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Oswald Metzger wird Christdemokrat
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 11:53
von Baudouin de Billancourt
Klick.
Ich weiß nicht, ob das gut oder schlecht ist. Sowohl CDU als auch FDP brauchen mehr Marktwirtschaftler; ich glaube nicht, dass er bei der CDU größeren Einfluss ausüben könnte. Bei der FDP hätte er wohl mehr Chancen gehabt - allerdings hat diese als Partei nun nicht den größten Einfluss auf die Politik.
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 11:58
von Daniel
Ich hätte ihn gerne in der FDP begrüßt. In der CDU wird er sich nun auch mit den schwarzen Sozis rumschlagen müssen.
Aber ich würde mich freuen wenn die CDU wieder etwas liberaler wird.
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 12:36
von Hajo Poppinga
Etwas wirtschaftsliberaler.
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 12:37
von Konrad Grimm
Original von Hajo Poppinga
Etwas wirtschaftsliberaler.
Ich bezweifle, dass Metzger gesellschaftspolitisch ein Erzkonservativer ist
BtW, habe ich schon erwähnt, dass ich mit einer Rückkehr in die Union liebäugle?
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 12:44
von Hajo Poppinga
Original von Konrad Grimm
Ich bezweifle, dass Metzger gesellschaftspolitisch ein Erzkonservativer ist
Das bezweifle ich auch, aber damit wollte ich auch nur ausdrücken, daß die Union nicht gesellschaftspolitisch liberaler werden muß.
BtW, habe ich schon erwähnt, dass ich mit einer Rückkehr in die Union liebäugle?
Nein, aber wie kommt's?
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 13:00
von Montgomery Scott
Damit geht der Auftritt der Witzfigur Oswald Metzger ins furiose Finale. Man darf gespannt sein. Warum die Medien seine peinliche Selbstinszenierung immer noch mitmachen, ist mir schleierhaft.
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 13:11
von Amber Marie Ford
Original von Montgomery Scott
Damit geht der Auftritt der Witzfigur Oswald Metzger ins furiose Finale. Man darf gespannt sein. Warum die Medien seine peinliche Selbstinszenierung immer noch mitmachen, ist mir schleierhaft.
Und das aus dem Mund eines Parteigenossen der Herren Gysi und Lafontaine =) =) =) :daumen:
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 13:16
von Joseph A. Gladstone
Irgendwie finde ich es traurig, dass manche Menschen wegen politischen Dingen Gehässigkeiten ins Persönliche tragen...Wer lebt dann da für Politik?
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 13:39
von Konrad Grimm
Original von Hajo Poppinga
Nein, aber wie kommt's?
Erstens ist die FDP sowieso bedeutungslos. Wie liberal eine Regierungspolitik ist, hängt am Ende weit mehr davon ab, wie liberal der große Koalitionär ist.
Zweitens mag ich meine Parteifreunde mentalitätsmäßig nicht. Ich komme mit JU'lern tendenziell menschlich weit besser klar als mit JuLis. JuLis sind gutmenschelnder (Demokratie, Menschenrechte und so Gedöns) und toleranter. Da ist mir der Durchschnitts-JUler mit seiner Mischung aus Machtstreben und Pragmatismus lieber.
Drittens ist diese Partei in jeder Hinsicht ein Inbegriff der Inkompetenz. Was hier als erfolgreichster Wahlkampf seit Jahrzehnten gilt, wäre bei der Union ein Debakel.
Und viertens ist meines Erachtens eine Mitgliedschaft in der Union grade hier in Bayern doch etwas karriereförderlicher als bei der FDP - um nicht zu sagen: FDP-Mitglied ist hier ja niemand (Größenordnung: CSU 10.000 Mitglieder, FDP 220 Mitglieder...)
Außerdem wäre ich, fünftens, eh sehr dafür, dass wir ein Mehrheitswahlrecht bekommen und die FDP in der Union aufgeht.
Nur, ein Zurückwechseln wäre schon ein echter "Gang nach Canossa", vor allem, wenn ich meinen Abschiedsbrief bedenke... :rolleyes:
Und bei den JuLis kriege ich das arbeitsarme und prestigeträchtige Amt als Mitglied des Landesschiedsgerichts. Von daher... glaub ich, bleibe ich. Vielleicht liefert mir meine Partei ja aber auch noch einen Anlass, auszutreten - Koalition mit Ypsilanti zum Beispiel...
Verfasst: Di 25. Mär 2008, 15:24
von Baudouin de Billancourt
Willst Du nach dem Studium denn im Lande bleiben? Ich habe irgendwo auch noch einen Mitgliederausweis rumfliegen, dessen Existenz oder Nicht-Existenz so bedeutsam ist wie ein Staubkorn auf einem chinesischen Reissack. Ich wüsste auch nicht, inwiefern diese "Beziehungen" sich irgendwie vorteilhaft auswirken könnten, wenn man nicht auf eine bestimmte Karriere in gewissen Bereichen aus ist.