ihr seid die linken Schmuddelkinder - pfui!"-Gewäsches, und hat auch in der Vergangenheit bereits konstruktiv und erfolgreich mit linken Parteien und Gruppierungen zusammengearbeitet.

Was die Wähler jetzt allerdings in der Tat wissen ist, was die FLA ist: nichts weiter als ein von der VU ausgelagerter Köder zum Fang der Stimmen liberaler Bürger, um eine ganz und gar auf die Eitelkeiten des Herrn Grimm frisierte Regierung zu erreichen.