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Verfasst: So 11. Nov 2007, 19:45
von Konrad Grimm
Original von Oliver von Palm
Stalin hat sich schon was dabei gedacht, als er die deutsche Vereinigung unter den Österreichbedingungen anbot. Er wusste, würde Deutschland darauf eingehen, hätte er mit Westeuropa leichtes Spiel.
Sehe ich nicht so. Deutschland wäre so und so das Schlachtfeld der Armeen von NATO und Warschauer Pakt geworden.
Fraglich ist nur, ob die Schwächung der NATO um Westdeutschland (und seine Wirtschaftskraft) das Gleichgewicht entscheidend verändert und damit einen heißen Krieg verursacht hätte. Ich meine, nein. Es waren so und so die USA und die UdSSR die Akteure, und alle anderen waren - Bauern auf dem Schachfeld.
Verfasst: Di 13. Nov 2007, 20:00
von Carl Philipp van Tulpe
Original von Montgomery Scott
Da hat wohl mal wieder jemand die gehaltvolle und umgängliche Argumentation für sich gepachtet...
Ja, er ist ja auch "intelligent" weil er für die freie Entfaltung des Kapitals und des damit einhergehenden Wirtschaftsimperalismus ist.
Scheiße, wenn man keine Argumente hat, oder Paradiesvogel?
Stalin hat sich schon was dabei gedacht, als er die deutsche Vereinigung unter den Österreichbedingungen anbot. Er wusste, würde Deutschland darauf eingehen, hätte er mit Westeuropa leichtes Spiel. Dann wäre ihm nicht nur ganz Deutschland in die Hände gefallen, sondern noch der Rest des Kontinents. Frankreich und das United Kingdom waren vom Krieg stark geschwächt, ebenso die Benelux-Staaten.
Die deutsche Teilung war der bittere Preis, den Stalin dafür erpresst hat, dass Westeuropa frei vom kommunistischen Dreckssystem bleiben konnte.
Eine Sache, die man nicht vorhersagen konnte. Deutschland wäre so oder so im Falle es Konfliktes zwischen dem stalinistischen (nein es war nicht kommunistisch sondern schimpfte sich zu unrecht sozialistisch/kommunistisch) Dreckssystem und der von den USA dominierten NATO, wie Grimm schon gesagt hat, mal schnell plattgewalzt wurden, egal ob blockfrei oder nicht.
Verfasst: Di 13. Nov 2007, 20:23
von vSzP
Original von Carl Philipp van Tulpe
Ja, er ist ja auch "intelligent" weil er für die freie Entfaltung des Kapitals und des damit einhergehenden Wirtschaftsimperalismus ist.
Jeden Mist was die roten Socken hier abgeben muss ich nicht inhaltsvoll kommentieren. Wer an den Sozialismus glaubt, verkennt die Realität. Große Sozialisten werden am Ende ihres Lebens merken, dass sie falsch liegen. Jämmerliche Sozialisten werden merken, dass sie falsch liegen aber aus Feigheit weiterhin an diese Form glauben und das sozialiste Fußvolk? Das glaubt entweder ein Leben lang still und heimlich an die große Revolution und stirbt mit dieser Hoffnung oder aber wird irgendwann Kinder bekommen, ein Reihenhaus abbezahlen und Teil dieser richtungslosen Herde werden, was sich in Deutschland "breite Mehrheit" nennt...
Verfasst: Di 13. Nov 2007, 20:28
von Oliver von Palm
Ach Tulpe, mit dir rede ich gar nicht. Von dir kommt nur immer das selbe Gebrabbel: Der Stalinismus war ja kein Sozialismus/Kommunismus. Blablabla.
Und Islam heißt Frieden :rolleyes:
Verfasst: Mi 14. Nov 2007, 00:11
von Palin Waylan-Majere
Original von Oliver von Palm
Ach Tulpe, mit dir rede ich gar nicht. Von dir kommt nur immer das selbe Gebrabbel: Der Stalinismus war ja kein Sozialismus/Kommunismus. Blablabla.
Es gibt Leute, die halten den Stalinismus für die höchste Form des Sozialismus - und finden das gut. Dann gibt es andere, die den Stalinismus ebenfalls so einstufen, ihn aber entschieden ablehnen. Wiederum andere halten den Stalinismus für einen Irrweg ("Pervertierung"), Trotzkisten zum Beispiel, oder Sozialdemokraten, für die "demokratischer Sozialismus" keine leere Formel ist. Das jetzt mal nur ganz grob.
Man könnte es sich jetzt bequem machen und die Welt in Gut und Böse einteilen - so wie Larifari oder die Antideutschen. Aber so einfach ist es nunmal nicht. Genausowenig wie der Papst alle Christen (oder Westerwelle alle irgendwie "liberal" Gesinnten in der BRD) vertritt, verkörpert Stalin alles Linke.
Verfasst: Mi 14. Nov 2007, 00:31
von Larifari
Original von Palin Waylan-Majere
Man könnte es sich jetzt bequem machen und die Welt in Gut und Böse einteilen - so wie Larifari.
Die Moral kennt nun einmal keine Graustufen.
Verfasst: Mi 14. Nov 2007, 09:10
von Oliver von Palm
@Majere
Ich wollte das auch gar nicht sagen. Es gibt durchaus liberal gesinnte Linke, vor denen ich großen Respekt habe. Aber ich verachte diese gutmenschliche Pampe, die Tulpe da von sich gibt.
Larifari
So, Moral kennt also keine Graustufen? Dann ist die moralische Beurteilung eines Verhaltens also nicht vom Einzelfall abhängig, sondern für alle Fälle dieses Verhaltens gleich? Interessante Vorstellung :rolleyes:
Verfasst: Mi 14. Nov 2007, 14:38
von Hin Ten-An
nein es war nicht kommunistisch sondern schimpfte sich zu unrecht sozialistisch/kommunistisch
Ich finde es ja recht amüsant, dass in der Regel diejenigen, die von "dem (Neo)liberalismus" und "dem Kapitalismus" reden, gleichzeitig "den Kommunismus" nicht für kommunistisch halten.
Verfasst: Mi 14. Nov 2007, 16:24
von Carl Philipp van Tulpe
Und ich finde es amüsant, das man Leuten wie der Palme und so, immer schön ein paar Brocken zu werfen kann, welche diese auch bereitwillig schlucken.
Ich halte übrigens eine sozialistische/kommunistische Gesellschaft für unmöglich, dieses Vorhaben scheitert am Egoismus und Machtstreben des/der Menschen.
Aber man eine freie, demokratische und friedliche Gesellschaft, in der soziale Gerechtigkeit herrscht und die individuelle Freiheit des Einzelnen gegeben ist trotzdem anstreben. Das ist auf gut Deutsch gesagt, meine Definition von Demokratischen Sozialismus mit den Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität.

Verfasst: Mi 14. Nov 2007, 17:37
von Rincewind
Original von Amber Marie Ford
Auch wenn es irgendwelchen intellektuell total aufgeklärten, superdemokratischen und überhumanistischenn Rot- ("Die Linke"), Rot- (SPD) oder Grünwähler (Bündnis 90/Die Grünen), ...
Ach komm schon. Solche unbegründeten Verallgemeinerungen gibst du sonst auch nicht von dir.