Original von Beatrice Maier
Wir haben nie ein Hehl aus unseren Ansichten gemacht und unser gesamtes Handeln hat auch heute noch zum Ziel, größtmögliche Souveränität für das freisteinische Volk zu erreichen. Die Menschen haben uns auch aufgrund dieser Ansichten gewählt und werden das auch in Zukunft tun.
Ich glaube, die Mehrheiten haben sich doch gewandelt, und bei einem Blick auf die Freisteiner Bürgerliste hege ich ernste Zweifel, dass ein Kandidat der offen verfassungsbrecherische Ziele propagiert, um Freistein aus der im internationalen Vergleich immer noch starken Gemeinschaft Demokratische Union herauzulösen und zu einem jener leb- und trostlosen Wüsten eines Staates zu machen, wie es sie vielerorts bereits gibt.
Zeigen Sie mir die Volksabstimmung in Freistein, in der das geschehen sein soll. Im Übrigen ist jede Verfassung, die ein Volk zu irgendetwas auf Ewigkeit zwingt, per se undemokratisch.
Nun, zunächst einmal hat das Freisteiner Volk anno 2000 gemeinsam mit den Bürgern Imperias den Beitritt zur Demokratischen Union beschlossen, und auch an jener Volksabstimmung teilgenommen, in welcher die heute geltende Unionsverfassung beschlossen wurde.
Zudem könnte diese ja jederzeit aufgehoben werden, wenn das Volk der Demokratischen Union insgesamt sich dazu entschließt. Die Länder der Union haben sich nun einmal zu einem Bundesstaat zusammengeschlossen, was etwas anders ist als der Rat der Nationen, in den man ein- und austritt wie man lustig ist. Man muss sich auch einmal an eine Entscheidung halten, die man getroffen hat, und die Freisteiner haben sich eben für die Demokratische Union, für den gemeinsamen Bundesstaat entschieden. Da können sie jetzt nicht einfach hergehen und sich einseitig aus dem Staub machen wollen wenn sie gerade glauben, auch allen zurecht zu kommen, und dann nach einigen Monaten evtl. wieder angeschwänzelt kommen, wenn allein, ohne die Demokratische Union, der schleichende Untergang droht...