Original von Konrad Grimm
Nun, wenn wir dieser Tage tatsächlich den Peak-Oil erreicht haben sollten, wofür die Anzeichen sich mehren, ist die Globalisierung eh kurz vor dem Ende. Und dann enden auch ihre Begleiterscheinungen.
Nein. Gerade in der Globalisierung sehe ich einen immensen Job-Motor, den man eigentlich nur nutzen muss, die nötige Flexibilität vorausgesetzt.
Ah, und wenn er den nicht findet, weil Arbeit heute in vielen Bereichen kein knappes Gut mehr ist, sondern ein deutlicher Angebotsüberhang besteht? Wollen wir den Hauptschüler, für den leider keine Packerstelle mehr besteht, weil die von einem Roboter gemacht wird, dann zum Atomphysiker umschulen? Oder lassen wir sie verhungern?
Grundsätzlich steht es doch jedem offen, etwas aus seinem Leben zu machen. Jeder kann arbeiten und parallel studieren, wovon er später profitieren wird. Dieser Weg steht jedem offen - wer ihn nicht annimmt, ist selbst schuld.
Dafür? Äh. Dafür, dass Du die Armen ihrer sozialen Sicherung berauben willst, sollen sie also endlich mal zufrieden sein, oder wie?
Jeder Arme hat es selbst in der Hand, seine Situation zu verbessern. Klar, jeder kann arbeitslos werden. Aber auch jeder hat die Möglichkeit, sich selbst wieder in ein Beschäftigungsverhältnis zu bringen. Wobei es hier meiner Meinung nach ohnehin an einer konsistenten Definition der Armut mangelt
