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Haudegen
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Das ein Ex-Kanzler Vorsitzender eines russischen Staatsmonopolisten geworden ist, muss einen schon verwundern. Das dieser Kanzler Freunde hat, die in der westlichen Welt nicht gerade als "lupenreine Demokraten" bekannt sind, muss einen noch mehr verwundern.

Nur was soll man dann noch machen, wenn eben genau dieser Kanzler die Amtsnachgängerin kritsiert, weil sie den Dalai Lama getroffen hat???

Schröder verkommt nicht nur zum Gehilfen von Putin, sondern wird auch zum Sprossenhalter der chinesischen Regierung. Ich glaube, etliche seiner SPD-Vorgänger routieren gerad im Grab...

http://www.welt.de/politik/article13479 ... erkel.html
 

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Anton von Sorbarban zum Paradies
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Wenn Schröder sagt, dass das Treffen mit dem Dalai Lama außenpolitisch nicht geschickt war, hat er völlig recht. Ob das Treffen deswegen falsch war, ist eine andere Frage.
 

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Dieser Mann tickt echt nicht mehr richtig, Was er da sagt, beleidigt den Dalai Lama, es beleidigt das leidende tibetische Volk, das von dem Drecksregime in Peking terrorisiert wird, es beleidigt schlussendlich auch uns Menschen, die wir uns für Liberalismus, Demokratie und Menschenrechte einsetzen.

Gerhard Schröder ist eine Schande für das deutsche Volk!
 

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Lebende Foren Legende
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Lebende Foren Legende
Es ist zum Brüllen - ob nun als eine Form des Gelächters, oder Ausdruck maßloser Empörung sei dahingestellt: der gleiche Gerhard Schröder, der weiland nichts Schlimmes daran fand, dem wichtigsten Verbündeten Deutschlands, dem wir maßgeblich unsere Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur, das Überleben der ersten Not- und Hungerjahre nach dem Krieg, den rasanten wirtschaftlichen Wiederaufschwung und endlich das zügige Gelingen der deutschen Wiedervereinigung verdanken vor der Weltöffentlichkeit plakativ die kalte Schulter zu zeigen und ihn als "Kriegstreiber" zu stigmatisieren, sorgt sich plötzlich um die diplomatische Klugheit und Höflichkeit auf dem internationalen Parkett. Aber diesmal geht es ja auch nicht um die USA, sondern die sog. "Volksrepublik" China. Einfach nur erbärmlich diese Figur... :rolleyes:
 

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Amber Marie Ford
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Tibet könnt ihr abschreiben.

Es gibt nun einmal historische Vorgänge, die, obwohl sie ungerecht und grausam sind, irgendwann als Fakt anerkannt werden müssen.

Beispiele sind gerade in der deutschen Geschichte genügend zu finden (deutsche Ostgebiete, Sudetenland, Elsass).
 

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Mit freundlichen Grüßen,

Konrad Nordweiler
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Professor für ratelonische Geschichte an der Universität Manuri

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Original von Konrad Nordweiler
Tibet könnt ihr abschreiben.

Es gibt nun einmal historische Vorgänge, die, obwohl sie ungerecht und grausam sind, irgendwann als Fakt anerkannt werden müssen.

Beispiele sind gerade in der deutschen Geschichte genügend zu finden (deutsche Ostgebiete, Sudetenland, Elsass).
Ich persönlich bleibe jedes mal stehen, wenn hier in München eine Demonstration für "Freedom for Tibet" stattfindet. Und ich stehe offen dazu: Ich bewundere diese Menschen, die sich friedlich für ein freies, demokratisches Tibet einsetzen. Und meine Bewunderung gilt dem Dalai Lama, der ebenso gewaltlos die Freiheit für sein Land möchte.
 

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Haudegen
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Haudegen

Beitrag von vSzP »

Naja, 1989 hat Oskar Lafontaine Ostdeutschland auch abgeschrieben. Und? Wenige Monate später fiel die Mauer und die Menschen in Ost waren wiedervereint.

Bei aller Realpolitik: Wünsche und Hoffnungen sollte man immer haben - und es lohnt sich auch, dafür einzutreten.
 

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Anton von Sorbarban zum Paradies
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Beitrag von Peter Vain »

Ebenso glaubt kein Ire wirklich an eine Wiedervereinigung von Nord und Republik, aber keiner würde sich wundern, wenn es doch über Nacht passiert.
 

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Peter Vain
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Original von vSzP
Wenige Monate später fiel die Mauer und die Menschen in Ost waren wiedervereint.
Die im Westen übrigens auch.
 

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Wobei es Tibet unter der Diktatur der Mönche wohl noch beschissener ging als jetzt. Und so ganz gewaltlos waren die Parteigänger des Dalai Lama auch nicht.

@Ford:
dem wir maßgeblich unsere Befreiung von der nationalsozialistischen Diktatur,
Die Rote Armee, die Widerstandsarmeen und nicht zuletzt die Briten haben wohl Däumchen gedreht?
das Überleben der ersten Not- und Hungerjahre nach dem Krieg, den rasanten wirtschaftlichen Wiederaufschwung und endlich das zügige Gelingen der deutschen Wiedervereinigung verdanken
Der Marshall-Plan war ja jetzt nicht ganz uneigennützig, bei der Wiedervereinigung hatten alle Siegermächte etwas mitzureden.
vor der Weltöffentlichkeit plakativ die kalte Schulter zu zeigen und ihn als "Kriegstreiber" zu stigmatisieren
Die "uneingeschränkte Solidarität" nach 911 gab es wohl auch nicht? Zu Kriegstreibern muss man GWB und seine Leute nun wirklich nicht stigmatisieren, sie sind es einfach.
plötzlich um die diplomatische Klugheit und Höflichkeit auf dem internationalen Parkett.
Immerhin wurden wir - im Gegensatz zu den Kriegsbefürwortern GB und Spanien - nicht Opfer von fiesen Bomben. Und nein, diese Sauerländer Stümper Truppe zählt nicht, die hätten sich eher in ihrem Bastelkeller selbst in die Luft gejagt.
Aber diesmal geht es ja auch nicht um die USA, sondern die sog. "Volksrepublik" China.
Die Bild Zeitung (bzw. die Springerpresse) hat die Gänsefüßchen um die DDR im Januar 1989 abgeschafft. Du hängst also im Kopf immernoch irgendwo in den 80ern herum - gut zu wissen.
Es liegt nunmal nicht im deutschen Interesse, es sich mit dem Riesenmarkt China zu verscherzen oder eine Eiszeit in den Beziehungen zu riskieren, andernfalls hätte man ja noch schlechtere Möglichkeiten, dort auf Menschenrechte zu pochen.

@Vain: Paradoxe Argumentation? "keiner glaubt daran" passt irgendwie nicht zu "keiner würde sich wundern".

vSzP: Lafontaine meinte damals, die Einheit wird ein bissl was kosten und wurde dafür niedergemacht. Anfang 91 wurden dann die Steuern erhöht. :)
 

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