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Verfasst: Fr 31. Jul 2009, 03:51
von Palin Waylan-Majere
Original von Philipp Klatten

Dann hat Mr Steinmeier eben kein Rückgrat, ist auch nicht besser. :)
Steinmeier macht die assymetrische Berichterstattung nicht zum Thema, insofern hat er ohnehin schon verloren. Ullas Dienstwagen hin oder her.

Verfasst: Fr 31. Jul 2009, 10:49
von Philipp Klatten
Auf die Medien muss man diesmal nicht einmal schimpfen. Denn die Leute interessieren sich ja wirklich viel mehr für die Dienstwagengeschichte als z.B. für Steinmeiers Kompetenzteam. Das hört man mittlerweile tagtäglich.

Aber dass Steinmeier eingeknickt ist, ist ja auch keine Überraschung. Kanzlerformat hat der jedenfalls nicht.
Original von pjotr
Sonst könnte ich jedem, der eine Anzeige erstattet vorwerfen, er würde unser Justizsystem ausnutzen..
Bei vielen Anzeigen ist das ja der Fall. Und viele Anzeigende werden dann auch zu Recht selbst zum Gegenstand von Ermittlungen ;)

Verfasst: Fr 31. Jul 2009, 11:30
von Montgomery Scott
Original von Philipp Klatten
Aber dass Steinmeier eingeknickt ist, ist ja auch keine Überraschung. Kanzlerformat hat der jedenfalls nicht.
In der Ausgangssituation "Merkel" dürfte das kein Hindernis sein.

Verfasst: Fr 31. Jul 2009, 14:16
von Richard Stresemann
Original von Palin Waylan-Majere
Steinmeier macht die assymetrische Berichterstattung nicht zum Thema, insofern hat er ohnehin schon verloren. Ullas Dienstwagen hin oder her.
Du meinst, er sollte sich wie dereinst Gerd hinsetzen und die Medienvertreter beschimpfen?

Es ist doch so, dass sich öffentliche Meinung und veröffentlichte Meinung gegenseitig beeinflussen. Die Medien haben die schlechte Stimmung in Richtung SPD nicht erzeugt, sondern sich ihr angeschlossen und sie - zweifellos - seitdem weiter verstärkt.
Man muss doch auch sagen: die SPD hatte die letzten beiden Bundestagswahlen enorm viel Glück. Erst Flut und Krieg, dann eine CDU, die sich mit Neo-Thatcherism selbst abschießt.

Ich glaube nicht, dass es diesmal etwas geben wird, was Steinmeier und die SPD retten könnte. Einzig - und das ist doch reichlich unwahrscheinlich - ein Zuspitzung der Lage in Nahost und ein unmittelbar drohender Irankrieg könnte der SPD noch einmal den - reichlich unverdienten - Bonus der vermeintlichen "Friedensmacht" bringen.