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Verfasst: Do 22. Mai 2008, 18:23
von Franz Xaver Fischer
Original von Carl Philipp van Tulpe
BRÜLLER! lol du bis so peinlich. Dein politisches Denken is das von anno 1950.
Du kommst wahrscheinlich nicht aus Bayern? Hier denkt fast die gesamte politische Führungsmannschaft (Beckstein, Huber etc) so.
Verfasst: Do 22. Mai 2008, 18:28
von Carl Philipp van Tulpe
Original von Franz Xaver Fischer
Du kommst wahrscheinlich nicht aus Bayern? Hier denkt fast die gesamte politische Führungsmannschaft (Beckstein, Huber etc) so.
Nein, daher komme ich nicht. Wobei es auch modern denkende Menschen in den Unionsparteien gibt.
Achja, CDU und Sozialismus. Wem sagt der Begriff Ahlener Programm was?
„Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen Volkes nicht gerecht geworden. (…) Inhalt und Ziel (einer) sozialen und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres Volkes sein. Durch eine gemeinschaftliche Ordnung soll das deutsche Volk eine Wirtschafts- und Sozialverfassung erhalten, die dem Recht und der Würde des Menschen entspricht, dem geistigen und materiellen Aufbau unseres Volkes dient und den inneren und äußeren Frieden sichert.“
– CDU: Ahlener Programm 1947
Verfasst: Do 22. Mai 2008, 18:35
von Baudouin de Billancourt
Original von Carl Philipp van Tulpe
BRÜLLER! lol du bis so peinlich. Dein politisches Denken is das von anno 1950.
1950 hat man korrekter gedacht als heute.
Verfasst: Do 22. Mai 2008, 18:46
von Carl Philipp van Tulpe
Original von Baudouin de Billancourt
1950 hat man korrekter gedacht als heute.
Also wenn du falsche und pauschalisierende Begriffsbenutzung, Vorurteile und Stammtischparolen als korrekt bezeichnest, scheinst du kein Mensch zu sein, der selber denkt, sondern nur nachplappert was deine, sagen wir mal, Idole dir so eintrichtern.
Verfasst: Do 22. Mai 2008, 19:26
von Hajo Poppinga
Original von Carl Philipp van Tulpe
BRÜLLER! lol du bis so peinlich. [...]
...sagt jemand, der "BRÜLLER! lol" schreibt.
Verfasst: Do 22. Mai 2008, 19:59
von vSzP
Verfasst: Do 22. Mai 2008, 21:55
von Carl Philipp van Tulpe
Original von Hajo Poppinga
...sagt jemand, der "BRÜLLER! lol" schreibt.
Oh...jetzt hast du mich aber schwer getroffen. =)
Verfasst: Do 22. Mai 2008, 23:39
von David G. Whitman
Er hätte auch die Äußerungen zum "Ahlener Programm" kritisieren können, aber da man Nullargumente, gerade von Genossen, nicht stehen lassen darf, sag ich da mal was zu:
Da Du ja eh Wikipedia zitiert hast, müsstest Du beim Überfliegen gemerkt haben: a) war das eine Aktion der NRW-CDU (insofern für die spätere bundesrepublikanische CDU eigentlich weniger relevant) und b) steht die, warum mag sich hier wohl jeder denken können, immer noch tendenziell auf dem linken Flügel der CDU, und der CDA ist immer schon der SPD näher als der wirtschaftsliberale Flügel.
Da die CDU damals eine neue Partei war, auch wenn viele Halbgebildete irgendwie die CDU als Zentrum-Nachfolgepartei hinbiegen wollen, was nicht haltbar ist, sind inhaltliche Grabenkämpfe und Differenzen - gerade weil die Parteien v.a. aus den Ländern hervorgingen, nichts besonderes und erst recht kein untermauerndes Element.
Verfasst: Fr 23. Mai 2008, 08:04
von Baudouin de Billancourt
Original von Carl Philipp van Tulpe
Also wenn du falsche und pauschalisierende Begriffsbenutzung, Vorurteile und Stammtischparolen als korrekt bezeichnest,
Hä? Du bezogst dieses "lol! Brüller" auf den Spruch "Freiheit oder Sozialismus!" Ist es falsch, pauschalisierend, vorurteilsbehaftet der Stammtischrhetorik, wenn jemand behauptet, die Linke fordere den Sozialismus? Tut sie doch.
Verfasst: Fr 23. Mai 2008, 08:45
von Montgomery Scott
Nein aber die Gegenüberstellung von Freiheit und Sozialismus, die ja originär übrigens vom vielleicht berühmtesten Widerstandskämpfer gegen das Dritte Reich kommt.
Was der Sozialismus besiegen will, ist ja gerade die tief in der sozialen Existenz des Menschen verwurzelte Unfreiheit, angefangen von der Sozialisation über die weiterführenden Bildungschancen bis hin zur Repression im Produktionsprozess. Wenn jemand "Freiheit statt Sozialismus" fordert, fordert er die Freiheit einer Elite, diese Unfreiheit zu ihrem eigenen Vorteil aufrecht zu erhalten.