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Kaiser
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von SRM
Der einzige Ansatz, der Deutschland vor dem Abgrund retten kann:
Nun, wenn wir dieser Tage tatsächlich den Peak-Oil erreicht haben sollten, wofür die Anzeichen sich mehren, ist die Globalisierung eh kurz vor dem Ende. Und dann enden auch ihre Begleiterscheinungen.
Gleichzeitig ist der Arbeitslose für max. 6 Monate vom Staat unterstützt und muss bis dahin im Beruf sein.
Ah, und wenn er den nicht findet, weil Arbeit heute in vielen Bereichen kein knappes Gut mehr ist, sondern ein deutlicher Angebotsüberhang besteht? Wollen wir den Hauptschüler, für den leider keine Packerstelle mehr besteht, weil die von einem Roboter gemacht wird, dann zum Atomphysiker umschulen? Oder lassen wir sie verhungern?
Dafür muss aber die ständige Lamentiererei und die Neiddebatte ein Ende haben.
Dafür? Äh. Dafür, dass Du die Armen ihrer sozialen Sicherung berauben willst, sollen sie also endlich mal zufrieden sein, oder wie?
 

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Kaiser
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von Vittorio Camerani
Unsere Diskussion hier wird übrigens grade bei Anne Will (ARD) geführt - inklusive RCDS-Vorsitzendem, dem Heiner Geißler - richtigerweise - Unsinn unterstellt.
Der ist jetzt bei Anne Will? Boah... :rolleyes:

Normalerweise hieß doch die Antwort auf die Frage "Komm ich getz im Fernsehen?!" immer zu recht "Nein!"
 

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Tripel-As
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Beitrag von Rainer Zufall »

Sowie ich das verstanden habe, hat er das auch indirekt zu gegeben "Ja nee, das war natürlich quatsch, ich bin ja noch jung *arrogantes Grinsen*. Ich wollte nur ins Fernsehen."
 

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Rainer Maria Zufall
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Original von Konrad Grimm
Es liegt im vollen Eigeninteresse der "Reichen", den sozialen Frieden nicht zu gefährden.
Die Negation eines Negativums ist kein Wert.
Denn einen Konflikt mit den "Armen" werden sie verlieren, weil die in massiver Überzahl sind.
Sie sind im Begriff, abzuhauen. Wenn die Armen später Gewalt anwenden, werden sie erreichen, bald nicht mehr in Überzahl zu sein.
Dass "die" haben, liegt daran, dass "sie" es dulden.
Dass "sie" leben, liegt daran, dass "die" sich nehmen lassen. Lange wird das nicht mehr passieren.
 

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Original von Konrad Grimm
Dafür? Äh. Dafür, dass Du die Armen ihrer sozialen Sicherung berauben willst, sollen sie also endlich mal zufrieden sein, oder wie?
Deine Versuche, Stirner mit CSU-Parteiloyalität, einer Prise Marxismus und Weltuntergangsszenarien zu integrieren, muten sehr gequält an. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Du so etwas glaubst und auch nicht, dass es Dir Spaß macht, hier solche Positionen zu vertreten.
 

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Beitrag von Rainer Zufall »

Ist ja klasse, wieder so ein liberaler Fundamentalist: Jeder, der nicht deine Vision von entsozialisiertem globalem Manchesterkapitalismus teilt hat gleich was mit dem Marxismus am Hut? :rolleyes:
 

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Rainer Maria Zufall
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Original von Rainer Zufall
Ist ja klasse, wieder so ein liberaler Fundamentalist: Jeder, der nicht deine Vision von entsozialisiertem globalem Manchesterkapitalismus teilt hat gleich was mit dem Marxismus am Hut?
Das hat Thorsten mehrfach selbst gesagt.
 

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SRM
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Beitrag von SRM »

Original von Konrad Grimm
Nun, wenn wir dieser Tage tatsächlich den Peak-Oil erreicht haben sollten, wofür die Anzeichen sich mehren, ist die Globalisierung eh kurz vor dem Ende. Und dann enden auch ihre Begleiterscheinungen.
Nein. Gerade in der Globalisierung sehe ich einen immensen Job-Motor, den man eigentlich nur nutzen muss, die nötige Flexibilität vorausgesetzt.
Ah, und wenn er den nicht findet, weil Arbeit heute in vielen Bereichen kein knappes Gut mehr ist, sondern ein deutlicher Angebotsüberhang besteht? Wollen wir den Hauptschüler, für den leider keine Packerstelle mehr besteht, weil die von einem Roboter gemacht wird, dann zum Atomphysiker umschulen? Oder lassen wir sie verhungern?
Grundsätzlich steht es doch jedem offen, etwas aus seinem Leben zu machen. Jeder kann arbeiten und parallel studieren, wovon er später profitieren wird. Dieser Weg steht jedem offen - wer ihn nicht annimmt, ist selbst schuld.
Dafür? Äh. Dafür, dass Du die Armen ihrer sozialen Sicherung berauben willst, sollen sie also endlich mal zufrieden sein, oder wie?
Jeder Arme hat es selbst in der Hand, seine Situation zu verbessern. Klar, jeder kann arbeitslos werden. Aber auch jeder hat die Möglichkeit, sich selbst wieder in ein Beschäftigungsverhältnis zu bringen. Wobei es hier meiner Meinung nach ohnehin an einer konsistenten Definition der Armut mangelt ;)
 

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Original von SRM

Grundsätzlich steht es doch jedem offen, etwas aus seinem Leben zu machen. Jeder kann arbeiten und parallel studieren, wovon er später profitieren wird. Dieser Weg steht jedem offen - wer ihn nicht annimmt, ist selbst schuld.
So eine Sichtweise ist gesellschaftspolitisch schon geradezu sträflich naiv. Empirische Untersuchungen zeigen doch laufend, dass es sich bei Personen, die tatsächlich aus dem gesellschaftlichen Nichts eine Karriere beginnen, um statistische Ausreißer handelt und statistisch diese vertikale Mobilität eben gerade nicht besteht. Es ist einfach eine Tatsache. Da ist es beinahe zum Lachen, wenn Liberale den Marxisten ein unrealistisches Menschenbild unterstellen.
 

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Kaiser
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Beitrag von Konrad Grimm »

Original von SRM
Grundsätzlich steht es doch jedem offen, etwas aus seinem Leben zu machen. Jeder kann arbeiten und parallel studieren, wovon er später profitieren wird. Dieser Weg steht jedem offen - wer ihn nicht annimmt, ist selbst schuld.
Ja, auch der geistig zurückgebliebene wird von niemandem daran gehindert, ein Studium aufzunehmen. Allein, das hilft ihm auch nichts. Im übrigen führt Höherqualifikation gesamtwirtschaftlich zu gar nichts, sondern hat lediglich den Effekt, dass die immer weniger werdenden Arbeitsplätze auf überqualifiziertes Personal verteilt werden.

Dass der Kapitalismus Arbeit durch Kapital substituiert, sollte ja niemanden überraschen.

Siehe dazu Rifkin "Das Ende der Arbeit"
 

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