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Verfasst: Fr 14. Jun 2013, 17:52
von Geert van Bloemberg-Behrens
Ein Anfang wäre ja auch schon gemacht, wenn Massimiliano Napolitani als derzeitiger Unionsratspräsident in seiner Funktion als stellvertretender Unionspräsident die neue Kanzlerin vereidigen würde. ;)

Verfasst: Fr 14. Jun 2013, 21:38
von Helen Bont
Original von Maria-Zeh Ravdez

Was für ein verstörendes, wähler-verachtendes Weltbild - und das von der Unionskanzlerin. Ob sich die Regierung einer Opposition ausgesetzt sieht und befürchten muss, abgewählt zu werden, hängt damit zusammen, ob sie gute Arbeit leistet und nichts weiter.
Mitnichten.
Vielmehr ist es doch so, dass dort, wo keine Wahlen stattfinden, sich auch kein Wählerwille manifestieren kann. Und zweitens: die Opposition ist immer auch die "Regierung im Wartestand". Es ist daher völlig normal, dass sie, wenn sie sie parlamentarische Mehrheit hat, auch die Regierungsverantwortung anstreben wird. Das macht insofern auch Sinn, weil eine Regierung ohne eigene parlamentarische Mehrheit,nicht mehr gestaltungsfähig ist.

Verfasst: Di 18. Jun 2013, 02:38
von Heinrich Julius von Jagonburg
Zunächst mal lasse ich mir nicht die Inaktivität in Imperia in die Schuhe schieben. Zum einen repräsentiere ich nur und zum anderen stammen die letzten fünf, sechs Posts dort auch von mir.

Wenn man dort aber SimOn noch nicht mal auf die ein oder andere Steilvorlage reagiert, kann ich auch nichts machen.

Verfasst: Di 18. Jun 2013, 11:42
von Bernardo Macaluso
Überhaupt trifft die Leute, die jetzt noch hier sind und posten, wohl eher keine Schuld ;)

Verfasst: Di 18. Jun 2013, 13:42
von Rovan Trautmann
Heute in der Früh wie ich mich eingelogged habe hab ich mir gedacht, es tut sich was.

Verfasst: Di 18. Jun 2013, 14:56
von Draga Markievic
Dum spiro, spero. :daumen:

Verfasst: Fr 12. Jul 2013, 19:04
von Laura van Middelburg
Ich hab bloß aus Neugier mal vorbeigeschaut, ob in der Ruine des altehrwürdigen Ratelon tatsächlich noch jemand haust, wie es gerüchteweise erzählt wird - und siehe da, ein paar Leute gibt es hier ja wirklich noch. ;)

Wenn es euch ernst ist mit eurem Anliegen, hier noch mal den A**** hochzubekommen, dann kann ich euch nur den Rat geben: Kehrt zu den Wurzeln zurück!

Ratelon, wie es damals hieß, war die Kult-MN schlechthin, weil es - wenn auch unausgesprochen - in den Köpfen immer für "Deutschland" stand.

Haut diese Balkan-Moppelkotze, die man hier gegen Ende der Blütezeit in den frühen 00er Jahren angefangen hat, mit Karneval der Weltkulturen, babylonischem Sprachgewirr usw., in die Tonne. Damit fing der Abstieg an.

Trennt euch von Roldem und den Westlichen Inseln, die passen hier sowieso nicht her. Beschränkt euch stattdessen auf z. B. drei Länder, nämlich Salbor-Katista ("Norddeutschland"), Imperia ("Ost-/Mitteldeutschland") und Freistein-Heroth ("Süddeutschland", das eben bis an die Adria oder so reicht - warum denn nicht?)

Einigt euch darauf, dass das hier ein Bundesstaat nach dem Vorbild Deutschlands ist, keine Konföderation verschiedener Nationen wie die EU.

Verteilt die Aufgaben zwischen Union und Ländern sinnvoll, so dass beide Seiten genug Sinnvolles zu tun haben, aber insbesondere die Länder nicht überfordert werden, während die Union außer Außenpolitik fast nichts zu tun hat.

Erhaltet das parlamentarische Regierungssystem mit nach Verhältniswahlrecht gewähltem Unionsparlament, von diesem gewähltem Unionskanzler als Regierungschef, und direkt gewähltem Unionspräsidenten als repräsentativem Staatsoberhaupt und Legalitätsreserve für Verfassungskrisen.

Setzt den Kaiser in Imperia ab, und verpasst den Ländern strukturell gleichförmige Verfassungen, mit Bürgerparlamenten und gewählten Regierungschefs.

Denkt dabei auch mal über ein Modell nach wie in Astor eingeführt, also über die Schaffung von "Landes-IDs", die nur in jeweils Unionsland wahlberechtigt sind. Damit bekommen auch zehn oder 15 aktive Leute drei Länder locker am Laufen gehalten.

