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Verfasst: Di 1. Sep 2009, 21:01
von Lady Enigma
Rechtsradikal... Geschichtsrevisionismus... Geistiger Dünnschiss, hohle Schlagworte. Wer setzt was gleich? Dresden war keine Verfehlung, sondern eine eiskalte Machtdemonstration den Russen gegenüber.
Und die Kernangriffe? Auch eine Machtdemonstration, aber nicht nur für die Russen. Die Lage da war anders, Inseln erobern ist teuer...
Völlig wertungsfrei waren alle drei Atacken Kriegsverbrechen.
Und wenn ich dort Entscheidungsträger gewesen wäre, hätte ich sie auch befohlen. In der Gesamtlage machte das Sinn.
Verfasst: Di 1. Sep 2009, 21:13
von Montgomery Scott
Original von Lady Enigma
Rechtsradikal... Geschichtsrevisionismus... Geistiger Dünnschiss, hohle Schlagworte. Wer setzt was gleich?
Die Leute, die vom "Bombenholocaust" reden.
Verfasst: Di 1. Sep 2009, 21:14
von Heinrich Julius von Jagonburg
Naja, von der Übersetzung her wäre es passend.
Verfasst: Di 1. Sep 2009, 21:19
von Montgomery Scott
Original von Heinrich Julius von Jagonburg
Naja, von der Übersetzung her wäre es passend.
Das ist völlig irrelevant.
Verfasst: Di 1. Sep 2009, 23:16
von Heinrich Julius von Jagonburg
Original von Montgomery Scott
Das ist völlig irrelevant.
Jawohl, mein Führer! Wie gut dass jemand anderes für mich entscheidet was relevant ist und was nicht.
Verfasst: Di 1. Sep 2009, 23:57
von pjotr
Original von Heinrich Julius von Jagonburg
Jawohl, mein Führer! Wie gut dass jemand anderes für mich entscheidet was relevant ist und was nicht.
Vielleicht ist aber auch einfach die Übersetzung in unserer Sprache unzulänglich? Holocaust kommt halt nicht von "etwas zum Opfer fallen", selbst wenn du das für noch so relevant halten würdest.
Die Tatsache dass die deutsche Sprache hier ungenau ist und ein Wort für zwei verschiedene Aspekte benutzt mag eine nette Wortspielerei sein; ein Argument ist sie lange nicht.
Verfasst: Mi 2. Sep 2009, 13:02
von Vanessa Garland
Original von Heinrich Julius von Jagonburg
Naja, von der Übersetzung her wäre es passend.
Aber darum geht es ja nicht. Wer von "Bombenholocaust" spricht, versucht auf diese Weise, den Völkermord an den europäischen Juden gegen andere Verbrechen aufzurechnen oder mit ihnen zu vergleichen. "Tu quoque" aber war ist und bleibt keine Rechtfertigung oder Entschuldigung.
Verfasst: Mi 2. Sep 2009, 15:27
von Heinrich Julius von Jagonburg
Das ist ja wirklich schön wie geduldig ihr mir die politische Komponente des Wortes "Holocaust" erklärt, ändert allerdings immer noch nichts an der Tatsache, dass ich das bei meiner Aussage und der dahinterstehenden Überlegung außen vorgelassen habe. Und wenn ihr jetzt zehn mal sagt "das ist irrelevant" oder "darum geht es nicht", ändert es nichts an der Tatsache, dass es genau darum geht weil ich eine Betrachtung darüber angesetzt habe wie passend eine wörtliche Übersetzung wäre und nicht ob es moralisch in Ordnung ist dieses Wort in diesem Zusammenhang zu benutzen. Also Liebe Neusprech-Freunde überlasst doch die Entscheidung, zu welchem Wort und in welcher Weise ich eine philologische Betrachtung anstelle und in welchem Umfang oder eben auch gar keinem Umfang ich eine moralische Komponente in diese Betrachtung mit einfließen lasse, einfach mir. Vielen Dank

Verfasst: Mi 2. Sep 2009, 17:46
von Lady Enigma
Das passt in gewisser Weise dazu,
wie auch
das...
Verfasst: Mi 2. Sep 2009, 17:53
von Montgomery Scott
Original von Heinrich Julius von Jagonburg
Jawohl, mein Führer! Wie gut dass jemand anderes für mich entscheidet was relevant ist und was nicht.
Was ich meine ist: Für die Frage nach der Angemessenheit der Bezeichnung "Bombenholocaust" ist die Frage nach der wörtlichen Übersetzung irrelevant.