
Mit ihrem Abbruch der Koalitionsverhandlungen mit der FDU sind die Vaterländische Union und ihr Kanzlerkandidat Konrad Grimm einem entsprechenden Schritt der Liberalen gerade noch einmal um nur wenige Stunden zuvorgekommen. Ein entsprechender Beschluss wurde auch seitens der FDU bereits vorbereitet.
Schon von Beginn der Gespräche an zeichnete sich ab, dass die VU keinerlei tragfähige inhaltliche Konzepte besitzt, um die drängenden Probleme unseres Landes zu lösen. Ihr Augenmerk galt von Beginn an vor allem ihrer Machtsicherung durch die Schaffung nahezu sämtliche Kernkompetenzen bündelnder "Superministerien", sowie deren Besetzung mit eigenen Mitgliedern oder Angehörigen der unter dem Einfluss des Altkanzlers und prominenten einstmaligen SPDU-Linken Sylvain-Rousseau bereits kurz nach ihrer Gründung zum willenlosen Annex der VU verkümmerten FLA.
Der FDU war in dieser Koalition von vorn herein lediglich ein Platz am Katzentisch als Mehrheitsbeschafferin und Befehlsempfängerin einer Grimm/Rousseau-Mason-Regierung angedacht, die sich selbstherrlich in Phrasendrescherei und sinnbefreitem, oberflächlichem Aktionismus ergangen und ihrer Selbstinszenierung als Heilsbringerin gesonnt hätte, anstatt substanzielle Lösungen für die strukturellen Probleme unseres Landes anzustreben.
Die VU/FLA unter ihrer Doppelspitze Grimm/Rousseau-Mason ist als rein machtpolitisch ausgerichtetes Zweckbündnis fundamental und prinzipiell regierungsunfähig. Die FDU wird ihre Gespräche mit den ernsthaft fortschritts- und reformorientierten, an einer fairen und kollegialen Zusammenarbeit interessierten Kräften im Unionsparlament fortsetzen und ist optimistisch, gemeinsam mit diesen eine Regierung bilden zu können, unter der endlich der ersehnte Aufbruch in ein bessere Zeiten gelingen wird.
gez.
Ford
Komm. Unionsvorsitzende