Und gebt dem Staat endlich wieder einen richtigen Namen - egal was für einen, Hauptsache irgendeinen. "Demokratische Union" ist kein Name, das ist ein Namenszusatz. Wartet damit nicht noch zweieinhalb Jahre, bis Jlussis Rechte an der Wortmarke "Ratelon" auslaufen, so viel Zeit habt ihr nicht.

Handelt jetzt - entweder, in dem ihr auch ein paar radikale und vielleicht schmerzhafte Änderungen durchführt, wie oben skizziert, oder indem ihr die sterblichen Überresten der großen alten Dame der deutschsprachigen MNs endlich in Frieden ruhen lasst.

(Astor sucht, wie in diesem Thread schon von anderen gesagt, auch jederzeit neue Mitspieler - bloß auf eine gemeinsame Neugründung würde ich nicht bauen, denn wir haben unsere Strukturen und unsere Ausgestaltung, die im Gegensatz zu hier seit Jahren gut funktionieren.)

So, das war es auch schon von mir. Nehmt euch meiner gutgemeinten Ratschläge an, oder lasst es bleiben. Das ist eure Entscheidung ...

Verfasst: Fr 12. Jul 2013, 21:54
von James-Patrick Mason
:klatsch:

Verfasst: Fr 12. Jul 2013, 21:55
von Alexander Steinhoff
Das der Name "Ratelon" von einem Hans Wurst uns genommen wurde, war der 1. Fehler. Aber riskiert man nicht einen Rechtsstreit? Ich kenne mich da nicht sonderlich gut aus.

Da die WI weiterhin "brach" liegen, und ich denke auch die SPDU einer verkleinerung der Länderanzahl nicht im Wege stehen würde, käme man in dem Punkt auf 1 Nenner.
Im Gegensatz zur KDU wiird die SPDU das Staatssystem, auf was die DU beruht und aufgebaut wurde, nicht einfach aufgeben.
Ich sage mal "Du", wenn ich sage: Ich gebe dir Recht, das Ratelon die MN schlechthin war und eine der größten, in ihrer Blütezeit. Wir hatten mal über 40 Wähler, wenn ich mich erinnere.

Ich danke dir, für diese warmen Worte. Ich bin zwar auch für neues aber im Grundsatz sollte man die DU, (Ratelon), erhalten und das System innerhalb reformieren und Prozessabläufe beschleunigen.

Verfasst: Sa 13. Jul 2013, 00:30
von Laura van Middelburg
Ratelon hatte sogar mal über 100 (!) aktive Bürger - in seinen besten Zeiten, in den frühen 00er Jahren. ;)

Vielleicht kurz zu meinem persönlichen MN-Hintergrund, sofern von Interesse: Ich bin 1999 auf die MNs gestoßen, ca. 2004 versandete meine Aktivität aus persönlichen und v. a. beruflichen Gründen. Erst seit 2010 bin ich wieder aktiv dabei, die Jahre dazwischen habe ich nur die Entwicklungen in den wichtigsten Staaten passiv beobachtet.

Bedingt dadurch habe ich vielleicht eine etwas andere Perspektive, auch und insbesondere auf Ratelon, als jemand, der irgendwann seit Mitte der 00er Jahre eingestiegen ist.

Das "Herz" Ratelons ist für mich entsprechend ein mehr oder weniger stark an Deutschland orientierter, parlamentarisch-demokratischer Bundesstaat.

Dieses Wirrwarr der Sprachen und Kulturen, mit Kaisern, autonomen Sonderwirtschaftszonen usw., das für einige die Tradition Ratelons ausmacht, ist für mich schlicht eine Krankheit, die hier erst sehr viel später eingeschleppt wurde, und die Ratelons Abstieg und Verfall eingeleitet und mitverursacht hat.

Ich sprach ganz bewusst von einem "Zurück zu den Wurzeln" als letzter Chance für Ratelon. Denn "Ur-Ratelon" bestand aus drei Ländern - Heroth, Katista und Salbor - und war in seiner politischen Kultur und Mentalität stark von der Bundesrepublik Deutschland geprägt.

Wie ich auch meinen Mitspielern in Astor unablässig predige: Eine kleine, aber feine Staatensimulation, mit klarem und stringentem Konzept, muss sich keine Sorgen um ihr Überleben machen.

Das Problem Ratelons sind nicht vermeintlich bessere Web 2.0-Spiele, ob bei Facebook oder irgendwo. Das Problem Ratelons ist, dass man hier um die Spätfolgen völlig falscher Reaktionen auf die erste Ernüchterung nach dem "Goldenen Zeitalter" der MNs herumtanzt wie um das goldene Kalb, anstatt diesen Mist endlich vom Sockel zu stoßen.

100 Leute werdet ihr vielleicht nicht mehr, aber 20, 25 aktive Bürger sind locker drin. Mit dem richtigen Konzept bekommt ihr die, und zusammen könnt ihr eine Menge Spaß haben.

Es braucht eben nur ein stringentes Konzept, kein Gemurkse, um jene Strukturen irgendwie zu erhalten, die Ratelon erst in die Misere geritten haben.