Beiträge: 934
Registriert: So 18. Mär 2007, 17:49
Mich kann sicher kein Mensch irgendwelcher Sympathien für die SPD verdächtigen, aber was derzeit um diese sogenannte Dienstwagenaffäre abgeht, ist unappetitlich, albern und schlicht widerlich. Erstens eine Lächerlichkeit. Aber was mich am meisten ankotzt, daß mit ziemlicher Sicherheit viele von denen, die nun derart aufjaulen ohne zu zögern jedes noch so fragwürdige Steuerschlupfloch ausnutzen. Von anderm zu schweigen.
Aber "umsonst auf meine Kosten Auto gefahren" ist eben was, daß man dem bundesdeutschen Durchschnittstrottel gut verkaufen kann...
Bezeichnend für die politische Kultur in diesem Staat.
Aber "umsonst auf meine Kosten Auto gefahren" ist eben was, daß man dem bundesdeutschen Durchschnittstrottel gut verkaufen kann...
Bezeichnend für die politische Kultur in diesem Staat.

Der gebildete Mensch hat die Pflicht, intolerant zu sein
Nicolas Gomez Davila
Beiträge: 941
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:24
Sehe ich ähnlich.
Es ist sicherlich zu hinterfragen, warum der Dienstwagen "leer" tausende Kilometer nachgebracht werden musste.
Andererseits - und ich kann mich ja auch nur auf die Infos auf der Presse stützen - scheint den Ministern der Dienstwagen ausdrücklich im In- und Ausland zuzustehen. Deswegen ist es wohl rechtlich in Ordnung gewesen. Der Vorwand dort dienstliche Termine wahrzunehmen halte ich für irrelevant, weil es darauf meines Erachtens nicht drauf ankommt, den Dienstwagen zu nutzen.
Ich kann nachvollziehen, dass eine Bundesministerin sich ungern einen fremden Wagen mit fremden Fahrer "anmietet". Und auch das Argument, dass sie sich "von der Botschaft einen Wagen leihen könnte" überzeugt mich nicht. Auch da entstehen Kosten.
Auch wenn es sicherlich andere Ansichten gibt, ich bin der Meinung, dass sie sehr wohl einen gewissen Grad an Personenschutz braucht und wenn es nur der ausgebildete Fahrer und ein gesichertes Fahrzeug ist. Immerhin ist sie Mitglied eines Verfassungsorgans der BRD - Gefahreneinschätzung hin oder her. Dass es - gerade in den südlichen Ländern - Kriminalität gibt hat sich bei dem Diebstahl der Limousine gezeigt.
Zudem können wir gar nciht prüfen, ob sie nicht vielleicht alle Fahrten privat abrechnet zwischen den dienstlichen Terminen. Das ist alles reine Spekulation, solange man nicht Zahlen und Vorschriften kennt.
Ich finde es legitim, dass sie ihren Dienstwagen im Ausland nutzt. Ministerin ist man nunmal nicht nur für ein paar Stunden am Tag.
Es ist sicherlich zu hinterfragen, warum der Dienstwagen "leer" tausende Kilometer nachgebracht werden musste.
Andererseits - und ich kann mich ja auch nur auf die Infos auf der Presse stützen - scheint den Ministern der Dienstwagen ausdrücklich im In- und Ausland zuzustehen. Deswegen ist es wohl rechtlich in Ordnung gewesen. Der Vorwand dort dienstliche Termine wahrzunehmen halte ich für irrelevant, weil es darauf meines Erachtens nicht drauf ankommt, den Dienstwagen zu nutzen.
Ich kann nachvollziehen, dass eine Bundesministerin sich ungern einen fremden Wagen mit fremden Fahrer "anmietet". Und auch das Argument, dass sie sich "von der Botschaft einen Wagen leihen könnte" überzeugt mich nicht. Auch da entstehen Kosten.
