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Verfasst: Fr 5. Jun 2009, 10:53
von Joeli Veitayaki
das bringt wenig
Verfasst: Fr 5. Jun 2009, 11:09
von Palin Waylan-Majere
Original von Fabian Montary
Eine 10%-Hürde bringt so gut wie gar nichts. Bei 11 Mandaten braucht man etwas um 9%, um in das Parlament einziehen zu können. Da steht bereits eine natürliche Grenze.
Ach deswegen ist die SPDU mit 4,8% drin. Soso.
Verfasst: Fr 5. Jun 2009, 12:25
von Vanessa Garland
Original von Joeli Veitayaki
das bringt wenig
Ich denke, eine ausreichend hohe Sperrklausel würde durchaus etwas bringen. Nämlich verhindern, dass v. a. Einzelkandidaten mit ihren eigenen sowie ein paar Leihstimmen in das Unionsparlament einziehen. Sie macht eine stabile politische Basis in der Bevölkerung notwendig.
Denn der Effekt, dass die Stimmen für einen an der x %-Hürde gescheiterten Kandidaten letztlich verloren gehen, hat ja auch sein Gutes: man überlegt sorgfältiger, wen man wählt, denn die Rechnung: "Einzelkandidat X wählt sich selbst, ich wähle ihn, der Y glaube ich - damit ist er so gut wie drin!" ginge nicht mehr auf...
Verfasst: Fr 5. Jun 2009, 12:29
von pjotr
Das ist aber grob ungerecht und eine krasse Verfälschung des Wählerwillens.
Nicht so eine Sitzverteilungsmethode, die größere Listen bevorzugt; da hier dennoch Minderheitsvoten ihre gebührliche Stimme bekommen.
Verfasst: Fr 5. Jun 2009, 12:36
von Palin Waylan-Majere
Original von pjotr
Nicht so eine Sitzverteilungsmethode, die größere Listen bevorzugt; da hier dennoch Minderheitsvoten ihre gebührliche Stimme bekommen.
Da wäre eine nähere Erläuterung nicht unangebracht.
Verfasst: Fr 5. Jun 2009, 12:36
von Vanessa Garland
Ich sehe das so: Minderheiten können sich ja gerade dadurch Gehör verschaffen, dass sie in eine ihnen nahestehende Partei eintreten und dort deren Programm und Kandidatenauswahl beeinflussen. Haben Sie gute Argumente, können Minderheiten schnell zu Mehrheiten anwachsen.
Indem sie hingegen Einzelkandidaten in das Parlament wählen, blockieren sie nur Entscheidungsprozesse, was letztlich die Politik- und Parteienverdrossenheit weiter steigert, und zu noch mehr Protestwahlverhalten führt. Siehe das neu gewählte Unionsparlament. Aus seiner Zusammensetzung spricht doch nur eine Aussage der Wähler: "Wir haben die Schnauze voll von der schlechten Arbeit der Parteien!" Zu ändern versucht das aber keiner, man legt lieber das Parlament weitestgehend lahm. Dem muss gegengesteuert, und die Unzufriedenheit der Wähler in positive und konstruktive Energie umgewandelt werden.
Verfasst: Fr 5. Jun 2009, 12:46
von Joeli Veitayaki
ganz sicher aber nicht dadurch, dass man das UP so verkleinert, dass nur noch zwei Parteien übrig bleiben
Verfasst: Fr 5. Jun 2009, 12:55
von Sven Wenzel
Ich würde es am sinnvollsten halten, wenn man nur noch Parteien zur Unionswahl zuließe, zumal ja nichts dagegen spricht, dass Leute, die sich gemeinsam auf Listen befunden haben, sich auch gemeinsam zu einer Partei zusammenschließen. Auch sind gewisse Einzellisten programmatisch nicht so weit von anderen Listen oder Parteien entfernt.
Zudem können die Parteien, wie Frau Garland es schon richtig benannte, den aus meinem Vorschlag entstehenden unterschiedlichen Strömungen gerecht werden, wenn sie die Kandidaten für das UP entsprechend der Flügel aufstellen. Wer es nicht schafft sich innerhalb der eigenen Partei Gehör zu verschaffen, der hat entweder Pech gehabt oder sucht sich eine andere Partei, wo seine Meinung mehr zur Geltung kommt.
Verfasst: Fr 5. Jun 2009, 13:03
von Michael Schneider
Ich bin für
- weiterhin 11 Mandate
- reine Listenwahl von zugelassenen Parteien
- Auszählverfahren nach d'Hondt
Diese merkwürdige Rechnung 7 Sitze = 14% Hürde kann ich nicht nachvollziehen. Auch da reichen 9% locker für einen Sitz. Wa sich aber auch als gerechtfertigt ansehe. Alles 6% oder mehr stimmen hat sollte von sich aus im Parlament vertreten sein können, wenn es das Zählverfahren hergibt.
Verfasst: Fr 5. Jun 2009, 13:09
von Vanessa Garland
Das Problem bei 11 Sitzen ist nur, dass es einfach zu viele Abgeordnete für zu wenig Bürger gibt. Bei der letzten Wahl haben 36 Wahlberechtigte 11 Abgeordnete gewählt, das heißt, fast jeder 3. Wähler saß am Ende selbst im Parlament! Logishc, dass ein Parlamentssitz unter diesen Umständen leicht zu haben ist, also wenig Einsatz erfordert und wenig Prestige bringt.
Es war an anderer Stelle die Rede davon, die Demokratische Union habe früher mal ca. 100 Bürger gehabt? Hatte das Parlament da auch 11 Sitze? Wenn, dann wäre das natürlich eine tolle Quote gewesen, nur etwa 1/10 der Wähler waren oder wurden Abgeordnete. Dass es damals über 30 Sitze waren kann ich mir aber nicht vorstellen.
