Grimm: "Ich bin bereit - aber..."
Verfasst: Di 19. Feb 2008, 12:47
In Manuri erklärte vom Sitz der VU-Fraktion aus Oppositionschef Grimm:
"Meine Damen und Herren,
unser Land steckt in einer tiefen Krise. Der gestrige Rücktritt der Regierung ist hierfür nicht Auslöser, sondern lediglich Symptom. Die Regierung Connor-Heidenberg ist auf der ganzen Linie vollständig gescheitert, so, wie ich und mit mir viele andere es zu jedem Zeitpunkt vorausgesehen hatten. Es darf einfach nicht verwundern, dass diese Regierung nicht in der Lage war, unser Land aus der Krise zu führen, angesichts etwa der maßlosen Überheblichkeit, mit der eine Frau Heidenberg sich noch heute selbst inszeniert, die eigenen Fehlleistungen glorifiziert und die Schuld auf andere abzuwälzen versucht. Mir bleibt festzustellen: Frau Heidenberg, nicht ich und nicht meine Fraktion hatte eine Mehrheit im Parlament, hatte einen Gestaltungsauftrag, hatte ein Regierungsmandat - das waren Sie. Es ist erbärmlich, Ihr Versagen dadurch rechtfertigen zu wollen, dass die Opposition es ja auch nicht besser gemacht habe. Ich bestreite gar nicht, dass auch ich in den letzten Wochen niedergeschlagen gewirkt habe. Ich gestehe: Ich hatte mich innerlich mit dem baldigen Untergang unseres Staates abgefunden. Zu mehr als purer Pflichterfüllung hat die Kraft nicht mehr gereicht.
Dennoch bleibt Hoffnung, denn dieser Rücktritt ist nunmehr Kulminationspunkt der Krise. Noch ist die Demokratische Union nicht verloren! Meine Damen und Herren, vor gar nicht allzu langer Zeit hat ein Magazin, dessen Namen ich wegen seiner unverholenen Regierungsnähe ich nicht nennen möchte, eine Umfrage zur Kanzlerpräferenz veröffentlicht. Dabei wurden vier Namen für das Kanzleramt genannt, in dieser Reihenfolge: Heidenberg, Grimm, Connor, Ford. Übrig aus dieser Liste ist seit gestern noch einer. Dieser eine hat in den letzten Stunden viel nachgedacht. Der nächste Kanzler hat eine schwere Bürde: Versagt er, geht als Totengräber dieser großartigen Nation in die Geschichte ein.
Meine Damen und Herren, die nächste Regierung ist die letzte Chance für unser Land. Sie muss Erfolg haben, oder wir werden untergehen.
Es war eine Entscheidung, die mir nicht leicht gefallen ist, aber letztlich bin ich doch zu dem Ergebnis gekommen: Ich werde mich der Verantwortung stellen. Ich weiss nicht, ob ich dieser Aufgabe gewachsen bin, aber ich bin bereit, mein Bestes zu geben, hart zu arbeiten und mein Vaterland aus der Not zu führen. Ich bin bereit, eine Regierung des nationalen Wiederaufbaus zu bilden und zu führen. Ich bin bereit, unserem Volk ein Führer in finsterer Nacht und ein Lotse durch den tosenden Sturm zu sein, und ich werde diesen Weg - so ich vom Volk das Mandat dazu erhalte gehen.
ABER eines ist keine Frage: Alleine schaffe ich das nicht. Und daher brauche ich jeden von Ihnen. Ich brauche Ihre Kraft, ich brauche Ihren Mut, Ihre Bereitschaft, die Ärmel noch einmal hochzukrempeln, selbst dann, wenn es am Ende sinnlos sein sollte. Ich brauche Ihre Kreativität, um gemeinsam mit mir Konzepte zu entwickeln, was sich in unserem Land ändern muss. Und ich brauche auch Ihr Vertrauen. Wenn Sie mich zu ihrem Anführer in der Not berufen, dann müssen Sie bereit sein, meinem Urteil zu vertrauen und meinen Weg mitzugehen, sonst hat das alles keinen Sinn.
Lassen Sie es mich wissen, ob Sie bereit sind, den Weg mit mir zu gehen. Lassen Sie es mich wissen, ob es sich lohnt, zu kämpfen, und ob sie bereit sind, es unter meiner Führung und Seite an Seite mit mir zu tun.
