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Bild Guten Tag meine sehr geehrten Damen und Herren und willkommen zum Tagemagazin von RadioTelevision Freistein; wir bringen die Nachrichten.

Unionsparlamentswahl nun doch mit drei Wahllisten
Zu der kommenden Wahl zum Unionsparlament werden nun doch drei Wahllisten antreten.
Drei Tage nach Fristende für die Einreichung von Wahllisten reichte die FLA eine Liste ein; eine bislang unbekannte "Unabhängige und Freie Liste" wurde einen Tag später eingereicht.
Hören Sie dazu nun einen Kommentaar von RTF-Chefintendant Peter Wickel.
Bild Soll die Verwaltung nach dem Rechtsstaatlichkeitsprinzip oder nach dem Opportunitätsprinzip handeln? Eines der Grundsätze des Rechtsstaatlichkeitsprinzips verpflichtet die Verwaltung Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln, das Opportunitätsprinzip dagegen räumt der Verwaltung die möglichkeit, innerhalb des gesetzlichen Rahmens eine juristische Handlungsfreiheit in Anspruch zu nehmen, wenn es opportung erscheint.
Vor gut 12 Monaten überschritt die KDU um eine halbe Stunde die Frist für die Einreichung ihrer Wahlliste - und würde von der Teilnahme ausgeschlossen. Rund 12 Monate später wurde nur eine Wahlliste fristgerecht eingereicht, zwei weitere wurden rund 72 und ca 96 Stunden später eingereicht - und wurden zugelassen.
Die Entscheidung des Wahlamtes mag zwar opportun erscheinen - mit rechtsstaatlichen Grundsätzen hat sie nicht mal ansatzweise etwas gemein.

Bild Vielen Dank, Peter Wickel, zuück zu den Nachrichten.

Neuer Unionspräsident vereidigt
Bild Unionspräsident Klaus Quistorp
Vor Vertretern aus Politik, Kultur und Wirtschaft sowie zahlreichen Bürgern hat der neue Unionspräsident Klaus Quistorp seinen Amtseid abgelegt.

SPDU-Vorsitzender zurückgetreten
Bild Als SPDU-Vorsitzender zurückgetreten: Bernardo Macaluso
Der SPDU-Vorsitzende Bernardo Macaluso hat heute seinen Rücktritt bekannt gegeben. Wie Macaluso in einer Pressemitteilung erklärte, erfolgte der Rücktritt, nachdem er sich nicht mit dem Vorschlag durchsetzen konnte, mit einer eigenen sozialdemokratischen Liste bei den anstehen Wahlen zum Unionsparlament anzutreten. Damit sehe er nicht länger eine Basis für seine Arbeit als Parteivorsitzender für gegeben an und halte es für sinnvoll, wenn die SPDU ab sofort von jemandem geführt werde, der für den aktuellen Kurs der Partei - gmeint ist wohl das Antreten von Sozialdemokraten auf der URL-Liste - stehe.

Mehrheit im Unnionsrat zeichnet sich ab
Bild
Nachdem das Unionsparlament der Streichung des Namens "Ratelon" aus der Unionsverfassung zugestimmt hat, zeichnet sich nun ebenfalls eine Mehrheit im Unionsrat für die Änderung ab.
Nachdem sich der Ministerpräsident von Salbor-Katista, Alexander Krüger, in der Debatte des Unionsrates gegen diese Veränderung ausgesprochen hatten, signalisierten die Regierungschefs von Freistein, den Westlichen Inseln und Roldem Zustimmung.

