Verfasst: Di 16. Dez 2008, 12:53
Auch symbolische Ungleichheit ist eine Ungleichbehandlung, die äußerst reale Auswirkungen hat. Das scheinen Sie nicht verstanden zu haben, meine Herren.
Das, was von Ratelon über ist und als Imperia-Freistein bekannt ist.
https://ratelon.nationen.org/boards/
Hängen sie zuviel mit PBN herum? =)Original von Joeli Veitayaki
wenn ich überhaupt jemanden heirate, dann Brian Mason, der macht wenigstens immer einen auf dicke Hose =)
Dem würde ich prinzipiell offen gegenüber stehen, auch wenn die verfassungsmäßigen Grundrechte sich dadurch nicht ändern. Schwierig würde aber eine gesetzliche Regelung so einer Kompetenzverschiebung werden, weil ja bisher das gesamte bürgerliche Recht in Unionskompetenz liegt.Original von Albert von Mauerbach
Nun, ich denke die Frage der Eheteilung könnte man besser in die Kompetenzen der Unionsländer auslagern. Letztlich hat doch jedes Land seine eigene Mentalität und Einstellung. Eine Unionsweite, einheitliche Regelung sehe ich da als ein wenig unvorteilhaft an.
Sie sehen aber dass eine solche Regelung weitgehende Konflikte minimieren würde. Sehen wir uns die Sache einmal aus der rechtlichen Seite an, in Prinzip ist ein großes Problem die Verfassungsmäßige Gleichstellung der Bürger. Nun, ich denke es wäre jedoch plausibel die Homoehe mit der Heteroehe bis zu einem gewissen Punkt mit gleichen Rechten auszustatten, dabei denke ich an Erbrechte, Vertretungsrechte, Sorgerechte gegenüber dem Partner, etc. Bei Fragen von Sorgerechten gegenüber Kindern würde ich eine klare Differenzierung zu Heteroehen herstellen.Original von Montgomery Scott
Dem würde ich prinzipiell offen gegenüber stehen, auch wenn die verfassungsmäßigen Grundrechte sich dadurch nicht ändern. Schwierig würde aber eine gesetzliche Regelung so einer Kompetenzverschiebung werden, weil ja bisher das gesamte bürgerliche Recht in Unionskompetenz liegt.
Die einzigen die sich ungleich behandelt fühlen sind einige wenige Gutmenschen von der linken Seite. Wer ist hier bitte untwegs und behauptet aufgrund dieses Wortes "Ehe" würde er Nicht-Ehe-Partnerschaften als minderwertiger betrachten?Original von Montgomery Scott
Auch symbolische Ungleichheit ist eine Ungleichbehandlung, die äußerst reale Auswirkungen hat. Das scheinen Sie nicht verstanden zu haben, meine Herren.
Eigenartig, mir was so, als hätten sich auch schon potentielle Betroffene zu Wort gemeldet. Das werden Sie wohl großzügig überhört haben.Original von Michael Schneider
Die einzigen die sich ungleich behandelt fühlen sind einige wenige Gutmenschen von der linken Seite. Wer ist hier bitte untwegs und behauptet aufgrund dieses Wortes "Ehe" würde er Nicht-Ehe-Partnerschaften als minderwertiger betrachten?
Herr Schneider, das ist doch nun wirklich schon zur Genüge ausdiskutiert worden: Die Eheschließung ist eine Legitimation der Partnerschaft durch die Gemeinschaft, ein Initiationsritus. Sie genießt einen Sonderstatus. Das geben Sie ja implizit zu, ansonsten würde die ungleiche Bezeichnung ja gar keinen Sinn ergeben. Indem man Homosexuelle auf die "Lebenspartnerschaft" beschränkt, spricht man ihnen symbolisch ab, eine gesellschaftlich im gleichen Maße wie heterosexuelle Paare anerkannte Partnerschaft zu führen. Man stellt sie, wie Herr Poppinga ganz richtig bemerkt hatte, auf eine Stufe mit platonischen Lebensgemeinschaften. Man tut so, als würde ihre sexuelle Verbindung gar nicht existieren, als sei das nur eine sonderliche Eigenart, die aber im Gegensatz zur "wahrhaftigen" Partnerschaft zwischen Mann und Frau nicht ernstzunehmen ist.Es wird mal wieder klar, dass die Linken in diesem Land die eigentlichen Übeltäter sind, da sie überhaupt erst merkwürdige Gesinnungen hervortreiben und künstlich pushen.
Sie verstricken sich in Widersprüche.Original von Michael Schneider
Ihre latenten Rassistenvorwürfe können sie sich gepflegt bei jemanden wie mir sparen. Das ist unsachlich, ebenso wie der Glaube ich würde jemanden aufgrund seiner Sexualität diskriminieren wollen.
1) haben nicht wir diese Diskussion angestoßen sondern Sie. Die Koalition wollte doch das Ehegesetz ändern, wir sahen in der Tat andere politische Probleme. 2) ist die Ehe nicht "fest definiert als Partnerschaft von Mann und Frau". Soweit es um rechtliche Definitionen geht, ist die Ehe als Partnerschaft zwischen zwei natürlichen Personen definiert. Sie haben eine Änderung dieser Definition beschlossen. Gehen Sie über diese institutionelle Definition hinaus, gibt es kein "fest". Sie mögen das eine darunter verstehen, andere etwas anders. Es ist aber nicht Aufgabe des Staates, über die Richtigkeit der einen oder anderen Meinung zu entscheiden. Also sollte - wenn schon - dann das ins Gesetz, was die Menge aller Definitionen darstellt.Diese künstliche Diskussion... als wenn es nichts gäbe worüber man sich ernsthaft aufregen könnte. Die Ehe ist fest definiert als Partnerschaft von Mann und Frau.
So ein Quatsch. Jeder kann doch - wie gesagt - seinen eigenen Begriff der Ehe haben. Sie wollen doch Gedankenpolizei spielen, indem Sie eine Differenzierung zwischen Homo- und heterosexuellen Partnerschaften anstreben, die objektiv eben unbegründet ist.Alles andere ist anrüchig nah an gewaltsamer Gesinnungs- und Gedankenpolizei ein Begriff aufzuzwingen, nur um irgendeiner lächerlichen Gleichmacherei Rechnung zu tragen.
Das stimmt, die Ehegesetzgebung ist nur ein kleiner Teil des Problems. Aber sie ist einer.Gesellschaftliche Anerkennung gibt es dadurch noch lange nicht, wenn es das ist worauf Sie abzielen. Die ergeibt sich für homosexuelle so oder so.