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit, und möge Gott die Union schützen."
"Meine Damen und Herren,
unser Land steckt in einer tiefen Krise. Der gestrige Rücktritt der Regierung ist hierfür nicht Auslöser, sondern lediglich Symptom. Die Regierung Connor-Heidenberg ist auf der ganzen Linie vollständig gescheitert, so, wie ich und mit mir viele andere es zu jedem Zeitpunkt vorausgesehen hatten. Es darf einfach nicht verwundern, dass diese Regierung nicht in der Lage war, unser Land aus der Krise zu führen, angesichts etwa der maßlosen Überheblichkeit, mit der eine Frau Heidenberg sich noch heute selbst inszeniert, die eigenen Fehlleistungen glorifiziert und die Schuld auf andere abzuwälzen versucht. Mir bleibt festzustellen: Frau Heidenberg, nicht ich und nicht meine Fraktion hatte eine Mehrheit im Parlament, hatte einen Gestaltungsauftrag, hatte ein Regierungsmandat - das waren Sie. Es ist erbärmlich, Ihr Versagen dadurch rechtfertigen zu wollen, dass die Opposition es ja auch nicht besser gemacht habe. Ich bestreite gar nicht, dass auch ich in den letzten Wochen niedergeschlagen gewirkt habe. Ich gestehe: Ich hatte mich innerlich mit dem baldigen Untergang unseres Staates abgefunden. Zu mehr als purer Pflichterfüllung hat die Kraft nicht mehr gereicht.
Dennoch bleibt Hoffnung, denn dieser Rücktritt ist nunmehr Kulminationspunkt der Krise. Noch ist die Demokratische Union nicht verloren! Meine Damen und Herren, vor gar nicht allzu langer Zeit hat ein Magazin, dessen Namen ich wegen seiner unverholenen Regierungsnähe ich nicht nennen möchte, eine Umfrage zur Kanzlerpräferenz veröffentlicht. Dabei wurden vier Namen für das Kanzleramt genannt, in dieser Reihenfolge: Heidenberg, Grimm, Connor, Ford. Übrig aus dieser Liste ist seit gestern noch einer. Dieser eine hat in den letzten Stunden viel nachgedacht. Der nächste Kanzler hat eine schwere Bürde: Versagt er, geht als Totengräber dieser großartigen Nation in die Geschichte ein.
Meine Damen und Herren, die nächste Regierung ist die letzte Chance für unser Land. Sie muss Erfolg haben, oder wir werden untergehen.
Es war eine Entscheidung, die mir nicht leicht gefallen ist, aber letztlich bin ich doch zu dem Ergebnis gekommen: Ich werde mich der Verantwortung stellen. Ich weiss nicht, ob ich dieser Aufgabe gewachsen bin, aber ich bin bereit, mein Bestes zu geben, hart zu arbeiten und mein Vaterland aus der Not zu führen. Ich bin bereit, eine Regierung des nationalen Wiederaufbaus zu bilden und zu führen. Ich bin bereit, unserem Volk ein Führer in finsterer Nacht und ein Lotse durch den tosenden Sturm zu sein, und ich werde diesen Weg - so ich vom Volk das Mandat dazu erhalte gehen.
ABER eines ist keine Frage: Alleine schaffe ich das nicht. Und daher brauche ich jeden von Ihnen. Ich brauche Ihre Kraft, ich brauche Ihren Mut, Ihre Bereitschaft, die Ärmel noch einmal hochzukrempeln, selbst dann, wenn es am Ende sinnlos sein sollte. Ich brauche Ihre Kreativität, um gemeinsam mit mir Konzepte zu entwickeln, was sich in unserem Land ändern muss. Und ich brauche auch Ihr Vertrauen. Wenn Sie mich zu ihrem Anführer in der Not berufen, dann müssen Sie bereit sein, meinem Urteil zu vertrauen und meinen Weg mitzugehen, sonst hat das alles keinen Sinn.
Lassen Sie es mich wissen, ob Sie bereit sind, den Weg mit mir zu gehen. Lassen Sie es mich wissen, ob es sich lohnt, zu kämpfen, und ob sie bereit sind, es unter meiner Führung und Seite an Seite mit mir zu tun.
Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit, und möge Gott die Union schützen."