Präsident des Repräsentenhauses stolpert über Affäre
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Der Präsident des astorischen Repräsentantenhauses, Antonio Salazar, ist wegen einer Affäre mit einer androsischen Ausstauschstudentin von seinem Amt zurückgetreten.
Wie der astorische Sender "Agnus Dei Television" berichtete, soll der republikanische Politiker eingeräumt haben, seit mehreren Monaten ein sexuelles Verhältnis mit einer androsischen Austauschstudentin gehabt zu haben. Zudem habe er mit ihr einen zehntägigen Luxusurlaub auf den Westlichen Inseln, Demokratische Unon,verbracht, den er gegenüber seiner Ehefrau als Dienstreise ausgab.
Aber nicht nur Salazars politische Karriere scheint beendet, auch die Ehe mit seiner Frau Melanie scheint in die Brüche gegangen zu sein: sie ist mit der gemeinsamen zweijährigen Tochter ausgezogen und soll den Kontakt mit ihm abgebrochen haben.
Salazar erlärte, dass es ihm bewust sei, dass er mit seinem uverhantwortlichem Verhalten seine Familie zerstört habe, wolle aber nichts unversucht lassen, diese doch noch zu retten.
Bereits vor dem Rücktritt hatte es immer wieder Gerüchte um eine mögliche Afäre gegeben, da Salazar des öfteren, ohne Angabe von Gründen, seinen Amtsgeschäften fern geblieben war.
Unterdessen befasst sich der Kongress mit der Affäre. Derzeit wird eine Resolution diskutiert, in der Salazar wegen seines Verhaltens getadelt werden soll.

Neuer Oberster Richter in Astor
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In Astor ist der neue Oberste Richter, Ulysses S. Finnegan jr. , in sein Amt eingeführt worden. Er legte vor zahlreichen politischen Vertretern seinen Amtseid ab.

Sozialdemokraten fordern Reformen ein
Bild Vorsitzende der oppositionellen Sozialdemokraten: Hilde Granden
In Dreibürgen haben die Sozialdemokraten, die eine der kleinsten Fraktionen im Reichstag stellen, grundlegende Reformen eingefordert und eine umfangreiche Gesetzesvorlage zur Änderung der Verfassung eingebracht.
Ginge es nach dem Willen der Sozialdemokraten, soll nicht nur die Unabhängigkeit der dreibürgischen Kolinien als Statsziel in die Verfassung aufgenommen und die Meinungs- und Pressefreiheit gestärkt und die Zensur ausdrücklich abgeschafft werden, auch dem Hochadel heilige Kühe sollen zur Schlachtbank geführt werden: so soll der Kaiser nicht mehr Oberbefehlshaber der Streitkräfte in Friedenszeiten und die Notstandsgesetzgebung auf Verlangen des Reichstages wieder rückgängig gemacht werden können, auch dem Bundesrat, der Versammlung der Reichsfürsten soll das Recht auf Auflösung des Reichstags genommen und die Kontrolle über die Außenpolitik entrissen werden. Zudem soll die Verfasungsbestimmung gestrichen werden, wonachmi midestens acht Prozent des Staatshaushaltes für das Militär reserviert ist.
Ob es sich um einen wirklichen Reformwind handelt oder nur um einen Reformhauch im Wasserglas, dazu unsere Auslandskorresüondentin Susanne Fabrizius direkt aus der Lobby des Reichstags in Reichstal; guten Abend Frau Frabrizius.