Auch wenn es sicherlich andere Ansichten gibt, ich bin der Meinung, dass sie sehr wohl einen gewissen Grad an Personenschutz braucht und wenn es nur der ausgebildete Fahrer und ein gesichertes Fahrzeug ist. Immerhin ist sie Mitglied eines Verfassungsorgans der BRD - Gefahreneinschätzung hin oder her. Dass es - gerade in den südlichen Ländern - Kriminalität gibt hat sich bei dem Diebstahl der Limousine gezeigt.
Zudem können wir gar nciht prüfen, ob sie nicht vielleicht alle Fahrten privat abrechnet zwischen den dienstlichen Terminen. Das ist alles reine Spekulation, solange man nicht Zahlen und Vorschriften kennt.
Ich finde es legitim, dass sie ihren Dienstwagen im Ausland nutzt. Ministerin ist man nunmal nicht nur für ein paar Stunden am Tag.
Prof. Dr. iur. Schrobi, OEL
Professor für Rechtswissenschaften an der KamaU
Unionspräsident a.D.
Unionsrichter a.D.
Professor für Rechtswissenschaften an der KamaU
Unionspräsident a.D.
Unionsrichter a.D.
Beiträge: 5444
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:52
Meines Wissens war es kein sondergeschütztes Fahrzeug, der Neuwert betrug wohl "nur" 100.000 Euro. Und versichert, also kaskomäßig, war es auch nicht. Das ist in der Tat dämlich. Selbst in dem Bereich mal aktiv unterwegs, kann ich sagen, dass man im Ausland eigentlich immer möglichst auf ortsansässige Fahrzeuge der Botschaft zurückgegriffen hat.
gez. Joeli Veitayaki
Eingeborener Insulaner aus dem schönen Unionsland "Westliche Inseln"
Eingeborener Insulaner aus dem schönen Unionsland "Westliche Inseln"
Beiträge: 3559
Registriert: Do 27. Nov 2008, 01:44
Für was warst du denn Bundesminister?Original von Joeli Veitayaki
Meines Wissens war es kein sondergeschütztes Fahrzeug, der Neuwert betrug wohl "nur" 100.000 Euro. Und versichert, also kaskomäßig, war es auch nicht. Das ist in der Tat dämlich. Selbst in dem Bereich mal aktiv unterwegs, kann ich sagen, dass man im Ausland eigentlich immer möglichst auf ortsansässige Fahrzeuge der Botschaft zurückgegriffen hat.
PS: Ist mir grade fast wieder passiert: Ich hab letztens auf ner Podiumsdiskussion schon von einem Unionsminister geredet; passte Gott-sei-Dank, da zuständiges Bundesministerium von der Union geführt wird
RA Prof. Prof. Pjotr Jerkov
Fachanwalt für Strafrecht
Fachanwalt für Strafrecht
Beiträge: 5444
Registriert: Mi 14. Mär 2007, 16:52
Beiträge: 1599
Registriert: Mo 9. Jul 2007, 22:48
Den Wagen nach Spanien zu schaffen kostet 500 Euro. In Spanien ein Fahrzeug dieser Art mit ausgebildetem Fahrer zu mieten kostet auch 500 Euro. Pro Tag.Ich kann nachvollziehen, dass eine Bundesministerin sich ungern einen fremden Wagen mit fremden Fahrer "anmietet". Und auch das Argument, dass sie sich "von der Botschaft einen Wagen leihen könnte" überzeugt mich nicht. Auch da entstehen Kosten.
Von daher verstehe ich diese Aufregung beim besten Willen nicht. Solange sie das Fahrzeug nicht mit der Luftwaffe einfliegen lässt und die Kosten ordnungsgemäß abrechnet, macht sie wirklich keinen Fehler.
Das einzige was man ihr vorwerfen kann ist, dass sie als Bundesministerin so dämlich ist sich ihren Dienstwagen stehlen zu lassen.

