Warum eigentlich die Anführungszeichen? Der Luftkrieg gegen die deutschen Städte war ohne jeden Zweifel ein massives Kriegsverbrechen, das nie gesühnt wurde.Original von pjotr
Na man muss aber auch die Realität sehen. Und die Politik der NPD in Dresden hat halt im Gegensatz zur Politik der Linken nicht viel mehr Substanz als Anträge zum Dresdner "Bombenholocaust".
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Demokratie ist die Diktatur der Mehrheit.
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Als "Holocaust" wird ca. seit Anfang der 70er Jahre der systematische mit industriellen Methoden betriebene Massenmord an ca. 6 Millionen europäischen Juden mit dem Ziel der vollständigen Ausrottung dieser Gruppierung bezeichnet. Die Bombardierung Dresdens hat selbst bei penibler Betrachtung nichts, aber auch gar nichts, mit diesem Ereignis gemeinsam.Original von Richard Stresemann
Kein Brandopfer? Oh doch.

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Was eben eigentlich bei vielen Juden wegen der religiösen Bedeutung des Wortes Holocaust nicht gern gehört wird. Eigentlich ist die Verwendung des Wortes für solche Dinge, sei es die Shoah, sei es Dresden oder sonstwas in dieser Richtung Sprachvergewaltigung.

Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
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Dresden war lange nicht der verheerendste Bombenangriff der Alliierten im 2. Weltkrieg. Wenn man von Kriegsverbrechen der Alliierten redet, sollten vielleicht zuerst Hiroshima und Nagasaki erwähnt werden. So oder so käme aber nicht mal der radikalste Pazifist auf die Idee, die Verfehlungen beim Kampf gegen den Nationalsozialismus mit dessen eigenen Greueltaten gleichzusetzen. Dazu bedarf es schon besonders schwachsinniger Geschichtsrevisionisten aus dem rechtsradikalen Lager.Original von Lady Enigma
Aber zum eigentlichen: Der Bombenkrieg war ein Kriegsverbrechen. Aber wer will den Sieger strafen? Zumal der Schlag ja eigentlich schon in einem anderen sich anbahnenden Konflikt geführt wurde.