Bild Guten Abend nach Manuri, hier aus der Lobby des Reichstags. Es ist in der Tat so, dass die Sozialdemokraten, die neben Kommunisten und Unabhängige die kleinste Fraktion stellen, sowohl die politischen Akteure als auch die politischen Beobachter vollkommen überrascht haben.
Zwar hat Reichskanzler von Lodringa in einer Regierungserklärung, die er vor der Presse hielt, Reformen angemahnt und vor einer Verweigerungshaltung gegenüber Reformen gewarnt. Dass ihm aber so schnell das Heft des Handelns aus der Hand genommen wird, und dazu noch von einer Minifraktion, damit hat niemand gerechnet.
Die Liberalen haben bereits Ablehnung signalisiert - erstaunlich, wenn man bedenkt, dass es sich eigentlich um Liberale Grundüberzeugunghendelt.
Der Partei- und Fraktionsvorsitzenden Hilde Granden, die hier die Gesetzesvorlage vorgestellt und verteidigt hat, schlägt derweil der - man kann es nicht anders formulieren - geballte Hass des Hochadels entgegen, der sich einer Entmachtung entgegenstellt und um seine Privilegien, insbesondere des Kaisers, kämpft.
Während der Debatte habe ich mich kurz auf der Zuschauertribüne niedergelassen. Antreffen konnte man dort unter anderem den Generalstabschef des Reichsführungsstabes, Theobald von Eschingen oder den Erzherzog von Geldern-Veldoril, Maximilian II. Alles Personen, die in den höheren Rängen der staatloichen Macht angesiedelt sind.
Aber schon zuvor hatte sich Frau Granden den Unmut der Reichsregierung zugezogen, als sie sich mit dem Reichskanzler von Lodringa ein Rededuell um die Frage lieferte, ob der Reichskanzler seine Regierungserklärung vor dem Reichstag, und damit vor den gewählten Volksvertretern abzuhalten habe oder ob der Reichskanzler selbst bestimmen könne, ob er diese in Form einer Pressekonferenz hält. Granden hatte ihm unter anderem eine Missachtung des Parlaments vorgeworfen, was dieser zurückwies.
Zur Zeit sieht es so aus, als hätten die Regierungsfraktionen ihre Strategie gegenüber den Sozialdemokraten geändert: statt sich inhaltlich mit dem Antrag auseinanderzusetzen, scheint es so, als wolle man die Debatte aussitzen, um dann mit der Regierungsmehrheit den Antrag abzulehnen und letztendlich zu begraben.
Der Reichskanzler aber muss nun liefern, wenn er seinen Reformankündigungen Taten folgen lassen will - und wird sich auch an der jetzt diskutierten Verfassungsvorlage messen lassen müssen.

Bild Vielen Dank Susanne Fabrizius in Reichstal, Dreibürgen, für diesen Bericht aus Dreibürgen.

Schwere Verluste für Konföderierte
Bei den Wahlen zum Parlament in der Südlichen Konföderation haben die Konföderierten eine schwere Wahlniederlage eritten. Sie kamem nur noch auf 40 statt 60% der Stimmen und liegen geichauf mit dem Demokratischen Bund. Die Grünen, die erstamals antraten, kamen auf 20%.
 

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Beitrag von Jorge Sanchez »

Bitte wo ist es nicht rechtsstaatlich, nach aktuellen Gesetzen zu handeln? Die Aussage von RTF erscheint mir hier außergewöhnlich parteiergreifend und für einen unabhängigen Rundfunksender absolut unangemessen, hier ist auf eine Entschuldigung zu hoffen, sofern ich Aussagen aus dem Wahlamt richtig verstanden habe, dass der Fehler im Vordruck für die Wahlausschreibung lag.
 

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Die Einschätzung des RTF-Intendanten muss man in diesem Fall schlicht als falsch ansehen. Der Unionswahlleiter hat absolut richtig gehandelt, indem er seinen Rechtsirrtum unmittelbar korrigiert hat.
 

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Maximilian Schumpeter, MdUP
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Beitrag von Peter Wickel »

Zu beiden Wortmeldungen. Ich vergleiche und ziehe Schlüsse. Ich schlage vor, wir schauen uns die Fakten an:

Bei der Wahl zum 31. Unionsparlament begann der Wahlzeitraum am 13.07.2010, 20:00 und endete am 18.07.2010, 20:00 Uhr. Die Frist für Einrieichung von Wahlvorschlägen endete am 06.07.2010 - eine Woche vor Abstimmungsbeginn. Die KDU reichte ihre Wahlliste am 06.07.2010 um 20:24 Uhr und damit ganze vier Minuten nach Ende der Frist ein. Damals ist niemand darauf gekommen zu sagen: gesetzlich ist aber eine ganze andere Regelung gegeben.