S.M. Heinrich Julius I. von Jagonburg
Kaiser von Imperia, Herzog von Jal-Pur,
Fürst von Mixoxa, Fidei Defensor
Anfänger
Beiträge: 283
Registriert: Sa 22. Mär 2008, 18:20
Beiträge: 1369
Registriert: Mi 10. Jun 2009, 16:33
Ja diese ganze Werberei um den Wahlkampf ist wirklich etwas Lästig. Ich halte ja immer noch die Piraten Partei für die Beste Alternative. Man weiß eigentlich was sie vertreten , man weiß wen sie vertreten und sie vertreten auch tatsächlich die welche sie vertreten. Die vertreten auch die meisten meiner Interessen. Zwar sind das mit Sicherheit alle keine Sozialen Samariter , aber das bin ich ja auch nicht , also was will man mehr. Auf jeden Fall ist das mal ne Ernsthaft Interessante Partei , ich hoffe sie hält sich.
Ansonsten ich verstehe eh nicht warum man so einen Wind um diese Gaunereien der Politiker macht. Ich meine wir Zahlen so oder so für viel Unnützen Scheiß Steuern. Sinnlose Öko Spielereien, Hilfspakete für dritte Welt Länder und Krieg in Afghanistan bei dem für uns nicht einmal etwas herausspringt. Für all den Müll müssen wir Steuern zahlen , im vergleich dazu ist das was sich die Politiker ab und an mal Abknapsen nahe zu Lächerlich. Würden nun alle Politiker Ehrlich werden würden wir es wohl nicht mal merken.
Und ich muss ehrlich sagen es ist mir wesentlich lieber , das bevor mein Geld in den nächsten CO²-Reduzierungs Dreck fließt , sich der Politiker meines Vertrauens sich ein Neues Auto davon kauft.
Sicher ist das jetzt Überspitzt dargestellt aber was ich meine ist das der Steuerzahler andere wesentlichere Probleme hat als diesen Laschen Medien Fraß um die par korrupten Politiker.
Ansonsten ich verstehe eh nicht warum man so einen Wind um diese Gaunereien der Politiker macht. Ich meine wir Zahlen so oder so für viel Unnützen Scheiß Steuern. Sinnlose Öko Spielereien, Hilfspakete für dritte Welt Länder und Krieg in Afghanistan bei dem für uns nicht einmal etwas herausspringt. Für all den Müll müssen wir Steuern zahlen , im vergleich dazu ist das was sich die Politiker ab und an mal Abknapsen nahe zu Lächerlich. Würden nun alle Politiker Ehrlich werden würden wir es wohl nicht mal merken.
Und ich muss ehrlich sagen es ist mir wesentlich lieber , das bevor mein Geld in den nächsten CO²-Reduzierungs Dreck fließt , sich der Politiker meines Vertrauens sich ein Neues Auto davon kauft.
Sicher ist das jetzt Überspitzt dargestellt aber was ich meine ist das der Steuerzahler andere wesentlichere Probleme hat als diesen Laschen Medien Fraß um die par korrupten Politiker.
Ich bin Legastheniker und bitte um Verständnis.
Ministerpräsident des Freistaates Freistein.
Bekennender:
Exentriker
Ministerpräsident des Freistaates Freistein.
Bekennender:
Exentriker
Beiträge: 8348
Registriert: Do 15. Mär 2007, 09:36
Ich finde, hier wird ein großes Bohei veranstaltet. Schade, daß der Wagen weg ist - kostet den Steuerzahler Geld. Aber trotzdem sollten deutsche Regierungsangehörige zu jeder Zeit angemessen auftreten und reisen. Deswegen habe ich auch kein Problem damit, wenn die mit der Flugbereitschaft durch die Gegend kutschiert werden.
Prof. Hajo Poppinga, VK.
Unionspräsident a.D.
Unionspräsident a.D.
Beiträge: 5381
Registriert: Do 15. Mär 2007, 12:30
Der springende Punkt ist, dass sich eben von den Fällen, die in der Öffentlichkeit aufgeblasen werden, keine Rückschlüsse ziehen lassen, welche Minister nun eigentlich besonders verschwenderisch arbeiten. Wer sagt, dass Schmidts Kollegen nicht alle ihre Dienstwagen durch Europa düsen lassen, wenn es ihnen gerade angenehm ist? Es ist noch nicht mal gesagt, dass in den letzten Jahren nicht noch andere Dienstwagen von Bundesministerien auf ähnliche Weise im Ausland verschwunden sind.