Nun zur Wahl zum 34. Unionsparlament:
Der Wahlzeitraum beginnt am 09.11.2011, 20:00 Uhr und endet am 13.11.2011, 20:00 Uhr. Die Frist für die Einreichung von Wahlvorschlägen endete am 04.11.2011, 20:00 - fünf Tage vor Beginn der Abstimmung. Die FLA reichte ihre Liste am 07.11.'11 und damit rund 72 Stunden nach Fristende ein, die - ich kürze mal ab - UFL reichte ihren Wahlvorschlag am 08.11.'11 um 16:30 und damit etwa 92,5 Stunden nach Fristende, ein.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: eine Wahlliste, die unter den selben Umständen um vier Minuten verspätet eingereicht wird, wird nicht zugelassen. Dagegen werden Wahllisten, die ca. 72 Stunden und 92,5 Stunden verspätet eingereicht werden, zugelassen.

Das sind die Fakten die ich recherchiert und die ich bewertet habe. - Ich denke nicht, dass ich so daneben lag.
 

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Beitrag von Jorge Sanchez »

Sie vergessen wohl die vom Wahlamt leider zu Beginn nicht berücksichtigte, später aber angesprochene Änderung des Wahlgesetzes, welche nur eine logische Konsequenz haben kann, sofern man sich in einem Rechtssicherheit gewährenden Rechtsstaat befindet : Alles, was bis 24 Stunden vor der Wahl eingeht, ist zuzulassen.
Dass RTF hier nicht in der Lage ist, ordentlich zu recherchieren, und sich auf diesen klaren Fauxpas angesprochen nicht die Mühe macht, nochmal nachzuforschen und sich bei den Parteien, deren Image durch dieses national angesehene Programm möglicherweise einen Knacks hat zu entschuldigen, finde ich schon traurig für die DU.
 

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Das Problem "welches Gesetz ist gültig" haben wir hier schon seit dem Sankt Nimmerleinstag. Da kann man auch mal durcheinander kommen.
 

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gez. Joeli Veitayaki
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Herr Wickel sollte mal in das aktuelle Wahlgesetz schauen. ;)
 

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Alexander Krüger
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Original von Joeli Veitayaki
Das Problem "welches Gesetz ist gültig" haben wir hier schon seit dem Sankt Nimmerleinstag. Da kann man auch mal durcheinander kommen.
Die aktuelle Version aller Gesetze finden Sie stets im Unionsarchiv. Dort ist sogar die letzte Änderung für jedes Dokument angegeben. Im Falle des Wahlgesetzes ist dies das Dritte Wahlrechtsänderungsgesetz, durch dessen § 1 die Frist für die Einreichung auf 24 Stunden vor Wahlbeginn verkürzt wurde.

Ich hoffe, ich konnte den Eindruck der Unrechtmäßigkeit aus der Welt räumen. Die ursprüngliche Mitteilung des Unionswahlleiters war nicht korrekt, worauf im Verlauf der anschließenden Diskussion hingewiesen wurde. Ich freue mich, dass deswegen die Chance besteht, alle Mandate im nächsten Unionsparlament zu besetzen.
 

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Anastasia von Metternich
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Beitrag von Gerhard Cheman »

Wie gesagt, schön, dass die Sendung nun wieder regelmäßig "kommt".....

Wie wäre es auch hin und wieder mit Nachrichten aus dem heimischen Freistein?
 

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Haudegen
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Haudegen

Beitrag von Roland Kuntz »

News aus Freistein bzw. Aktivitäten aus Freistein (auch in anderen Unionsländern) wären wirklich wieder mal toll. In und um Freistein passiert, gerade derzeit, wirklich einiges Interesantes.
 

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Roland Kuntz
Stellv. Ministerpräsident und Staatsminister d. Wirtschaft/Finanzen im Freistaat Freistein
Oberbürgermeister von Lüderitz
Vorsitzender des Hotel- und Gaststättenverbandes Freistein
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